14 Tage Schottland: Planung und Organisation

Karte von Schottland

Zwei Wochen Schottland? Das klingt nicht nur nach aufregenden Tagen zwischen Großstädten und den Highlands, sondern auch nach viel Arbeit und Vorbereitung. Bereits ein knappes halbes Jahr vor Reisebeginn haben meine Freundin und ich die Flüge, Unterkünfte und das Mietauto organisiert, um Geld und Nerven zu sparen. Wenn ihr auch eine große Reise nach Schottland plant, dann ist dieser Beitrag genau richtig für euch!

Schottland

FAKTEN

Reisezeit: Anfang Juli 2017
Reisedauer: 14 Tage, davon 10 Tage mit dem Mietauto
Anreise: Mit easyJet vom Flughafen Wien-Schwechat nach Edinburgh Airport (2:50 h).
Kosten Flug: 640 Euro für zwei Personen
Anzahl Unterkünfte: 8 (3x Hotels, 1x Airbnb und 4x B&Bs)
Kosten Unterkünfte: 1.443 Euro für zwei Personen
Zurückgelegte Distanz per Auto: 2.400 km
Kosten Mietauto: 332 Euro
Kreditkarten- und Bargeldausgaben vor Ort: 550 GBP (620 EUR) inklusive Tankkosten
GESAMTKOSTEN: 1.518 Euro pro Person


Autos auf einer einsamen Straße in Schottland

Wie plant man eine längere Reise?

Nachdem ihr in den vergangenen fünf Beiträgen zu unserer zweiwöchigen Schottland-Tour alles über die Reisestationen erfahren habt, gebe ich euch in diesem Beitrag nun Einblick in den genauen Ablauf der Planungsaktivitäten. Ich beschreibe euch, warum die Entscheidung überhaupt auf Schottland fiel, nach welchen Kriterien wir die Reiseroute festlegten und wie wir an das Mietauto sowie die Unterkünfte gelangten. All diese Informationen werden euch dabei helfen, wenn ihr selbst einen mehrtägigen Aufenthalt in Schottland plant – aber natürlich gelten viele Tipps allgemein auch für jede andere Destination.

 


Eindrücke aus Schottland

SECHS GRÜNDE FÜR EINE REISE NACH SCHOTTLAND

1.) Die Landschaft

Das für uns wichtigste Argument für Schottland war und ist ganz klar die Landschaft. Die Sehnsucht wurde in den vergangenen Jahren durch viele Fotos im Internet und zahlreiche Szenen aus Filmen wie Harry Potter, James Bond oder Highlander geweckt. Es ist das satte Grün der Gräser, die abwechslungsreiche schroffe Welt der Highlands, die vielen rauschenden Flüsse sowie Wasserfälle und natürlich die unglaubliche Vielzahl an Seen (Lochs). Mit dem Auto das Land zu erkunden macht zusätzlich durch großartige Panoramastraßen wie die North Coast 500 wirklich Spaß.

2.) Die kulturelle Vielfalt

Die schottische Kultur ist enorm! Wer sich für Burgen und Schlösser interessiert, befindet sich hier im siebten Himmel – an gefühlt jeder Ecke steht eine historische Ruine oder ein prachtvoll erhaltenes Bauwerk, das besichtigt werden kann und das Eintauchen in vergangene Zeiten ermöglicht. Daneben dürfen natürlich auch die zahlreichen Whisky-Destillerien nicht unerwähnt bleiben, in denen man das Geheimnis des schottischen Nationalgetränks erforschen und kosten kann. Auch die beiden Großstädte Edinburgh und Glasgow solltet ihr unbedingt auf eurem Reiseplan berücksichtigen, wenn es um faszinierende Museen oder Souvenirs wie Kilts und Dudelsäcke geht. 😉

3.) Tiere, Tiere Tiere!

Sollten euch Tiere interessieren, habt ihr gleich den nächsten Grund für einen Besuch Schottlands. Wir lieben Tiere und wurden in den Highlands von Papageientauchern, Hochlandrindern und Hunderten entzückenden Schafen begrüsst. Ganz besonders war unser Tagesausflug auf Handa Island, wo man nur mit dem Schlauchboot übersetzen und dort eine wundervolle Wanderung zu den Vogelfelsen mit Zehntausenden brütenden Schreihälsen erleben kann.

4.) Die Pubkultur

Was meine Freundin und mich persönlich nach Großbritannien zieht, ist die Pubkultur. Die einzigartige Atmosphäre in urig und heimelig eingerichteten Pubs lässt einen nach einem Tag voller Sightseeing (oder zwischendurch) wieder so richtig runterkommen. Nicht selten kommt man dabei mit Einheimischen ins Gespräch, die zwar oft durch ihren Akzent schwer zu verstehen, aber äußerst sympathisch sind.

