Hamburg – Die Hafenstadt meines Vertrauens

In der Regel fühlt man sich natürlich in seinem Heimatort am wohlsten – in meinem Fall ist das Wien. Mit der norddeutschen Stadt Hamburg hat sich aber noch ein zweiter Ort in mein Herz gebrannt. Im gesamten Stadtgebiet stechen die liebevollen Gebäude in roten Backsteinen ins Auge, dazu beeindrucken die historischen Kontorhäuser sowie die äußerst sehenswerte Speicherstadt. Gepaart mit der sympathischen Art der Hamburger Einwohner ergibt das meine gefühlte zweite Heimat.

Hamburg

FAKTEN

Reisezeit: Viele Male seit 2004 zu jeder Jahreszeit
Anreise: Mit Air Berlin/Niki/Austrian Airlines/Eurowings vom Flughafen Wien-Schwechat nach Flughafen Hamburg (1:10 h)
Unterkünfte (Auswahl):
25hours Hotel HafenCity ****
(Überseeallee 5, Webseite): sehr gutes und modernes Hotel im neuen Hafenviertel etwas abseits der Innenstadt, U-Bahn-Station U4 Überseequartier direkt vor dem Eingang und in zwei Minuten erreichbar. Mein Zimmer war designtechnisch ansprechend gestaltet mit sehr gutem Bett, großzügiger Dusche und ruhigem Blick auf weitere neue Wohnbauten. Kostenloses, schnelles WLAN, Frühstück nicht gebucht. Ausgezeichnet gefallen hat mir der kleine Saunabereich im obersten Stockwerk. Die Sauna selbst ist als Baucontainer getarnt und direkt davor blickt man auf das Hafenviertel (zur Zeit meines Besuchs zwar noch Großbaustelle, aber in Zukunft sicherlich sehenswert). In einem kleinen Kühlschrank warten kostenlose Erfrischungen nach dem Saunagang. Weiterempfehlung? JA

IntercityHotel Hamburg Hauptbahnhof **** (Glockengießerwall 14/15, Webseite): Hotel in ausgezeichneter Lage unmittelbar neben dem Ausgang Hauptbahnhof Nord. Einfache, aber schön gestaltete Zimmer ohne großen Schnickschnack, kostenloses WLAN, Frühstück nicht genutzt. Weiterempfehlung? JA

Hotel Fürst Bismarck *** (Kirchenallee 49, Webseite): Ein Haus, in dem ich schon mehrere Male übernachtet habe und immer wieder gerne buche – leider habe ich die Zimmer nie fotografiert. Verkehrstechnisch sehr gut direkt gegenüber des Ausgangs Hauptbahnhof Kirchenallee gelegen, von außen sehr schmal mit schmuckvoller Fassade. Relativ günstige Preise und teilweise sehr großzügig bemessene Zimmer. Kostenloses WLAN, Frühstück nicht gebucht. Weiterempfehlung? JA

Hotel Sofitel Hamburg Alter Wall ***** (Alter Wall 40, Webseite): ausgezeichnetes Luxushotel in der Innenstadt eine Spur abseits des Zentrums, U-Bahn-Station U3 Rödingsmarkt zwei Minuten entfernt. Die Zimmer sind sehr stilvoll gestaltet mit tollem Marmorbad, großartig bequemen Betten und viel Platz zum Wohlfühlen. Kostenloses WLAN, Frühstück nicht gebucht. Der Wellnessbereich ist zwar klein, bietet aber dennoch in mystisch gehaltener Atmosphäre sowohl ein Wasserbecken als auch Sauna und Dampfbad. Weiterempfehlung? JA

Weitere Stationen dieser Reise

Hamburg habe ich mit Bremen kombiniert, meinen Reisebericht dazu könnt ihr hier lesen: Bremen: Im Bann der vier Stadtmusikanten

Reiseverlauf: Wien –> Flughafen Hamburg (Flug Eurowings) // Hamburg Hauptbahnhof –> Bremen Hauptbahnhof (Zug) // Bremen Hauptbahnhof –> Hamburg Hauptbahnhof (Zug) // Flughafen Hamburg –> Wien (Flug Eurowings)

 

Panorama von Hamburg vom Michel aus gesehen

Moin aus der Hansestadt Hamburg!

