Der Karnevals-Wahnsinn von Venedig

Kostümierte Frau beim Karneval von Venedig

Mit Venedig verbindet viele Menschen eine Art Hassliebe. Einerseits zählt die Lagunenstadt sicherlich zu den interessantesten Orten der Welt, andererseits muss man sich als Besucher in den engen Gassen zumeist durch Horden von Touristen kämpfen. Während der Karnevalszeit wird Venedig geradezu von Menschen überschwemmt – warum man trotzdem zumindest einmal im Leben dabei gewesen sein sollte, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.

KARNEVAL VON VENEDIG (Carnevale di Venezia)

FAKTEN

Reisezeit: Zwei Tage Anfang März 2011
Anreise: Mit dem Auto von Wien nach Venedig (Venezia) (ca. 5:50 h).
Unterkunft: Hotel Palladio *** (Via Malcontenta 40, Marghera, Venedig). Die Lage des Hotels ist zwar weit außerhalb Venedigs, aber eine Busstation direkt vor dem Hotel ermöglicht eine Fahrt zum Bahnhof Venedig in rund 20 Minuten. Das Hotel hatte 2011 die Fahrscheine im Preis inkludiert, aktuell (2017) dürfte es einen kostenlosen Shuttleservice geben. Die Zimmer sind einfach, aber sauber und gemütlich. Das Frühstück ist bescheiden, wie man es aus vielen italienischen Unterkünften kennt.

HINWEISE

Dieser Artikel behandelt meine Reise zum Karneval von Venedig und beleuchtet die Sehenswürdigkeiten der Stadt nur oberflächlich. Ein tiefer gehender Beitrag folgt zu einem anderen Zeitpunkt und wird dann hier verlinkt.

Venedig ist eine komplett autofreie Stadt, es empfiehlt sich deshalb, das Fahrzeug schon früh in einem (teuren) Parkhaus oder wenn möglich bei der Unterkunft abzustellen. Mit dem Zug kommt man aus den größeren deutschen und österreichischen Städten direkt zum Bahnhof Stazione di Venezia Santa Lucia. Von dort geht es dann zu Fuß oder mit dem Wasserbus (Vaporetto) weiter. Die Linien 1 und 2 fahren die wichtigsten Punkte an und verkehren alle 10-20 Minuten. Einen Plan aller Linien findet ihr auf der Seite actv.it zum Download (PDF).

Zur Zeit der Karnevals sind die Hotelpreise natürlich überteuert, sofern man nicht Monate vorher gebucht hat. Meine Reisegruppe hat deshalb in der wenige Kilometer entfernten Stadt Marghera eine Unterkunft gebucht, die per öffentlichem Bus und einer 20-minütigen Fahrt direkt mit dem Bahnhof von Venedig verbunden war, was überhaupt kein Problem dargestellt hat. Alternativ versucht man in der Stadt Mestre unterzukommen, die an Venedig angrenzt.

Bei der Hotelwahl sollte man bedenken, dass man mit einem großen Koffer durch enge Gassen, jede Menge Stufen und Brücken gehen muss, je weiter man in der Altstadt vom Bahnhof entfernt wohnt.

Neben dem Karneval von Venedig habe ich übrigens auch den völlig anders gefeierten Karneval in Köln miterlebt. Den Bericht dazu könnt ihr hier lesen: Kölner Karneval: Eine Stadt im Partyrausch

 

Ab dem 26. Dezember startet in Venedig der Carnevale di Venezia und läuft bis zum Aschermittwoch. Das bunte Treiben mit sehenswert verkleideten und maskierten Menschen lockt jährlich viele tausende Besucher aus aller Welt in die Lagunenstadt. Für Fotografen offenbart sich ein wahres Paradies, denn die romantische Stadt ist mit ihren schönen Gebäuden, alten Gassen und den vielen Kanälen der ideale Ort, um die prachtvollen Kostüme in Szene zu setzen. Auch wenn die Menschenmassen ein Ärgernis sind (zu dem man als Tourist natürlich selbst beiträgt), sollte man diesen Umstand möglichst gelassen hinnehmen. Es gibt trotzdem genug Möglichkeiten, den Karneval zu genießen und Erinnerungsbilder zu schießen, die eine scheinbar ruhige Stadt vorgaukeln. Für die Einwohner Venedigs ist die hohe Anzahl an Besuchern verständlicherweise ein großes Problem. Die Stadt zählt als teuerstes Pflaster Italiens, leidet unter dem hohen Alterdurchschnitt der Bewohner und der jährlich schrumpfenden Einwohnerzahl durch wegziehende Menschen. So darf es auch nicht wundern, dass „[…] der Carnevale ohnehin nicht von den Venezianern, sondern von den Touristen selbst veranstaltet wird. Sie strömen herbei, um ein Ereignis zu erleben, das sie mit ihrer Suche selbst herstellen“, wie welt.de treffend schreibt. Mit den folgenden Fotos zeige ich, was euch in Venedig erwartet – die guten wie die schlechten Dinge.