5.) Das Essen

Das schottische Essen hat immer noch einen etwas angestaubten Ruf – völlig zu Unrecht, wie wir finden! Zugegeben, Haggis (mit Schafsinnereien gefüllter Schafsmagen) oder Black Pudding ist nicht für jeden appetitlich, obwohl es vorzüglich schmeckt. Aber es gibt genügend Alternativen! Besonders begeistert waren wir von Fish & Chips, Steak, Pie und Burgern. Ok, ok … nach der gesündesten Speisekarte klingt das nicht, aber dafür nach einer befriedigenden. 😉

6.) Die Einsamkeit

Der letzte Grund für eine Schottland-Reise ist die Einsamkeit, die man in den Highlands voll auskosten kann. Es ist ein vollkommenes Gefühl, die Natur alleine oder nur mit wenigen anderen Menschen auf sich wirken zu lassen. Alles, was man dazu tun muss, ist in den Randzeiten zu den schönsten Plätzen zu fahren – was im Sommer aufgrund der lang anhaltenden Helligkeit kein Problem darstellt. Kommt man dagegen dann einmal untertags an einen beliebten Ort wie Kilt Rock oder Quiraing auf der Isle of Skye, möchte man aufgrund der Touristenmassen am liebsten gleich wieder schreiend davonlaufen. 😉


Eindrücke aus Schottland

ERSTE GROBE ÜBERLEGUNGEN

Inspiration suchen

Vielleicht kommt euch das bekannt vor: Meine Freundin und ich wussten, dass wir unbedingt nach Schottland wollen, aber am Beginn der Planung ist man etwas überfordert. In welches Gebiet will man fahren, wie lange will man unterwegs sein, wo sollen die Schwerpunkte liegen? Sehr hilfreich ist es dabei, sich am Anfang (lange vor der geplanten Reise!) erstmal in Ruhe inspirieren zu lassen – auch über mehrere Tage oder Wochen! Wir haben in Buchhandlungen Reiseführer grob durchgeblättert, mit Freunden gesprochen, die bereits in Schottland waren und über Google viele Fotos angesehen. Dabei bekommt man einen ersten Eindruck davon, welche Teile des Landes für einen persönlich am reizvollsten sind.

Reisedauer festlegen

Alles hängt natürlich davon ab, wie viel Zeit man überhaupt zur Verfügung hat bzw. sich nehmen will. Bevor wir uns für die exakte Reisedauer entschieden (die stark von den Flugzeiten abhängt, siehe nächster Punkt), legten wir uns erst einmal darauf fest, was wir überhaupt sehen wollen. Wichtig war uns ein Mix aus Stadt und Land sowie ein starker Schwerpunkt auf die Natur. Deshalb fiel unsere grobe Entscheidung auf folgende Punkte: die Großstädte Edinburgh sowie Glasgow, eine Fahrt durch die Highlands und auf die Isle of Skye.

Flüge rechtzeitig buchen

Wenn es um das Buchen der Flüge geht, kann man gar nicht früh genug dran sein. Erstens ist der Preis dann noch halbwegs niedrig und zweitens kann man aufgrund der Flugzeiten dann sofort beginnen, die Detailplanung anzugehen. Außerdem gibt es mit dem Flug einen fixen Start- und Endpunkt der Reise, welcher bei uns dank einer Direktverbindung mit easyJet von Wien die schottische Hauptstadt Edinburgh war. Meine Freundin und ich haben uns leider eine Spur zu lange Zeit gelassen und für den Flug schon empfindliche 320 Euro pro Person bezahlt – die Preise schnellen wirklich schnell in die Höhe! Nachdem der Direktflug nur zweimal pro Woche (Dienstag und Samstag, Stand November 2017) durchgeführt wird und wir durch eine Hochzeitseinladung Mitte Juli zeitlich gebunden waren, ergab sich schlussendlich eine Reisedauer von 14 Tagen.

Reiseberichte lesen

Da wir nicht die ersten Menschen waren, die nach Schottland reisen wollten, gab es glücklicherweise schon genügend Reiseberichte mit Erfahrungen anderer Leute. 😉 Speziell hervorheben muss ich die Webseite myhighlands.de, die mir gleich in einer Vielzahl an Fragen die passenden Antworten gegeben hat. Diese Quelle wird euch garantiert weiterhelfen! So habe ich unter anderem dort einen ersten Anhaltspunkt dafür gefunden, welcher Routenverlauf mit dem Mietauto zeitlich und örtlich überhaupt Sinn macht. Vor allem diese Frage hat mich lange beschäftigt, um die Tage optimal zu planen.

Mobilität vor Ort

Je nachdem, wie ihr euch vor Ort im Land fortbewegen wollt, ergeben sich natürlich andere Möglichkeiten für das Besichtigungsprogramm. Es ist prinzipiell schon möglich, mit Bussen und dem Zug durch Schottland zu reisen, dies war für uns aber absolut keine Option – man muss sich nach den Fahrplänen richten und kann nicht spontan zu abgelegenen Punkten fahren. Deshalb war sehr schnell klar, dass wir ein Mietauto nehmen. Die Flexibilität hat uns viele grandiose Momente beschert: wir konnten zu später Stunde zu den schönsten Orten im besten Licht fahren und auch zwischendurch einfach dort einen Stopp einlegen, wo es uns gefallen hat.