Hamburg hat ein wahnsinnig abwechslungsreiches Repertoire an sehenswerten Orten, Plätzen und Gebäuden – hier sollte wirklich für jeden Besucher etwas Passendes dabei sein. Für mich am beeindruckendsten sind der gesamte Hamburger Hafen, die mächtigen Kontorhäuser und die liebevoll erhaltene Speicherstadt. Dazu gesellen sich weitere Highlights wie die prachtvolle Innenstadt an der Alster, das unkonventionelle Schanzenviertel und der berühmt berüchtigte Kiez (der es mir aber nicht so angetan hat, dazu später mehr).

Meine Liebe zu Hamburg hat durch mehrere Besuche in meiner Kindheit den Nährboden erhalten – richtig eingeschlagen hat es dann ab 2004, als ich erstmals die riesige Modelleisenbahnanlage Miniatur Wunderland mit eigenen Augen erleben und mir einen Traum erfüllen konnte. Seitdem zieht es mich regelmäßig in die maritime Stadt, in der man zwischendurch Fischbrötchen statt Hot Dogs isst, Astra statt Weißbier trinkt und auch untertags mit Moin statt Hallo grüßt. Meine Erlebnisse und Erfahrungen der vergangenen Jahre erzähle ich euch nun im Folgenden.


Die beleuchtete Speicherstadt in Hamburg

Die Hauptsehenswürdigkeiten Hamburgs

Wenn man im Internet oder in Reiseführern recherchiert, kommen schlussendlich gar nicht so viele Hauptsehenswürdigkeiten zum Vorschein. Doch das täuscht gewaltig! Hamburg hat derart viele sehenswerte kleinere Ecken und Plätze, die vielleicht nicht die Menschenmassen anziehen, aber dennoch besucht werden sollten. In diesem Absatz gehe ich jedoch erst einmal auf meine persönlichen Favoriten der Hansestadt ein, die man beim ersten Besuch aus meiner Sicht keinesfalls verpassen sollte!

Die Speicherstadt

Wenn man hier nicht war, war man einfach nicht in Hamburg! Die Speicherstadt ist der weltweit größte zusammenhängende Gebäudekomplex aus Lagerhallen. Die riesigen Bauten aus Backstein wurden 1883 errichtet und gehören heute zum UNESCO-Welterbe. Zwischen den Speichern verlaufen Kanäle – sogenannte Fleeten –, wodurch man bei entsprechendem Wasserstand auch mit dem Boot durchfahren und die Gebäude aus einer spektakulären Perspektive erleben kann (siehe Hafenrundfahrt weiter unten).

Ein Spaziergang durch die Speicherstadt empfiehlt sich nicht nur untertags, sondern besonders nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die Backsteinbauten eindrucksvoll beleuchtet werden – grandiose Erinnerungsfotos sind dabei garantiert. Die Lagerhallen erfüllen heute übrigens natürlich nicht mehr ihren damaligen Zweck der Speicherung von Lebensmitteln und anderen Gütern, sondern werden beispielsweise für diverse Museen sowie andere Attraktionen genutzt. Die bekannteste davon ist sicherlich das Miniatur Wunderland, welches ich in einem eigenen Punkt bespreche.

Fotospots

Ein besonders beliebter Aufnahmeort ist die Poggenmühlen-Brücke am östlichen Ende der Speicherstadt, wo sich jeden Abend immer eine Vielzahl an Fotografen versammelt, um die wohl berühmteste Perspektive mit dem historischen Wasserschloss abzulichten.

 

Landungsbrücken und Hafenrundfahrt

Bei den Landungsbrücken handelt es sich um ein 200 Meter langes Abfertigungsgebäude, an dem früher Dampfschiffe anlegten und ihre Ware luden sowie löschten. Heute ist das von außen sehenswerte Bauwerk mit seinem Glockenturm und den zwei markanten grünen Kuppeln ein wichtiger Verkehrsknoten für U- und S-Bahn. Außerdem starten von diesem Punkt aus zahlreichen Barkassen (Boote) zu einer Hafenrundfahrt, welche bei einem Hamburg-Besuch auf keinen Fall fehlen darf!

