Salzburg: Ansturm auf die Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Hellbrunn in Salzburg

Salzburg ist eine wunderschöne Stadt in Österreich und ich bin wirklich gerne dort. Diesen Gedanken habe aber nicht nur ich, sondern jährlich Millionen anderer Menschen aus aller Welt. Zur Weihnachtszeit spitzt sich die Lage klarerweise nochmals zu. Für diesen Blogbeitrag habe ich am ersten Adventwochenende 2017 die Salzburger Weihnachtsmärkte aufgesucht, um mir selbst ein Bild des großen Ansturms zu machen.


Zwischen Romantik und Touristenhorden

Eigentlich müsste ich es als Bewohner von Wien ja mehr als gewohnt sein, mit Massen an Touristen aus aller Welt umzugehen. Doch die österreichische Hauptstadt lässt sich mit Salzburg nicht so einfach vergleichen. Während sich in Wien die Besucher über große Flächen der Stadt verteilen, konzentriert sich in Mozarts Geburtsstadt so gut wie alles auf die kleine Altstadt. Was man bereits unter dem Jahr bei einem Spaziergang durch das Zentrum bemerkt, wird zur Weihnachtszeit nochmals so richtig extrem spürbar.

Ich habe mich am ersten Adventwochenende 2017 trotzdem in das Getümmel gestürzt, da ich in der Vergangenheit die Salzburger Weihnachtsmärkte immer nur stückchenweise gesehen habe und endlich einmal einen richtigen Vergleich des Angebots machen wollte. Ich suchte dabei den bekannten Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz, den Hellbrunner Adventzauber vor dem Schloss Hellbrunn, den Weihnachtsmarkt am Mirabellplatz und den Sternadvent-Markt auf. Mein Fazit hat mich schlussendlich selbst etwas überrascht, aber dazu nun in meiner kritischen und ehrlichen Beschreibung der einzelnen Weihnachtsmärkte mehr!

HINWEIS

Eigentlich gibt es mit dem Adventmarkt im Burghof der Festung Hohensalzburg noch einen fünften Weihnachtsmarkt, dieser ist wegen Bauarbeiten aber 2017 gesperrt und erst wieder ab 2018 in Betrieb.

Nur knapp 45 Minuten von Salzburg entfernt gibt es mit dem Wolfgangseer Advent gleich drei beschauliche Orte, die jeweils einen sehenswerten und besinnlichen Weihnachtsmarkt betreiben. Details dazu findet ihr in meinem Artikel Weihnachtsromantik am Wolfgangsee.

 


Salzburger Christkindlmarkt

Ort: Dom- und Residenzplatz, 5020 Salzburg
Zeitraum: 23. November 2017 bis 26. Dezember 2017
Öffnungszeiten: Mo-Do 10-20.30 Uhr, Fr 10-21 Uhr, Sa 9-21 Uhr, So/Feiertag 9-20.30 Uhr; 7.12. 10-21 Uhr, 24.12. 9-15 Uhr, 25./26.12. 11-18 Uhr
Webseite: http://www.christkindlmarkt.co.at/

Berühmt, aber enttäuschend

Der bekannteste Weihnachtsmarkt ist der Salzburger Christkindlmarkt auf dem Dom- und Residenzplatz inmitten der Altstadt. Die Ursprünge des Markts reichen bis in das 15. Jahrhundert zurück, die heutige Form des Adventmarkts besteht seit 1974. Das Setting ist mit der Festung Hohensalzburg und dem Salzburger Dom im Hintergrund natürlich sensationell, vor allem wenn man von der Getreidegasse kommend auf den Weihnachtsmarkt zusteuert.

Bei mir hat sich aber nach dem Betreten des Markts ziemlich schnell Ernüchterung breitgemacht. Ein Rundgang erweist sich als äußerst mühsam, da man sich quasi in einer gemeinsamen Masse an Menschen voranschiebt und andauernd von allen Seiten berührt wird. Ein entspanntes Ansehen der Produkte an den Ständen ist so nicht wirklich möglich. Um einen Glühwein oder etwas zu Essen habe ich mich dann gleich gar nicht bemüht, denn neben der Wartezeit war es auch schlicht unmöglich, irgendwo in Ruhe zu stehen oder einen Tisch zu finden, um seinen Teller abzustellen. Von den verlangten Preisen spreche ich da noch gar nicht – einen Baumkuchen um 6 Euro empfinde ich einfach nur mehr als Nepp.