Karte von Schottland

DIE ROUTE FIXIEREN

Start- und Endpunkt Edinburgh

Durch die Flugzeiten war nun klar, dass unsere Reise in Edinburgh startet und endet. Für die Erkundung des Landes wollten wir ein Mietauto nehmen, wobei uns zwei Dinge ganz wichtig waren: wir wollten mit dem Auto nicht in die Städte Glasgow und Edinburgh hineinfahren müssen und das Auto auch nicht für einige Tage unbenutzt stehen lassen, während wir es weiterhin bezahlen. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, am Beginn der Reise vom Flughafen Edinburgh mit dem Bus nach Glasgow zu fahren, zwei Tage später wieder retour, am Flughafen ein Auto für zehn Tage zu mieten und erst in den letzten zwei Tagen der Reise Edinburgh ohne Fahrzeug zu erkunden. Das hat auch den Vorteil, nicht beide Großstädte hintereinander ansehen zu müssen, was extrem anstrengend wäre. Von 14 Tagen Reise waren damit bereits die Tage 1-3 (Glasgow) und 12-14 (Edinburgh) belegt – blieben noch zehn weitere, die mit interessanten Orten befüllt werden wollten.

Wichtige Punkte markieren

Über mehrere Wochen hinweg haben meine Freundin und ich über Gespräche mit Freunden jede Menge Tipps bekommen, was man in den Highlands und auf der Isle of Skye unbedingt gesehen haben sollte. Wir markierten alle unsere Wünsche auf Google Maps und recherchierten noch selbst weitere Punkte, die wir gerne sehen wollten und die uns wichtig waren. Am Ende setzten wir uns zusammen und legten die Autoroute anhand der gesetzten Orte fest. Dabei mussten wir uns auch von einigen sehenswerten Plätzen verabschieden, da sie zeitlich und von der Distanz einfach nicht machbar waren. So wurde beispielsweise sehr schnell klar, dass wir den Osten mit Aberdeen einfach nicht unterbringen können, ohne andere Orte zu streichen – was wir auf gar keinen Fall wollten.

Interessante Orte in Schottland
Zuerst habe ich auf Google Maps alle interessanten Orte markiert. In einem persönlichen Gespräch mit meiner Freundin haben wir dann Punkte ergänzt und zu weit entfernte gestrichen.

Unsere finale Autoroute

Bei der Wahl der Route orientierten wir uns neben den gesetzten Punkten auch ansatzweise an der Panoramastraße North Coast 500, die durch die Highlands führt. Nach zwei Nächten in Glasgow war der Plan, mit dem Bus zum Flughafen Edinburgh zurückzufahren und dort das Mietauto zu übernehmen (alle Details zur Buchung und Übernahme weiter unten im Text). Über Inverness sollte es in den äußersten Nordosten gehen, dann in Richtung Westen. Für die Isle of Skye wollten wir uns aufgrund der vielen gesetzten Punkte gleich fünf Tage Zeit nehmen, ehe über Fort William die Fahrt zurück zum Flughafen Edinburgh geplant war. Von dort wollten wir mit der Straßenbahn in das Stadtzentrum fahren, um noch die letzten beiden Tage in der Hauptstadt zu verbringen.

Reiseroute für 14 Tage Schottland
Die endgültige Route durch Schottland inklusive unserer Zwischenstopps.

Bett in einer schottischen Unterkunft

UNTERKÜNFTE BUCHEN

Wo plant man Zwischenstopps ein?

Durch die gesetzten Ortspunkte war klar, in welchen Gegenden wir viel oder wenig zu besichtigen hatten. Auf Google Maps verbanden wir alle größeren Städte, an denen wir in zehn Tagen Autofahrt vorbeikommen sollten und überprüften, wie viele Kilometer Fahrt das sein würden. Das grobe Ergebnis: rund 800 Meilen (1.300 Kilometer) und ca. 19 Stunden Fahrzeit – aufgeteilt auf zehn Tage war das absolut in Ordnung. Meine Freundin und ich waren uns einig, dass wir pro Tag nicht mehr als drei Stunden durchgehend fahren wollten, was bis auf zwei mal auch immer problemlos möglich war. Mit dieser Voraussetzung haben sich die Ortschaften, wo wir übernachten wollten, eigentlich von selbst ergeben.

Unterkünfte in Schottland
Reisetagebuch mit der Übersicht an Orten, in denen wir übernachtet haben.

Die Suche nach Unterkünften

Meine Freundin übernahm die zeitaufwendige Suche nach den Unterkünften. Ihre Quellen waren dabei die riesige Buchungsplattform booking.com, VisitScotland (schottischer Touristenverband), Airbnb und direkt auf Google Maps in Gegenden, wo sie sonst nichts oder nur mehr ganz vereinzelt etwas finden konnte. Schwierig war dabei die Suche im Nordosten und im Nordwesten, da hier bereits viel ausgebucht und das Angebot entsprechend gering war. Wenn man dann auch noch Wert auf den Preis und einen Mindestkomfort legt, bleibt nicht viel übrig – wir haben bis auf wenige Ausnahmen trotzdem sehr gute Quartiere gefunden.