Schifffahrt durch den Hafen

Beim Kauf des Tickets vor Ort ist es eigentlich egal, bei welchem Anbieter ihr zuschlagt – der Preis bewegt sich bei rund 15 Euro (Stand Ende 2017) für eine große Hafenrundfahrt (eine kleine Rundfahrt würde ich nicht empfehlen). Dafür könnt ihr, wenn es der Wasserstand zulässt, eine große Hafenrundfahrt inklusive Speicherstadt machen, was mir bis jetzt erst einmal geglückt ist und ich jederzeit wieder buchen würde. Während der Fahrt erlebt man großartige Blicke auf Hamburg aus ungewohnter Perspektive, kommt an gigantischen Container- und Kreuzfahrtschiffen vorbei und erhält durch die mächtigen Kräne tolle Fotomöglichkeiten. Zusätzlich wird man durch einen Bootsführer köstlich unterhalten, wenn er mit Hamburger Witz die Umgebung erklärt.

TIPP

Wesentlich günstiger als eine Hafenrundfahrt mit einer Barkasse ist die Fahrt mit einer Fähre von HADAG, die zum Hamburger Verkehrsverbund dazugehören. Mit einem gültigen Fahrschein für die öffentlichen Verkehrsmittel (mehr Infos dazu unten), sind die Fähren inkludiert! Dabei fährt man zwar nicht die touristische Route ab, sieht aber dennoch eine Menge vom Hafen. Die Fahrpläne und Fahrrouten findet ihr auf der Seite hadag.de.

 

Abstecher zum Alten Elbtunnel

Wenn ihr schon an den Landungsbrücken seid, dann seht euch unbedingt auch den Alten Elbtunnel an, der sich nur wenige Meter entfernt in einem weiteren markanten Gebäude mit Kuppel befindet. Er ist für Fußgänger und Radfahrer kostenlos sowie durchgehend geöffnet, Autos können nur zu bestimmten Zeiten und jeweils nur in eine Richtung mittels Aufzug in den Tunnel einfahren. Durch die beiden 426 Meter langen Röhren gelangt man unter der Elbe in den Stadtteil Steinwerder, wo man den Hafen und die Stadt aus einer anderen Sicht bestaunen kann. Wenn ihr etwas Zeit übrig habt, solltet ihr den Alten Elbtunnel also auf jeden Fall besichtigen!

Fotospots

Den besten Blick auf die Landungsbrücken und den dahinter liegenden Hafen gibt es von der Aussichtsplattform Stintfang. Diese erreicht ihr über Treppen, die vom straßenseitigen Ausgang der U- und S-Bahnstation nach oben führen. Hier lässt sich der Sonnenuntergang perfekt zelebrieren!

 

Das Kontorhausviertel

Gleich im Anschluss an die Speicherstadt beginnt das Kontorhausviertel. Ein Kontorhaus bezeichnet ein Gebäude, das ausschließlich Büroräume beherbergt – zwischen 1886 und 1938 wurden in Hamburg zahlreiche solcher architektonisch ansehnlicher Bauwerke für große Handelsunternehmen errichtet. Die Gebäude wirken durch ihre dunklen Backsteine mächtig sowie Respekt einflössend und verleihen Hamburg das typische Aussehen.

Das absolut auffälligste Kontorhaus ist das dreieckige Chilehaus (Fischertwiete 2), deren drei Eingänge unter der Woche geöffnet sind und wo ihr unbedingt hineinsehen solltet. Bei einer der Zwillingsstiegen A und B lohnt sich auch eine Fahrt oder ein Aufstieg nach ganz oben, um die Architektur des Gebäudes besser kennenzulernen. Gleich gegenüber steht der Messberghof (Meßberg 1), der ebenfalls unter der Woche öffentlich zugänglich ist und ein typisches, prachtvolles Treppenhaus eines Kontorgebäudes sichtbar macht.

Wiederum schräg gegenüber liegt der riesige Komplex des Sprinkenhofs (Altstädter Straße 2), dessen öffentlicher Innenhof ein beliebtes Fotomotiv ist. Das Foyer und Treppenhaus des Bürogebäudes sind ebenfalls sehenswert, hier müsst ihr aber beim Portier um Erlaubnis fragen. Ich habe mich 2014 bei einem zweitägigen Aufenthalt in Hamburg unter anderem intensiv den Treppenhäusern im Kontorhausviertel gewidmet. Wenn ihr an den Ergebnissen interessiert seid, findet ihr die Fotos auf meiner Webseite staircase-photography.at.