Die Gondeln von Venedig sind nicht nur ein herrliches Fotomotiv, sondern auch eines der Wahrzeichen der Lagunenstadt. Besonders eindrucksvoll ist die Anlegestelle am Markusplatz (Piazza San Marco) mit Blick auf den Canal Guidecca und die Kirche San Giorgio Maggiore.
Die Gondeln von Venedig sind nicht nur ein herrliches Fotomotiv, sondern auch eines der Wahrzeichen der Lagunenstadt. Besonders eindrucksvoll ist die Anlegestelle am Markusplatz (Piazza San Marco) mit Blick auf den Canal Guidecca und die Kirche San Giorgio Maggiore.
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Als Tourist ist es eigentlich unmöglich, nicht am Palazzo Cavalli Franchetti vorbeizukommen. Er liegt direkt an der Holzbrücke Ponte dell'Accademia, welche eine wichtige Querverbindung über den Canal Grande darstellt. Der Ausblick auf den Kanal ist von der Brücke aus genial und ein Motiv, das wohl kaum jemand auslässt.
Als Tourist ist es eigentlich unmöglich, nicht am Palazzo Cavalli Franchetti vorbeizukommen. Er liegt direkt an der Holzbrücke Ponte dell’Accademia, welche eine wichtige Querverbindung über den Canal Grande darstellt. Der Ausblick auf den Kanal ist von der Brücke aus genial und ein Motiv, das wohl kaum jemand auslässt.
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Die alten, aber gut erhaltenen Fassaden der Häuser sind äußerst sehenswert und sollten auch einmal aus der Nähe betrachtet werden. Solch ein Anblick lässt einen auf jeden Fall für einen Moment das Gedränge um einen herum vergessen.
Die alten, aber gut erhaltenen Fassaden der Häuser sind äußerst sehenswert und sollten auch einmal aus der Nähe betrachtet werden. Solch ein Anblick lässt einen auf jeden Fall für einen Moment das Gedränge um einen herum vergessen.
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Die mit Masken und Kostümen verkleideten Menschen lassen sich in der Regel bereitwillig fotografieren und posieren sogar teils hochprofessionell.
Die mit Masken und Kostümen verkleideten Menschen lassen sich in der Regel bereitwillig fotografieren und posieren sogar teils hochprofessionell.
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Hält man die Augen offen, bekommt man neben posierenden menschlichen Kunstwerken auch Motive vor die Linse, die einen witzigen Aspekt mit sich bringen.
Hält man die Augen offen, bekommt man neben posierenden menschlichen Kunstwerken auch Motive vor die Linse, die einen witzigen Aspekt mit sich bringen.
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Als Fotograf kann man sich in Venedig pausenlos austoben. Das große Angebot an Motiven lässt einen mit der Zeit aber auch wählerischer werden und man entscheidet sich nur noch für seine persönlichen Favoriten zum Ablichten.
Als Fotograf kann man sich in Venedig pausenlos austoben. Das große Angebot an Motiven lässt einen mit der Zeit aber auch wählerischer werden und man entscheidet sich nur noch für seine persönlichen Favoriten zum Ablichten.
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Der Markusdom (Basilica di San Marco) auf dem Markusplatz (Piazza San Marco) ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten. Ist man nicht zeitig genug vor Ort, ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit, den Dom von innen zu besichtigen – zu lange sind einfach die Schlangen davor.
Der Markusdom (Basilica di San Marco) auf dem Markusplatz (Piazza San Marco) ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten. Ist man nicht zeitig genug vor Ort, ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit, den Dom von innen zu besichtigen – zu lange sind einfach die Schlangen davor.
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In dieser Bildcollage bekommt man einen Eindruck davon, wie man sich in den Gassen fortbewegt – Panik sollte hier besser nicht aufkommen. Trotz extremer Menschenmassen hatte ich aber dennoch nie das Gefühl, gleich niedergetrampelt zu werden. Die Schlange bewegt sich in der Regel langsam, aber stetig.
In dieser Bildcollage bekommt man einen Eindruck davon, wie man sich in den Gassen fortbewegt – Panik sollte hier besser nicht aufkommen. Trotz extremer Menschenmassen hatte ich aber dennoch nie das Gefühl, gleich niedergetrampelt zu werden. Die Schlange bewegt sich in der Regel langsam, aber stetig.
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Nicht nur die Menschen und die Stadt selbst, auch die Souvenirläden bieten immer wieder sehr ansprechende Motive zum Fotografieren.