In Edinburgh ist das Problem weniger, etwas zu finden, sondern eher etwas halbwegs preisgünstiges zu entdecken. Und auf der Isle of Skye heißt es ebenfalls schnell sein, um eine schöne Unterkunft zu ergattern – das ist uns zum Glück gelungen. Im Schnitt hat uns eine Nacht GBP 80,- (EUR 90,-) pro Privatzimmer mit Frühstück gekostet, was ich als angemessen empfand. Bezahlt haben wir fast überall vor Ort in bar (so gut wie immer keine Kartenzahlung möglich!), bedenkt das also bei der Bargeldbehebung. Die Hotels in Glasgow und Edinburgh waren etwas teurer, womit ich allerdings schon gerechnet habe.

Suche nach Unterkunft in Schottland
Meine Freundin suchte zahlreiche Unterkünfte zusammen, die wir dann gemeinsam im Internet angesehen haben. Am Ende blieben dann unsere bevorzugten Häuser stehen, während der Rest durchgestrichen wurde.

Unser Fazit

Wir hatten auf unserer Reise dreimal ein Hotel, einmal ein Privatzimmer über Airbnb und viermal B&Bs. Obwohl ich mich generell eher in der anonymen Umgebung von Hotels wohl fühle, haben mir in Schottland die Privatzimmer wesentlich besser gefallen. Meine Freundin und ich haben uns überall willkommen gefühlt und den persönlichen Kontakt mit den Einwohnern sehr genossen. Auf der Isle of Skye erhielten wir von unseren Gastgebern auch einige Tipps, die uns schöne Momente bescherten. Das Frühstück wurde eigentlich bis auf eine Ausnahme überall mit viel Liebe zubereitet und war sehr gut. Eine Übersicht über alle gebuchten Unterkünfte auf unserer Reise mit detaillierter Beschreibung dazu könnt ihr im Artikel 14 Tage Schottland: Zwischen Natur und Kultur nachlesen.


Autofahren in Schottland

DAS MIETAUTO ORGANISIEREN

Wo bucht man sein Mietauto?

Aufgrund positiver vergangener Buchungen von Mietwagen in den letzten Jahren habe ich mich auch diesmal wieder für die Buchungsplattform von Sunny Cars entschieden. Es handelt sich dabei um einen Vermittler, der in seinen All-inclusive-Paketen bereits alle notwendigen Versicherungen beinhaltet. Mir ist dabei die Kostenerstattung der Selbstbeteiligung wichtig, was mir in einem Fall vor wenigen Jahren schon einmal die Rückerstattung von satten 450 Euro gebracht hat, die man mir bei einem bekannten Mietwagenverleiher wegen eines angeblichen Minikratzers anhängen wollte.

Beachten muss man nur, dass Sunny Cars eben wie gesagt ein Vermittler ist und man am Ende der Buchung einen Vertrag mit einem Autovermieter wie Hertz, Sixt, Europcar oder ähnliche, abschließt. Welchen man bekommt, sieht man aber schon deutlich bei der Suche. Abgebucht wird der Betrag erst zwei Wochen vor der Reise.

Das richtige Fahrzeug

Welches Auto man bucht, ist natürlich vom Budget und gewünschten Fahrkomfort abhängig. Wir haben uns für einen Kompaktwagen (Vauxhall Corsa) entschieden, was im Nachhinein betrachtet eine sehr gute und völlig ausreichende Wahl war. Zwei Koffer haben perfekt in den Kofferraum gepasst und wir hatten auf der Rückbank immer noch etwas Stauraum für Kleinzeug.

Ein Automatikgetriebe wäre mir aufgrund des Linksverkehrs sehr recht gewesen, war aber mit zu hohen Kosten verbunden. Wenn ihr euch aber absolut nicht mit der Linksschaltung anfreunden wollt, dann müsst ihr eben in den sauren Apfel beißen und diese Mehrkosten in Kauf nehmen. Wichtig empfinde ich das Hinzubuchen eines Zweitfahrers, auch wenn nur eine Person fahren soll. Man weiß nie, ob nicht einmal ein Fall eintritt, in dem der Hauptfahrer nicht mehr lenken darf oder kann.

Mietauto Vauxhall Corsa in Schottland
Unser Mietauto, ein Vauxhall Corsa. Die Möwe auf der Motorhaube war ein ungebetener Gast – dasselbe hat sich der Vogel aber wahrscheinlich auch über unseren Stop in seinem Revier gedacht. 😉

Das Kleingedruckte

Im Internet liest man eigentlich bei so gut wie jeder Mietwagenfirma eine Menge an negativen Bewertungen. Bei genauerer Betrachtung stellt man aber schnell fest, dass viele Kunden einfach nicht die Geschäftbedingungen lesen und sich über Dinge beschweren, die im Vertrag eindeutig formuliert sind. Deshalb weise ich euch hier explizit darauf hin: druckt euch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und sonstige Vertragsdetails aus und lest sie in Ruhe ganz genau durch!