Fotospots

 

Die Altstadt

Die Hamburger Altstadt weist durch die Backsteinbauten ein gänzlich anderes Flair auf als Städte mit mittelalterlichem Kern und dementsprechender Architektur. Alles wirkt prachtvoll, geordnet und spannend für die Augen. Für einen Stadtrundgang empfehle ich euch als Startpunkt das Rathaus (U3 Rathaus), auf dessen Vorplatz häufig mobile Stände aufgebaut sind – mit etwas Glück findet ihr hier einen typischen Hamburger Snack wie Fischbrötchen. Das Rathaus ist jedenfalls mit Sicherheit eines der schönsten Gebäude der Stadt und ich empfehle euch, auch eine Führung durch die imposanten Innenräume durchzuführen. Zu jeder vollen Stunde werden Touren angeboten, die Tickets dafür gibt es in der Eingangshalle rechts zu kaufen (EUR 5,-, rechtzeitig da sein!). Alle Öffnungszeiten und wann keine Führungen angeboten werden seht ihr auf der Webseite hamburg.de.

Vom Rathaus aus ist es nur ein kleiner Fußweg zum Jungfernstieg und der Binnenalster, wo es sich am Wasser bei Eis und Kaffee schon gut aushalten lässt. Von hier starten viele kleine Boote zu Alsterrundfahrten, die ich persönlich aber wenig spannend finde.

Für Shopping-Fans steht die Mönckebergstraße sicherlich an oberster Stelle. Auf dieser Prachtstraße bieten alle wichtigen Geschäfte ihre Waren an. Die Geschichte der Einkaufsstraße geht schon über 100 Jahre zurück und man sieht der Ausgestaltung der Gebäudefassaden an, dass es sich um eine wichtige Passage handeln muss. An einem sonnigen und warmen Tag empfehle ich euch, in einem der Straßencafés eine Erfrischung einzunehmen und das geschäftige Treiben zu beobachten. Angenehm ist auch der Umstand, dass bis auf wenige Stellen nur Taxis und Busse durchfahren dürfen.

Am östlichen Ende der Mönckebergstraße stößt man an den Hauptbahnhof an, den man eigentlich auch unbedingt gesehen haben sollte – in den meisten Fällen kommt man dort aber sowieso schon während der öffentlichen Anreise nach Hamburg zwingend vorbei. Es ist zwar kein Ort, wo man sich unbedingt lange aufhalten möchte, aber die imposante riesige Bahnhofshalle mit dem Runddach und die angrenzende Wandellhalle sind schon grandios anzusehen.

Wenden wir uns wieder dem Zentrum der Altstadt zu, sticht ein Denkmal optisch stark hervor. Die Kirchenruine St. Nikolai ist Hamburgs zentrale Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus. Im Zweiten Weltkrieg orientierten sich die Alliierten mit ihren Kampfbombern am großen Kirchturm und flogen verheerende Angriffe auf das Stadtzentrum Hamburgs. Die Kirche St. Nikolai wurde dabei stark beschädigt und nach Kriegsende nicht mehr aufgebaut. Stattdessen sollten die Überreste als Mahnmal verbleiben, was ein wirklich eindrucksvolles, beklemmendes und Gänsehaut erzeugendes Gefühl auslöst. Auf den Kirchturm führt übrigens ein Aufzug in 76 Meter Höhe (EUR 5,- inklusive Museum), wo sich eine Aussichtsplattform befindet.

Nicht weit entfernt steht in der Deichstraße eine historische Gebäudezeile, die als letzter Zeitzeuge dafür gilt, wie Hamburg vor dem Jahr 1842 ausgesehen hat. Es handelt sich um bunte, bürgerliche Fachwerkhäuser mit barocker Front und direktem Wasserzugang. Tragische Bedeutung erlangte die Deichstraße am 5. Mai 1842, also dort aus ungeklärter Ursache der Große Brand von Hamburg ausbrach, der erst vier Tage später am 8. Mai gelöscht werden konnte. Während viele Teile rundherum zerstört wurden, blieben einige wenige Gebäude vom Feuer verschont. Heute zahlt es sich aus, die Deichstraße von der Hohe Brücke und der Holzbrücke aus der Ferne zu betrachten, als auch direkt in der Deichstraße durch zwei schmale Zugänge auf einen schwimmenden Ponton zu gehen, um die Häuser aus der Nähe anzusehen.