Das Angebot auf dem Salzburger Christkindlmarkt hat mich auch generell wenig angesprochen. Gefühlt gibt es nur drei große Produktguppen an den zahlreichen Ständen: Gastronomie, Weihnachtsschmuck und Bekleidung. Vor allem der Weihnachtsschmuck hat auf mich vielfach kitschig und wenig ausgefallen gewirkt – fast so, als würde an jedem Stand dieselbe Produktpalette verkauft werden. Ich war nach nur einer halben Stunde Aufenthalt ehrlich gesagt wieder froh, den Christkindlmarkt zu verlassen und dem nächsten eine Chance zu geben.

Christkindlmarkt auf dem Residenzplatz und Domplatz in Salzburg
Der erste Eindruck, wenn man den Christkindlmarkt auf dem Residenzplatz vor sich hat, ist gigantisch. Der Salzburger Dom ist ein würdiger und prachtvoller Hintergrund für die zahlreichen Weihnachtsstände.
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Christkindlmarkt auf dem Residenzplatz und Domplatz in Salzburg
Sobald man den Christkindlmarkt aber betritt, beginnt das große Schieben und Drängeln. Auf diesem Bild sieht man den zweiten Teil des Markts auf dem angrenzenden Domplatz. Um dorthin zu gelangen, muss man sich durch einen kurzen Durchgang quetschen, an dem es durch die vielen Menschen wirklich unangenehm eng wird.
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Christkindlmarkt auf dem Residenzplatz und Domplatz in Salzburg
Der Fokus liegt auf dem Christkindlmarkt eindeutig auf Weihnachtsschmuck – wohin das Auge auch blickt, überall strahlt einem bunte Dekoration entgegen.
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Christkindlmarkt auf dem Residenzplatz und Domplatz in Salzburg
Die Fotos oben links und unten rechts zeigen einen weiteren Ausschnitt der eher kitschig gehaltenen Produkte, egal ob Süßes oder Christbaumschmuck. Lichtblicke auf dem Christkindlmarkt sind mit Sicherheit der Eislaufplatz auf dem angrenzenden Mozartplatz (oben rechts) und der grandiose Blick auf die Festung Hohensalzburg (unten links).
Bild oben links: Aufnahmeort anzeigen / Bild oben rechts: Aufnahmeort anzeigen
Bild unten links: Aufnahmeort anzeigen / Bild unten rechts: Aufnahmeort anzeigen
Christkindlmarkt auf dem Residenzplatz und Domplatz in Salzburg
Bei dem riesigen Angebot an Weihnachtsdekoration ist es teilweise schwierig, auch handwerklich sehenswerte Produkte wie hier zu entdecken.
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Hellbrunner Adventzauber

Ort: Schloß Hellbrunn, Fürstenweg 37, 5020 Salzburg
Zeitraum: 23. November 2017 bis 24. Dezember 2017
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 13-20 Uhr, Sa/So/Feiertag 10-20 Uhr, 24.12. 10-14 Uhr
Eintrittspreis: Mo-Fr kostenlos, Sa/So/Feiertag EUR 3,00 pro Person von 10 bis 18 Uhr (Wertgutschein, kann gegen ein Heißgetränk im Wert von EUR 3,50 eingetauscht werden), Kinder bis 6 Jahre frei
Webseite: http://www.hellbrunneradventzauber.at/

Besinnliches vor dem Schloss Hellbrunn

Gänzlich anders als der Salzburger Christkindlmarkt hat sich mir der Hellbrunner Adventzauber präsentiert, der sicherlich das Prädikat „absolut sehenswert“ verdient. Der Weihnachtsmarkt liegt schon ein gutes Stück vom Zentrum entfernt, ist aber mit der Buslinie 25 (Einzelfahrt EUR 2,-, Tagesticket EUR 4,-, Station Schloss Hellbrunn) sehr einfach vom Hauptbahnhof in 22 Minuten, vom Mirabellplatz in 17 Minuten oder – wenn man vom Salzburger Christkindlmarkt gleich weiterfahren möchte – von der Station Mozartsteg/Rudolfskai in nur 12 Minuten erreichbar. Unter der Woche ist der Eintritt kostenlos, am Wochenende zahlt man EUR 3,-, erhält dafür aber einen Punsch oder Glühwein im Wert von EUR 3,50.