Ich habe mir dabei mit einem Leuchtstift alle relevanten Passagen angestrichen, die den Versicherungsschutz erlöschen lassen bzw. Aufschluss darüber geben, um eben dies zu verhindern. Dazu zählen neben logischen Gründen wie alkoholisiertes Fahren oder grobe Fahrlässigkeit auch Formfehler, die man im Ernstfall leicht begeht. So habe ich aus dem kleingedruckten Text erfahren, welche speziellen Schritte man bei Pannen oder Unfällen vor Ort durchführen muss, um alle Kosten erstattet zu bekommen (zum Beispiel Sunny Cars telefonisch informieren und in bestimmten Fällen die Polizei rufen). Wenn ihr euch aber mit den Bedingungen im Voraus auseinandersetzt, solltet ihr im Notfall gut vorbereitet sein.

Allgemeine Geschäftsbedingungen eines Mietwagenvertrags
In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und im Mietvertrag habe ich alle wichtigen Passagen angestrichen, um sie im Notfall schnell bei der Hand zu haben.

Die Abholung vor Ort

Nach der Ankunft am Flughafen Edinburgh war der Mietwagenverleih nur wenige Minuten entfernt. Nach einer kurzen Wartezeit ging es um die Entgegennahme am Schalter, wo mir alle möglichen Fragen entgegengeworfen wurden – zum Glück war ich bereits darauf vorbereitet. Mir wurden zwei Zusatzversicherungen, ein Navigationsgerät, eine Reduzierung des Selbstbehalts und ein kostenpflichtiges Upgrade auf ein besseres Fahrzeug angeboten.

Wenn man auf dieses schnelle Einprasseln von Fragen eines Mitarbeiters, der Englisch mit schottischem Akzent nuschelt, nicht vorbereitet ist, kann das Übernahmegespräch mühsam werden und im schlechtesten Fall mit zusätzlichen Kosten enden. Bei der Buchung über Sunny Cars wird man übrigens explizit darauf hingewiesen, sich bei der Übernahme keine Zusatzversicherungen anschwatzen zu lassen, da diese bereits inkludiert sind.

Der Linksverkehr

Das Einsteigen in das Auto auf der rechten Seite ist schon der erste von mehreren Momenten der Umgewöhnung. Die Gangschaltung befindet sich links, was gehöriges Mitdenken während der Fahrt erfordert. An den Linksverkehr kann man sich recht schnell gewöhnen, wenn man einfach immer aufmerksam bleibt und vorausschauend fährt. Nach zwei Tagen war es für mich schon ganz normal, auf der „falschen“ Seite zu fahren.

Sehr gewöhnungsbedürftig sind die vielen mehrspurigen Kreisverkehre, die ein frühzeitiges Einordnen in die richtige Spur erfordern. Meistens kann man ein fehlerhaftes Einordnen aber auch noch im Kreisverkehr mit Vorsicht selbst korrigieren, nur bei einigen sind die Spuren baulich getrennt und man kann nicht mehr wechseln. Richtig verwirrend wird es in städtischen Gegenden wie die Vorstadt von Edinburgh, wo es Kreisverkehre mit Ampeln und zusätzlich auch noch welche gibt, die ineinander verlaufen.

Ich empfehle, euch einmal auf Google Maps in der Satellitenansicht mit einem typischen Kreisverkehr auseinanderzusetzen (zum Beispiel dieser hier). Eine generell sehr gute Einstiegshilfe für das Autofahren in Schottland ist ein Video von VisitScotland.

Linksfahren in Schottland
Nur Gewöhnungssache: Linksfahren in Schottland.

Single Track Roads

So werden in Schottland die einspurigen Straßen genannt, bei denen man dem Gegenverkehr an sogenannten Passing Places ausweichen muss. Dabei fährt immer derjenige in die Haltebucht ein, der diese an der linken Seite des Fahrzeug hat. Was gefährlich und kompliziert klingt, ist in der Praxis wirklich sehr einfach zu handhaben. Sobald ihr in die Highlands oder auf die Isle of Skye fährt, kommt ihr garantiert mit vielen Single Track Roads in Berührung. Die Ausweichbuchten sind je nach Straße und Sichtweite alle 100 bis 200 Meter eingerichtet, sodass man keine Angst haben muss, andauernd dem Gegenverkehr durch Zurückschieben Platz zu machen – in diese Situation bin ich in 10 Tagen Autofahrt nur dreimal gekommen.

Viel gefährlicher als entgegenkommende Autos sind Schafe und Rinder, die mitten auf der Fahrbahn liegen oder diese plötzlich überqueren! Vor allem in der Nacht kann das ganz schön gruselige Momente ergeben, wenn ihr aus der Ferne von Dutzenden leuchtenden Augen einer Schafherde angestarrt werdet. 😉

Single Track Road in Schottland
Hier sieht man einen typischen Passing Place (eine Ausweichbucht) auf einer Single Track Road. So wie unser Auto hier steht, verstossen wir übrigens gleich gegen zwei Regeln, also nicht nachmachen! Erstens darf man in den Ausweichbuchten nicht parken (wir haben es wegen wenig Verkehr dennoch kurz für das Foto getan) und zweitens muss immer der Lenker ausweichen, der die Ausweichbucht an seiner linken Seite hat – ich stehe hier also auf der falschen Seite. Die anderen beiden Bilder zeigen euch tierische Situationen, die euch jederzeit passieren können. 🙂
Passing Place auf einer Single Track Road in Schottland
So weicht man auf einer Single Track Road richtig aus: aus meiner Sicht liegt der Passing Place auf der linken Seite, deshalb muss ich in die Ausweichbucht einfahren und dem Gegenverkehr Vorrang geben. Ach ja, und die Schafe sollte man auch nicht überfahren. 😉

Navi oder kein Navi?