Fotospots

 

Der Michel (St. Michaelis)

Die Kirche St. Michaelis (Englische Planke 1, U3 Rödingsmarkt oder Baumwall) wird von den Einwohnern Hamburgs einfach nur liebevoll „Michel“ genannt und ist das Wahrzeichen der Stadt. Der 132 Meter hohe Turm ist von vielen Punkten der Stadt aus sichtbar und ein guter Orientierungspunkt. Zu meiner Scham muss ich zugeben, dass ich noch nie in der Kirche selbst war (keine Ahnung warum!), sondern immer gleich schnurstracks auf die Aussichtsplattform gegangen oder gefahren bin (EUR 5,-). Die hat es dafür in sich, denn der Ausblick ist überwältigend! Außer im Hochsommer ist es auch durch die Öffnungszeiten immer möglich, den Sonnenuntergang mitzuerleben, was vor allem in Blickrichtung Hafen fantastische Bilder ermöglicht. Alle Infos dazu findet ihr auf der Webseite st-michaelis.de.

Fotospots

 

Das Miniatur Wunderland

Das Miniatur Wunderland (Kehrwieder 2, Block D) war und ist für mich einer der Hauptgründe, warum ich seit 2004 eine derartige Liebe zu Hamburg entwickelt habe. Es handelt sich um die größte Modelleisenbahn der Welt und ein wahres Wunderwerk in meinen Augen. Die Anlage befindet sich in einer alten Lagerhalle mitten in der historischen Speicherstadt und geht mittlerweile über mehrere Etagen. Gegründet wurde sie von den Brüdern Gerrit und Frederik Braun, die im Jahr 2000 einfach mal so die Idee hatten, eine gigantische Modellbahn zu bauen und diesen Plan auch tatsächlich durchzuziehen – ein grandioses Beispiel, was mit dem richtigen Willen und Ehrgeiz möglich ist.

Die Modelleisenbahnanlage ist in mehrere thematisch unterschiedliche Abschnitte unterteilt, darunter Hamburg, die fiktive Stadt Knuffingen, Österreich, Schweiz, USA, Skandinavien und Italien. Seit der Eröffnung im August 2001 wird ununterbrochen an der Erweiterung gearbeitet, so ist aktuell (Stand Anfang 2018) Venedig in Bau und Monaco in Planung. Diese ständige Erweiterung sorgt dafür, dass ich fast bei jedem Hamburg-Besuch auch das Miniatur Wunderland wieder aufsuche – und es ist wirklich niemals langweilig. Ich kenne übrigens keine einzige Person, die von der Modellbahn nicht begeistert war. Selbst Freunde, die eigentlich so gar nichts mit der Materie anfangen können, waren völlig überrascht, wie detailreich und realistisch die Anlage aufgebaut ist.

Alles bewegt sich, alles dreht sich

Neben über 1.000 vollautomatisch gesteuerten Zügen, selbst fahrenden Autos, „echten“ Feuerwehreinsätzen und Hunderten animierten Szenen (die Besucher per Knopfdruck auslösen können), sticht vor allem noch ein Themenabschnitt ganz extrem hervor: der Flughafen. Was hier gebaut wurde, ist einfach unbeschreiblich. Man sieht neben vielen anderen Aktionen startenden und landenden Fliegern zu, die selbstständig zu ihrer Parkposition rollen bzw. zur Startbahn fahren, beschleunigen, abheben und schließlich hinter einer Wand verschwinden.