Nach dem Betreten des Geländes muss man sich erst einmal orientieren, denn das Gelände ist riesig und überall stehen Stände. Das wohl auffälligste und zugleich schönste Merkmal sind die Dutzenden Nadelbäume, die mit roten Christbaumkugeln sowie Lichterketten verziert sind und überall verteilt stehen – der Schnee auf den Zweigen tut dann noch sein Übriges. 😉 Vor allem vor dem Schloss selbst ergibt das ein unglaublich schönes (und ein wenig kitschiges) Bild, was auch die Besucher für zahlreiche Erinnerungsfotos nutzen. Auf einer Bühne vor der Schlossfassade wird durch Bläser stimmungsvolle Weihnachtsmusik gespielt und die Fenster des Schlosses wurden zu einem überdimensionalen Adventkalender umgestaltet.

Spaß für Jung und Alt

Hervorzuheben ist auf jeden Fall auch ein eigener Bereich, der sich auf Kinder spezialisiert hat und ein kleines Paradies für die Jüngsten ist. Neben einem riesigen Streichelzoo mit einer Vielzahl an Tieren (die auch genügend Auslauf haben) kann der Nachwuchs mit den Eltern an einem Lagerfeuer Würstel grillen oder in einer Backstube Kekse backen. Für Erwachsene wiederum interessant ist der Zugang zu einem kleinen Teil der Hellbrunner Wasserspiele, die man eigentlich sonst nur in der warmen Jahreszeit von April bis Oktober bestaunen kann. Die mystischen Grotten sind dabei besonders schön beleuchtet.

Das angebotene Kunsthandwerk an den Dutzenden Ständen ist großartig und zeugt von der hohen handwerklichen Kunst, die in die Produkte eingeflossen ist. Hier dürfte es Touristen nicht schwer fallen, ein schönes Andenken zu finden. Apropos: auch zum Hellbrunner Adventzauber finden massenhaft Menschen den Weg, also keine falschen Hoffnungen von völliger Idylle machen! Allerdings habe ich hier die Mischung aus Touristen und Einheimischen als ausgeglichen empfunden und bis auf wenige Momente keinen Ärger mit den Massen empfunden. Eine Fahrt zum Schloss Hellbrunn in der Weihnachtszeit ist damit für mich ein absolutes Muss!

Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Hellbrunn in Salzburg
Der Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Hellbrunn hat mich sofort in den Bann gezogen. Bei diesem Bild muss einem das Herz aufgehen: ein stimmungsvolles Schloss, Dutzende Tannenbäume, edler Christbaumschmuck, Lichterketten und das wichtigste: Schnee!
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Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Hellbrunn in Salzburg
Für Kinder gibt es ein außergewöhnlich großzügiges Angebot: Im Wichteldorf sind zwischen einer Menge an Tannenbäumen Spielgeräte aufgebaut, außerdem gilt es im Streichelzoo viele Tiere wie Hasen, Schafe, Schweine und Esel zu bestaunen. An einem Lagerfeuer kann man gemeinsam mit den Eltern Würstel über offener Flamme grillen oder ein paar Schritte weiter in einer Backstube unter fachmännischer Anleitung Kekse backen.
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Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Hellbrunn in Salzburg
Seit 2016 ist auch ein kleiner Bereich der Hellbrunner Wasserspiele für die Besucher geöffnet. Ein kurzer Rundgang durch die schöne Anlage gibt einen Einblick in eine Welt, die man normalerweise nur von April bis Oktober besichtigen kann.
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Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Hellbrunn in Salzburg
Das Angebot auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Hellbrunn ist riesig und es dauert seine Zeit, bis man alles angesehen hat. Ein Schmied prägt Wunschbotschaften auf Hufeisen, Bläser sorgen für eine stimmungsvolle Atmosphäre und an den Ständen gilt es das kunstvolle Handwerk der Aussteller aus der Nähe zu bewundern.
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Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Hellbrunn in Salzburg
Menschenmassen gibt es naturgemäß auch hier, aber bis auf wenige Momente sind sie mir zum Glück nicht so negativ wie in der Salzburger Innenstadt aufgefallen, was auch am traumhaften Umfeld des Schlosses lag.
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Weihnachtsmarkt am Mirabellplatz