Aus meiner Sicht benötigt ihr kein eigenes Navigationsgerät, es sei denn ihr besitzt bereits eines oder könnt es kostenlos ausborgen. Der Autovermieter wird versuchen euch einzureden, dass ihr unbedingt eines benötigt (um rund 20 Euro pro Tag!). Nachdem aber die EU-Roaming-Gebühren mit 15. Juni 2017 weggefallen sind, gab es für mich keinen Grund mehr, nicht mein iPhone mit der Google-Maps-App als Navigationssystem zu verwenden. Das hat ausgezeichnet funktioniert, selbst wenn ich keine oder nur eine schwache Internetverbindung hatte. Hilfreich ist es, sich vorher daheim schon alle wichtigen Punkte und Unterkünfte in der App zu speichern, um sie dann nur mehr per Knopfdruck ansteuern zu können. Für den Notfall zahlt es sich wahrscheinlich aus, eine Straßenkarte von Schottland zusätzlich mitzunehmen, die man auch in Österreich in einer gut geführten Buchhandlung oder beim lokalen Automobilclub ÖAMTC erhält.

Google-Maps-App als Navigationsgerät in Schottland
Anstelle eines Navigationsgeräts habe ich auf die Google-Maps-App vertraut, was tadellos auch in entlegenen Gegenden funktioniert hat.

 

Was im Koffer nicht fehlen darf

Hier einige Tipps, was in eurem Koffer auf gar keinen Fall fehlen sollte! Neben bequemer Alltagskleidung benötigt ihr aufgrund des häufig wechselnden Wetters unbedingt eine Regenjacke und Schuhe, denen Nässe nicht sofort zu schaffen macht. Eventuell macht es auch Sinn, einen Imprägnierspray mitzunehmen.

Wie beim Wandern ist auch für Schottland das Zwiebel-Prinzip ein guter Anhaltspunkt. Zieht besser mehrere dünne Schichten übereinander an, die man leicht aus- und wieder anziehen kann.

Da es in Schottland viel Natur zu bewundern gibt, sind natürlich auch einige kleinere Wanderungen notwendig, um die Naturschönheiten aus der Nähe betrachten zu können. Nehmt deshalb entweder Wander- oder Trekkingschuhe mit, in denen ihr auch auf unebenem Boden nicht gleich überknöchelt oder wegrutscht.

Schal, Haube und eine windfeste Kapuze können einen Ausflug bei Sturm und Regen retten! Unser Spaziergang auf der Isle of Skye zum Coral Beach war von extremen Wetterbedingungen geprägt, die uns aber dank passender Kleidung (siehe mein Outfit oben) nichts anhaben konnten. Naja, trotzdem waren wir nach zwei Stunden wieder froh im warmen Auto zu sitzen. 😉

Sehr wichtig ist auch das Mitführen einer Sonnenbrille und von Sonnencreme! Ob ihr es glaubt oder nicht, aber die Sonnenbrille war für uns sogar auf dem Coral Beach notwendig, obwohl es stark regnete. Trotz des miesen Wetters war der Himmel derart hell, dass es ohne Sonnenbrille einfach nicht gegangen wäre – und gegen starken Wind schützt sie ebenfalls sehr gut.

Ein ganz praktischer Tipp noch: ihr benötigt einen Reisestecker für die britischen Steckdosen, das wisst ihr wahrscheinlich schon. Aber denkt auch daran, eine kleine Verteilerleiste mitzunehmen – so habt ihr immer genug Steckplätze für alle eure Geräte.

 


Scottish Pie in einem schottischen Pub

ESSEN IN SCHOTTLAND

Das deftige Scottish Breakfast

Auch wenn die Speisen in Schottland sicher nicht das Prädikat „Kulinarischer Höhepunkt“ verdienen, haben wir in den zwei Wochen fast immer ausgezeichnet gegessen. Der schlechte Ruf des britischen Essens ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar, die Art der Speisen ist eben eine etwas deftigere und fettere. Nehmen wir als Beispiel gleich das lokale Frühstück, das Scottish Breakfast. Dieses ist möglicherweise nicht für jeden das Richtige am Beginn eines Tages, aber man muss sich als Tourist in den kleineren Unterkünften definitiv damit anfreunden. Selbst ich – wenn es um Essen geht ein eher heikler Zeitgenosse – habe mich aber schnell an die etwas bizarr wirkende Zusammenstellung des üppigen Frühstücks gewöhnt.