Nicht nur die Menschen und die Stadt selbst, auch die Souvenirläden bieten immer wieder sehr ansprechende Motive zum Fotografieren.
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Freunde der Street Photography kommen in Venedig garantiert auf ihre Kosten. Die Einwohner geben bei der Auslebung ihres Alltags unfassbar eindrucksvolle Motive ab.
Freunde der Street Photography kommen in Venedig garantiert auf ihre Kosten. Die Einwohner geben bei der Auslebung ihres Alltags unfassbar eindrucksvolle Motive ab.
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Eine Gondelfahrt gehört für viele Besucher zum Pflichtprogramm, mich persönlich interessiert es gar nicht. Die Preise für eine Fahrt schwanken je nach Anzahl der Bootsinsassen, Tageszeit und Jahreszeit.
Eine Gondelfahrt gehört für viele Besucher zum Pflichtprogramm, mich persönlich interessiert es gar nicht. Die Preise für eine Fahrt schwanken je nach Anzahl der Bootsinsassen, Tageszeit und Jahreszeit.
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Die Rialtobrücke (Ponte di Rialto) ist ein bekannt Wahrzeichen von Venedig und eine der wenigen Querungen über den Canal Grande. So romantisch sie auch aussieht, so mühsam ist der Gang darüber. Jeder Besucher möchte die Brücke selbst einmal überqueren, verständlicherweise staut es sich dadurch. Sobald man das erledigt hat, empfehle ich einen Gang ans Wasser nahe der Brücke, um sie einige Meter entfernt in ihrer vollen Pracht bestaunen zu können.
Die Rialtobrücke (Ponte di Rialto) ist ein bekanntes Wahrzeichen von Venedig und eine der wenigen Querungen über den Canal Grande. So romantisch sie auch aussieht, so mühsam ist der Gang darüber. Jeder Besucher möchte die Brücke selbst einmal überqueren, verständlicherweise staut es sich dadurch. Sobald man das erledigt hat, empfehle ich einen Gang ans Wasser nahe der Brücke, um sie einige Meter entfernt in ihrer vollen Pracht bestaunen zu können.
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Die Seufzerbrücke (Ponte dei Sospiri) verbindet den Dogenpalast (Palazzo Ducale) mit dem alten Gefängnis Venedigs. Die Brücke kann man leicht übersehen, da man sich erst durch eine Menschentraube kämpfen muss, um einen freien Blick auf das sehenswerte Bauwerk erhaschen zu können.
Die Seufzerbrücke (Ponte dei Sospiri) verbindet den Dogenpalast (Palazzo Ducale) mit dem alten Gefängnis Venedigs. Die Brücke kann man leicht übersehen, da man sich erst durch eine Menschentraube kämpfen muss, um einen freien Blick auf das sehenswerte Bauwerk erhaschen zu können.
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Es zahlt sich aus, den Straßenkünstlern- und malern einige Momente bei ihrer Arbeit zuzusehen.
Es zahlt sich aus, den Straßenkünstlern- und malern einige Momente bei ihrer Arbeit zuzusehen.
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Ich bin zwar wie erwähnt kein Fan, aber eine Fahrt mit einer Gondel gibt einem neben alternativen Ansichten der Stadt auch einmal etwas Ruhe abseits der Menschenhorden.
Ich bin zwar wie erwähnt kein Fan, aber eine Fahrt mit einer Gondel gibt einem neben alternativen Ansichten der Stadt auch einmal etwas Ruhe abseits der Menschenhorden.
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Essen in Venedig ist so eine Sache: Entlang der Touristenrouten ist es zwar nicht unmöglich, gut zu speisen – allerdings bezahlt man das natürlich auch kräftig. Eine sehr gute Pizza habe ich im Ristorante Casin dei Nobili (Sestiere Dorsoduro, 2765) gegessen. Empfehlenswert ist aber etwas anderes in der Lagunenstadt. Bewegt euch einmal weg von den Hauptwegen in Gegenden, wo es deutlich ruhiger ist. Früher oder später stosst ihr garantiert auf eine traditionelle Weinbar (Bacari), die Tapas (Cichèti) zu unschlagbar günstigen Preisen anbieten. Dazu trinkt man ein Gläschen Wein (Ombra). Dies ist eine tolle Art, den Hunger zu stillen und authentisch mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. Ich habe beispielsweise das Lokal Ostaria Dai Zemei (San Polo, 1045/B) sehr genossen.