Ort: Mirabellplatz, 5020 Salzburg
Zeitraum: 23. November 2017 bis 24. Dezember 2017
Öffnungszeiten: So-Do 10-20 Uhr, Fr-Sa 10-21 Uhr
Webseite: https://weihnachtsmarkt-salzburg.at/

Advent in zentraler Lage

Mit dem Weihnachtsmarkt am Mirabellplatz gibt es einen weiteren, recht kleinen Adventmarkt in verkehrstechnisch sehr guter Lage – dafür leidet die Adventstimmung darunter. Er befindet sich vor dem Schloss Mirabell auf der Straßenseite, was ein eher graues und wenig ansprechendes Umfeld ist. Perfekt wäre es natürlich, wenn die Stände innerhalb des Mirabellgartens mit direktem Blick auf das Schloss wären, aber das ist leider platztechnisch nicht zu machen, ohne die Grünanlagen zu zertrampeln.

Untertags gefällt mir der Weihnachtsmarkt ehrlich gesagt überhaupt nicht, aber nach Einbruch der Dunkelheit finde ich ihn durch die schöne Beleuchtung und den Umstand, dass man den hässlichen Mirabellplatz nicht mehr so gut sieht, deutlich einladender. Die wenigen Stände bieten neben Punsch sowie Glühwein den üblichen Weihnachtsschmuck und andere Waren – die Vielfalt habe ich hier interessanterweise sogar besser empfunden als auf dem großen Christkindlmarkt in der Altstadt. Online wird der Weihnachtsmarkt auf dem Mirabellplatz als ruhige Alternative beworben, das kann ich aber nicht bestätigen. Durch seine Lage ist er quasi ein Durchzugsposten für alle Touristen, die vom Hauptbahnhof über den Mirabellgarten in die Innenstadt strömen. Für einen Absacker empfiehlt sich der Markt aber als guter Schlusspunkt vor der Heimreise .

Der Weihnachtsmarkt auf dem Mirabellplatz in Salzburg
Der Weihnachtsmarkt auf dem Salzburger Mirabellplatz ist durch seine kleine Größe fast schon beschaulich – Besucher verirren sich hier dennoch genügend her.
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Der Weihnachtsmarkt auf dem Mirabellplatz in Salzburg
In dieser Perspektive sieht man zum Glück nur das Gute des Mirabellplatzes: den Weihnachtsmarkt und die Kirche St. Andrä. Das restliche graue Umfeld inklusive starkem Verkehr kann man getrost ausblenden.
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Der Weihnachtsmarkt auf dem Mirabellplatz in Salzburg
Einblick in einen der wenigen Stände. Der Weihnachtsschmuck wirkt hier zwar wenig ausgefallen, aber immer noch etwas ansprechender als der auf dem Christkindlmarkt.
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Der Weihnachtsmarkt auf dem Mirabellplatz in Salzburg
Über gewissen Kitsch muss man natürlich einfach hinwegsehen. 😉 Empfehlen kann ich euch, ein Stamperl Hochprozentiges zu probieren – der angesetzte Zirbenschnaps war wirklich extrem schmackhaft!
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Der Weihnachtsmarkt auf dem Mirabellplatz in Salzburg
Naschkatzen kommen auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Mirabellplatz ohne Probleme auf ihre Kosten.
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Sternadvent-Markt

Ort: Getreidegasse 34 / Griesgasse 23, 5020 Salzburg
Zeitraum: 17. November 2017 bis 06. Jänner 2018
Öffnungszeiten: So-Do 10.30-19.00 Uhr, Fr-Sa 10.30-20.30 Uhr
Webseite: http://www.sternadvent.at/

Klein, aber fein

Die wohl größte Überraschung war für mich der Sternadvent-Markt. Er ist in den Sternarkaden vor dem Sternbräu aufgebaut – die zwei Hauptbereiche sind dabei über einen schön geschmückten Durchgang verbunden. Hier habe ich mir wirklich nichts außer Kommerz erwartet, da der riesige und eher sterile Gastronomiebetrieb Sternbräu keine große Weihnachtsromantik erwartet lässt. Doch der Schein trügt und ich reihe den Sternadvent-Markt ganz klar auf Platz zwei hinter dem Schloss Hellbrunn ein.