Es besteht aus einer dicken Scheibe gebratenem Speck oder Schinken, einem kleinen Würstel, einer halben Tomate (warum eine halbe??), Champignons, Hashbrowns (eine Art Rösti, aber nicht so gut), einer Scheibe Black Pudding (Blunzn bzw. Blutwurst), einem Ei nach Wahl und Baked Beans – ab und zu wurde sogar Haggis serviert. Dazu wird immer Toastbrot gereicht. Optional gibt es in manchen Unterkünften auch noch warmen Porridge (Haferbrei). All das ist ordentlich kalorienreich und hat meine Freundin und mich täglich satt gemacht – aber nicht so stark, dass wir den restlichen Tag vom Frühstück geschlaucht waren.

Typisches Scottish Breakfast
Ein typisches Scottish Breakfast. Ich weiß, es sieht absolut grauenhaft aus, aber es schmeckt tatsächlich gar nicht so schlecht. 😉

Ein Pub für alle Fälle

Zu Mittag und am Abend haben wir häufig Pubfood genossen. Pubs gibt es ja in Großbritannien wie Sand am Meer und auch in den etwas abgelegeneren Gegenden finden sich pubähnliche Lokale, wo gutes Essen zubereitet wird. Eines muss man aber beachten: in wenig besiedelten Bereichen Schottlands ist es wirklich ratsam, einen Platz in einem Restaurant oder Pub zu reservieren. Wenn ihr selbst keine interessanten Lokale entdeckt, fragt dazu am besten eure lokalen Gastgeber nach Tipps! Wir haben dies auf der Isle of Skye einen Abend verabsäumt und mussten hungrig zu Bett gehen, da wir nirgends in absehbarer Zeit einen Platz ergattern konnten. Übrigens: Alle von uns besuchten Pubs und Lokale findet ihr zusammengefasst im Artikel 14 Tage Schottland: Zwischen Kultur und Natur.

So funktioniert ein Pub

Aber zurück zur Pubkultur: wo immer es möglich war, haben wir Pubs besucht und dabei sowohl die lockere Atmosphäre als auch öfters Livemusik genossen. Die lokalen Biere sind sehr gut und süffig, dazu ist die Auswahl an verschiedenen Sorten teils enorm. Whisky-Liebhaber kommen natürlich erst recht auf ihre Kosten! In vielen Pubs wird rund um die Uhr vom Frühstück bis zum Abendessen alles zubereitet, wobei es als Tourist manchmal nicht ganz durchschaubar ist, wie das Bestellen abläuft. In einigen Lokalen wurden wir am Tisch bedient, in vielen anderen mussten wir aber zur Bar gehen und die Getränke sowie das Essen dort bestellen und gleich bezahlen. Die Getränke nimmt man dann selbst zum Tisch mit, während das Essen nach einiger Zeit serviert wird. Am einfachsten ist es wohl, beim Betreten eines Pubs gleich nachzufragen, wo man bestellen kann.

Einen ärgerlichen Umstand will ich euch aber auch nicht vorenthalten: es ist uns nicht nur einmal passiert, dass unser bestelltes Essen nicht mehr vorrätig war oder wir gleich beim Betreten vom Kellner oder der Kellnerin darüber informiert wurden, was alles von der Tageskarte nicht mehr verfügbar ist – witzigerweise immer genau die Speisen, die uns am meisten angelacht haben. 😉 Was wir schlussendlich aber alles in den zwei Wochen der Rundreise gegessen haben, könnt ihr ebenfalls in dem zuvor erwähnten Artikel nachlesen.

Essen in Schottland
Eine Auswahl der Speisen, die wir in zwei Wochen Schottland probiert haben.

ALLGEMEINE TIPPS

Infos, Infos, Infos

Eine der wichtigsten Quellen für die Planung und Organisation einer Schottland-Reise ist das schottische Fremdenverkehrsbüro VisitScotland. Auf der Webseite findet ihr allerhand allgemeine Infos über das Land, Routenvorschläge, Sehenswürdigkeiten und die Reiseführer des Vorjahres zum Download im PDF-Format. In Schottland selbst gibt es an vielen Orten die sogenannten VisitScotland iCentres, in denen ihr persönlich Prospekte und Souvenirs findet oder euch beraten lassen könnt, welche Touren sich in der Umgebung anbieten.

Prospekte aus einem iCentre von VisitScotland
Nützliche Prospekte aus einem iCentre von VisitScotland.

Übergepäck

Bei der Buchung des Fluges solltet ihr genau die Gepäckregelung beachten. Wir haben unseren Flug mit easyJet durchgeführt und dabei die Gepäckregelung gleich einmal falsch interpretiert, was uns beim Rückflug Zusatzkosten von GBP 20,- (EUR 23,-) beschert hat. Achtet penibel darauf, die Gewichtsgrenze nicht zu verletzen, hier holen sich die Fluglinien ihr Geld.

Bargeld

Zum Thema Bargeld gibt es eine wichtige Sache zu beachten: Wenn ihr in Schottland Geld abhebt, bekommt ihr logischerweise schottische Scheine. Diese werden aber in England häufig nicht angenommen, während man umgekehrt mit britischen Pfund auch problemlos in Schottland bezahlen kann. Diese Information ist hilfreich, wenn man eine Weiterreise nach England plant und dann dort eventuell nichts mit dem restlichen schottischen Bargeld anfangen kann.