Essen in Venedig ist so eine Sache: Entlang der Touristenrouten ist es zwar nicht unmöglich, gut zu speisen – allerdings bezahlt man das natürlich auch kräftig. Eine sehr gute Pizza habe ich im Ristorante Casin dei Nobili (Sestiere Dorsoduro, 2765) gegessen. Empfehlenswert ist aber etwas anderes in der Lagunenstadt. Bewegt euch einmal weg von den Hauptwegen in Gegenden, wo es deutlich ruhiger ist. Früher oder später stoßt ihr garantiert auf eine traditionelle Weinbar (Bacari), die Tapas (Cichèti) zu unschlagbar günstigen Preisen anbietet. Dazu trinkt man ein Gläschen Wein (Ombra). Dies ist eine tolle Art, den Hunger zu stillen und authentisch mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. Ich habe beispielsweise das Lokal Ostaria Dai Zemei (San Polo, 1045/B) sehr genossen.
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Hier seht ihr zwei Schiffe: eines wird von den Venezianern geliebt, das andere gehasst. Links im Bild ist ein Vaporetto-Wasserbus abgebildet – die beste Art, um alterntaiv zu einem Fußmarsch in der Stadt voranzukommen. Im Bild rechts seht ihr eines von jährlich rund 1.500 Kreuzfahrtschiffen, die Venedig ansteuern. Die Einwohner versuchen seit Jahren verzweifelt, die gigantischen Schiffe aus der Lagunenstadt fernzuhalten.
Hier seht ihr zwei Schiffe: eines wird von den Venezianern geliebt, das andere gehasst. Links im Bild ist ein Vaporetto-Wasserbus abgebildet – die beste Art, um neben einem Fußmarsch in der Stadt voranzukommen. Die Linien 1 und 2 fahren die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an und verkehren alle 10-20 Minuten. Einen Plan aller Linien findet ihr auf der Seite actv.it zum Download (PDF). Im Bild rechts seht ihr eines von jährlich rund 1.500 Kreuzfahrtschiffen, die Venedig ansteuern. Die Einwohner versuchen seit Jahren verzweifelt, die monströsen Schiffe aus der Lagunenstadt fernzuhalten.
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Die Schlange war lang, aber hier habe ich die lange Wartezeit geduldig ertragen, um diesen Ausblick genießen zu dürfen. Eine Fahrt mit dem Aufzug oder der Aufstieg zu Fuß auf den Markusturm (Campanile di San Marco) bietet ein unglaubliches Panorama an. Im Bild seht ihr im Vordergrund den Markusdom und den Dogenpalast.
Die Schlange war lang, aber hier habe ich die lange Wartezeit geduldig ertragen, um diesen Ausblick genießen zu dürfen. Eine Fahrt mit dem Aufzug oder der Aufstieg zu Fuß auf den Markusturm (Campanile di San Marco) bietet ein unglaubliches Panorama an. Im Bild seht ihr im Vordergrund den Markusdom und den Dogenpalast.
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Das Panorama Richtung Norden zeigt ein rotes Wirrwarr aus Hausdächern und eine alles überthronende Kirche Santi Giovanni e Paolo (venezianisch San Zanipolo). Ein Ausblick, an dem man sich schwer sattsehen kann!
Das Panorama Richtung Norden zeigt ein rotes Wirrwarr aus Hausdächern und eine alles überthronende Kirche Santi Giovanni e Paolo (venezianisch San Zanipolo). Ein Ausblick, an dem man sich schwer sattsehen kann!
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Bis tief in die Nacht hinein ist das bunte Treiben in der Karnevalszeit zu erleben. Hier im Bild ist einer von Hunderten mobilen Ständen mit venezianischen Masken abgebildet, im Hintergrund leuchtet der Markusdom.
Bis tief in die Nacht hinein ist das bunte Treiben in der Karnevalszeit zu erleben. Hier im Bild ist einer von Hunderten mobilen Ständen mit venezianischen Masken abgebildet, im Hintergrund leuchtet der Markusdom.
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FAZIT

Ja, Venedig ist teuer. Ja, Venedig ist von Menschen geradezu überschwemmt. Ja, es ist alles mitunter etwas mühsam. Trotzdem war es für mich ein fantastisches Wochenende im Trubel mit einer Vielzahl an tollen Fotos und Erlebnissen. Die Lagunenstadt ist ein Gesamtkunstwerk im Wasser, das langsam verfällt. Alleine dieser Grund rechtfertigt schon einen Besuch trotz Touristenschwärmen. Eine Reise nach Venedig während des Karnevals verleiht dem Ganzen aber noch einmal ein besonderes Gefühl. Die sehenswerten Kostüme der durch Masken verhüllten Menschen passen sich extrem gut in die alte Architektur der Stadt ein, sodass man derartige Bilder im Kopf nie mehr vergisst. Deshalb mein Rat: Alle Sorgen und Ängste beiseite legen und sich in die Masse stürzen. 😉

 

1 Kommentar

  1. […] werden aber nicht preisgegeben. 😉 In einem anderen Beitrag auf meinem Blog habe ich bereits den Karneval von Venedig näher beschrieben. Vergleichen kann man diesen mit Köln aber unmöglich, hier prallen zwei […]

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