Gleich nach dem Betreten des ersten von zwei Innenhöfen haben mir die zahlreichen Tannenbäume mit schönem Weihnachtsschmuck gefallen, die einen mit ihrem Geruch sofort in Stimmung versetzen. Die Produkte an den Ständen sind überraschend vielfältig und wirken überall hochqualitativ. Gut finde ich auch, dass jeder Weihnachtsstand einen eigenen Schwerpunkt hat und sich die Waren nicht wiederholen. Der Glühwein war stark, aber gut – hier bin ich bekanntlich sehr haglich (heikel), wie man in Österreich so schön sagt. 😉 Im hintersten Winkel des zweiten Innenhofs sind zwei Schafe untergebracht, die aus meiner Sicht ruhig etwas mehr Platz verdient hätten. Ansonsten ist für mich der Sternadvent-Markt aber wirklich eine willkommen Alternative zu den anderen Weihnachtsmärkten in der Stadt Salzburg.

Weihnachtsmarkt Sternadvent-Markt in Salzburg
Die große Überraschung unter den Salzburger Weihnachtsmärkten ist für mich der Sternadvent-Markt. Er ist im Innenhof und den Arkaden des Sternbräu untergebracht.
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Weihnachtsmarkt Sternadvent-Markt in Salzburg
Die Vielfalt der Produkte hat mich wirklich umgeworfen – vor allem durch den Umstand, dass fast kein Kitsch zu finden ist.
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Weihnachtsmarkt Sternadvent-Markt in Salzburg
Einen Stand möchte ich ganz besonders hervorheben, weil mir die Idee so gut gefallen hat. Bei der Nummer 22 mit dem Namen Krippen vom Königssee findet man nicht nur fertige Weihnachtskrippen, sondern auch unglaublich viel kleines Zubehör, um seine eigene Krippe basteln zu können. Eine wirklich tolle Sache!
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Weihnachtsmarkt Sternadvent-Markt in Salzburg
Ob Käse, Wurst, Christbaumschmuck, lebende Tiere oder ein Glühwein, der sogar mir schmeckt: auf dem Sternadvent-Markt wurde ich wunschlos glücklich.
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Weihnachtsmarkt Sternadvent-Markt in Salzburg
Der Verbindungsgang zwischen den beiden Teilen des Sternadvent-Markts ist ebenfalls sehr stimmungsvoll gestaltet worden.
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FAZIT

Salzburg an einem Adventwochenende zu besuchen ist etwas, wofür man gute Nerven und Ausdauer benötigt. Die Stadt wird von Touristen geradezu gestürmt – offensichtlich wollen alle das grandiose Umfeld Salzburgs spüren und mit den Weihnachtsmärkten verbinden. Die vier wichtigsten (der fünfte auf der Festung Hohensalzburg ist 2017 wegen Bauarbeiten nicht geöffnet) habe ich mir alle persönlich angesehen und unterschiedliche Eindrücke gewonnen. Die großen Gewinner sind für mich der traumhafte Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Hellbrunn und der kleine, aber feine Sternadvent-Markt – diese beiden Orte solltet ihr unbedingt selbst einmal aufsuchen! Einmal gesehen haben muss man sicherlich auch den tradtionellen Christkindlmarkt, aufgrund der Massen an Menschen lässt es sich dort aber nicht lange aushalten. Als Durchzugsposten empfinde ich den letzten Markt auf dem Mirabellplatz: nett, aber nichts Nachhaltiges. Wie sind eure Erfahrungen mit den Salzburger Weihnachtsmärkten? Wo seid ihr besonders gern?

 

Weihnachtsmärkte in Salzburg: Erfahrungsbericht zum Christkindlmarkt, Schloss Hellbrunn, Mirabellplatz, Sternadvent-Markt mit Fotos und GPS-Koordinaten.

Weihnachtsmärkte in Salzburg: Erfahrungsbericht zum Christkindlmarkt, Schloss Hellbrunn, Mirabellplatz, Sternadvent-Markt mit Fotos und GPS-Koordinaten.

2 Kommentare

  1. Dein Beitrag kommt wie gerufen! Ich wage mich am Samstag ins Getümmel und werde den Salzburger Christkindlmärkten einen Besuch abstatten. Danke für den Tipp mit dem Sternadvent-Markt, den hatte ich überhaupt nicht auf dem Radar!

  2. […] Preis war mit rund drei Euro auch mehr als angemessen – vor allem wenn man bedenkt, dass auf dem Christkindlmarkt in Salzburg ein halb so großes Stück um satte sechs Euro angeboten […]

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