Schottische Banknoten
Schottische Pfundnoten und Münzen beim Bezahlen in einem Pub.

Die richtige Jahreszeit

Die Frage der richtigen Jahreszeit ist relativ. Das Wetter kann in Schottland derart schnell wechseln (vor allem in den Highlands und auf der Isle of Skye), dass eine Planung schwierig bis unmöglich ist. Wir waren im Juli unterwegs und hatten eigentlich großes Glück mit dem Wetter. Nur ein einziger Tag war komplett von Starkregen geprägt, ansonsten wechselten Sonne, Wolken und Regen recht schnell und brachten tolle Lichtstimmungen. Ich habe aber auch schon von Fotokollegen gehört, die im Sommer in zwei Wochen Aufenthalt zehn Tage Dauerregen hatten. Auf der Seite myhighlands.de gibt es ein schönes Klimadiagramm, eine Heuschnupfentabelle und eine Übersicht, wann die Mücken (Midges) so richtig lästig sind – mehr dazu weiter unten. Als bester Reisemonat wird der Mai angegeben.

Die seltsamen Waschbecken

Mit einer Sache habe ich mich in unseren einfacheren Unterkünften wirklich nicht anfreunden können: die Wasserhähne an den Waschbecken. Es gibt für Warm- und Kaltwasser jeweils einen eigenen Hahn und beide sind soweit voneinander entfernt und zusätzlich auch so knapp am Rand montiert, dass es unheimlich nervig ist, sich das Gesicht zu waschen. Noch dazu kommt aus einem Hahn brennend heißes und aus dem anderen eiskaltes Wasser. Man müsste also im Waschbecken das Wasser zusammenmischen, um eine angenehme Temperatur zu erreichen. Auf das habe ich aber aus hygienischen Gründen verzichtet, was ihr sicher nachvollziehen könnt.

Wasserhahn in Schottland
Nur eine Frage: warum?

Midges (Mücken)

Womit wir gleich beim nächsten Thema wären, die Midges. Diese kleinen fliegenden Biester tauchen in bestimmten Gebieten millionenfach auf und können ein Naturerlebnis wirklich zerstören. Auf der Webseite smidgeup.com gibt es eine aktuelle Karte, die anzeigt, wo die Mücken besonders stark unterwegs sind (in den Wintermonaten ist die Karte nicht aktiv). Wir sind in den 14 Tagen glücklicherweise nur dreimal mit den Midges in Berührung gekommen und waren nach der ersten Beißattacke zukünftig besser geschützt.

Als guter Schutz hat sich Avon Skin So Soft bewiesen – ein öliger Hautspray, der extrem parfümiert riecht. Wir haben ihn nicht in Apotheken, dafür in Souvenirläden um 5 Pfund entdeckt. Die Mücken kommen dann zwar immer noch in die Nähe und setzen sich teilweise auch auf die Haut, aber beißen nicht mehr. Immer noch lästig und nervig, aber man wird wenigstens nicht mehr „aufgefressen“.

Avon Skin So Soft gegen Midges in Schottland
Die Bisse der Midges führen zu ca. 3-5 Millimeter großen roten Punkten. Diese jucken aber immerhin nicht und verschwinden auch nach wenigen Stunden wieder vollständig. Als effektiver Schutz vor den Mücken hat sich Avon Skin so soft bewährt.

Edinburgh Festival

Wenn ihr Edinburgh besuchen wollt, dann achtet stark auf den Reisemonat! Ab Mitte Juli steigen die Preise für die Unterkünfte stark an und finden ihren Höhepunkt im August und September, wenn die Stadt mit dem Edinburgh International Festival einen wahren Reigen an Feierlichkeiten abhält. Alle Infos dazu findet ihr auf der Seite eif.co.uk.


FAZIT

Mit diesem sechsten und letzten Artikel ist die Aufarbeitung der zweiwöchigen Schottland-Rundreise mit meiner Freundin nun abgeschlossen. Im finalen Beitrag habe ich euch ausführlich erzählt, aus welchen Gründen wir Schottland als Reisedestination ausgewählt haben und wie die Planung sowie Organisation vonstatten ging. Ihr habt nützliche Links für das Auffinden und Buchen von Unterkünften aller Art erhalten, außerdem Detailinformationen über das Organisieren eines Mietautos. Ich hoffe, dass euch dieser Einblick eine große Hilfe ist, wenn ihr selbst eine längere Tour nach Schottland oder woanders hin plant. Ich freue mich über einen Kommentar, wenn euch der Artikel geholfen habt oder ihr weitere Anregungen für mich habt! 🙂

 

In diesem Artikel erfährst du, wie man eine 14 Tage dauernde Reise nach Schottland plant und organisiert. Was willst du sehen, wo die Schwerpunkte setzen?

In diesem Artikel erfährst du, wie man eine 14 Tage dauernde Reise nach Schottland plant und organisiert. Was willst du sehen, wo die Schwerpunkte setzen?

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