Ich könnte jetzt noch ewig weiterschreiben, allerdings solltet ihr euch einfach selbst ein Bild machen. Seit der Eröffnung 2001 haben über 15 Millionen Menschen das Miniatur Wunderland besucht und es zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Hamburgs befördert. Das bedeutet im Umkehrschluss natürlich teilweise lange Wartezeiten am Eingang und viele Menschen im Inneren. Ich besuche die Modelleisenbahn deshalb schon seit mehreren Jahren nur noch spät am Abend ab 19 Uhr – dann kann man sich schon ohne Stress alles in Ruhe und ohne Gedränge ansehen. Auf der offiziellen Webseite miniatur-wunderland.de findet ihr alle wichtigen Infos zu (Online-)Tickets, Wartezeiten, den extrem langen Öffnungszeiten bis spätabends und diverse Angebote.

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Die Elbphilharmonie

Kein Bauwerk hat in Hamburg wohl so für Ärger, Staunen und Gesprächsstoff gesorgt wie die Elbphilharmonie. Das monumentale Konzerthaus sollte eigentlich von 2006 bis 2010 um Kosten von 77 Millionen Euro (zu zahlen von der Stadt) errichtet werden – geworden sind es mit siebenjähriger Verspätung bei der Eröffnung im Jahr 2016 schlussendlich 789 Millionen Euro, also mehr als zehnmal so viel. Immerhin hat Hamburg jetzt endlich ein weiteres imposantes Wahrzeichen, auch wenn nicht alle stolz darauf sind.

Gebaut wurde auf dem alten Kaispeicher A, der bis 1990 zur Lagerung von Kakao, Tabak und Tee verwendet wurde und danach leer stand. Während meiner zahlreichen Besuche im vergangenen Jahrzehnt und darüber hinaus konnte ich so den Baufortschritt von Anfang bis zum Ende festhalten – einige Fotos davon seht ihr unten. Eigentlich wollte ich in diesem Blogbeitrag auch schon einen Erfahrungsbericht über das Innere der Elbphilharmonie schreiben, aber just zum Zeitpunkt meines letzten Besuchs im Sommer 2017 wurde das Haus für eine Sommerpause zwei Monate geschlossen.

Zum aktuellen Zeitpunkt kann ich euch deshalb keine persönlichen Worte, sondern nur Außenaufnahmen liefern. Sobald ich aber wieder vor Ort war, ergänze ich diesen Punkt. Falls ihr euch selbst ein Bild machen wollt, gibt es Führungen durch das Haus (alle Infos auf elbphilharmonie.de). Für die kostenlose Aussichtsplattform auf der Plaza muss man vor Ort an Automaten Zähltickets ziehen, da immer nur eine bestimmte Anzahl an Menschen gleichzeitig auf die Plattform darf (weitere Infos dazu ebenfalls auf der Webseite elbphilharmonie.de).

Fotospots

 


Die HafenCity in Hamburg

Weitere Hotspots in Hamburg

Das Stadtentwicklungsgebiet HafenCity

Seit 2008 wird am neuen Stadtteil HafenCity gebaut und ein riesiges Areal von rund 157 Hektar mit Wohnbauten, Bürohäusern, Hotels und weiteren Infrastrukturgebäuden bestückt. Anfang 2030 soll die Fertigstellung des Stadtentwicklungsgebiets dann gefeiert werden, worauf ich schon sehr gespannt bin. Ein Spaziergang durch den bereits fertiggestellten Teil ist jedenfalls recht interessant, auch wenn die Architektur hier naturgemäß modern gehalten wird und nur noch spurenweise an die historischen Gebäude der Altstadt erinnert. Der Kontrast zwischen den Baustilen ist aber nicht nur sehenswert, sondern meiner Meinung nach auch gut geglückt.

Fotospots

 

St. Pauli und der Kiez

Ich gebe es gleich zu Beginn offen zu: ein großer Fan der Reeperbahn (auch Kiez genannt) bin ich nicht. Es handelt sich dabei um die zentrale Straße im Vergnügungs- und Rotlichtviertel St. Pauli, die man mit der U-Bahn (U3 St. Pauli) oder S-Bahn (S1, S2, S3 Hamburg Reeperbahn) anfahren kann. Bei meinem ersten Besuch war ich vollkommen enttäuscht, da ich nicht mit einer breiten, stark befahrenen Straße gerechnet hätte, was die Reeperbahn allerdings ist.

Ein Besuch gehört aber auf jeden Fall dazu, denn die Stimmung und das Lichtermeer muss man einmal erlebt haben. Wie ihr euch schon vorstellen könnt, ist ein Rundgang natürlich nur abends sinnvoll (vor allem am Wochenende) – untertags wirkt die Reeperbahn grau und uninteressant. Neben zahlreichen Sexshops gibt es eine Vielzahl an Bars, Pubs und Discos, in denen überall lautstark und mit viel Alkohol gefeiert wird. Zum Tanzen sehr empfehlen kann ich euch den Musikclub Große Freiheit 36 (Name = Adresse), der in einer Seitengasse am Ende der Reeperbahn liegt. Neben einem großen Mainfloor kann man im Untergeschoss auch härtere Musik genießen.

Warum ich dennoch nicht gerne auf dem Kiez unterwegs bin, hat mehrere Gründe. Viele Lokale sind hoffnungslos überfüllt und spielen derart laut Musik, dass eine Unterhaltung mit Freunden so gut wie unmöglich ist. Auf der Reeperbahn selbst ist man neben Tausenden Feierwütigen umgeben von sichtlich Betrunkenen und aufdringlichen jungen Prostituierten (die man übrigens schnell an der kleinen Bauchtasche erkennt). Etwas besser ist die Situation in den kleineren Straßen und Gassen abseits der Reeperbahn, wo man auch noch eine Menge Lokale entdeckt.

Der Hamburger Dom

Dreimal im Jahr findet in St. Pauli auf dem großen Areal des Heiligengeistfeld das Volksfest Hamburger Dom statt (U3 St. Pauli oder Feldgasse). Obwohl ich schon so oft in Hamburg war, kam ich erst einmal in den Genuss dieser Veranstaltung. Wenn es also in die Zeit eures Besuchs hineinfällt, lasst euch das Spektakel nicht entgehen! Unterschieden wird dabei zwischen dem Winterdom (Anfang November bis Anfang Dezember), dem Frühlingsdom (Mitte März bis Mitte April) und dem Sommerdom (Ende Juli bis Ende August), die genauen Daten findet ihr auf der Webseite hamburg.de. Neben diversen Fahrgeschäften gibt es natürlich jede Menge kulinarische Sünden zu entdecken. 😉 Unbedingt fahren solltet ihr übrigens mit dem Riesenrad, welches euch einen fantastischen Blick auf den Hamburger Dom und die nähere Umgebung mit dem alten Flakturm sowie dem Millerntor-Stadion des FC St. Pauli ermöglicht.

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Planten un Blomen

Einen Park in Hamburg möchte ich gerne hervorheben, weil er mir so gut gefällt und ein Paradies zum Abschalten ist. Planten un Blomen (plattdeutsch für „Pflanzen und Blumen“) ist ein 47 Hektor großes Areal nördlich der Innenstadt und unter anderem mit der U-Bahn (U1 Stephansplatz) sowie der S-Bahn (S1, S3, S11, S21, S31 Hamburg Dammtor) erreichbar. Durch den Park schlängeln sich liebevoll kleine Kanäle, an denen es sich zwischen Pflanzen wirklich gut aushalten lässt. In den Sommermonaten werden abends Wasserlichtkonzerte abgehalten, die ich leider noch nicht persönlich gesehen habe, aber auf meiner Liste stehen. Auf der Webseite plantenunblomen.hamburg.de findet ihr dazu die genauen Zeiten und Termine.

Aussicht vom Hochhaus

Gleich neben dem Park Planten un Blomen steht ein unübersehbares Hochhaus, in dem die Hotelkette Radisson Blu (Marseiller Str. 2) untergebracht ist. Dort bietet sich euch im 26. Stock von der Dachterrasse der Hotelbar eine der besten Aussichten auf Hamburg! Geöffnet ist die Bar zwar nur in den Sommermonaten, aber dann zahlt sich ein Besuch zum Sonnenuntergang richtig aus. Prinzipiell könnt ihr einfach nur mit dem Aufzug hinauffahren und kurz den Blick genießen, ich empfehle aber ein Glas Wein oder einen Cocktail zu nehmen und die Stadt auf sich wirken zu lassen.

Fotospots

 


Das Volksparkstadion des HSV in Hamburg

Wenn noch Zeit bleibt …

Das Volksparkstadion des HSV

Für Fußballfans ist natürlich das Volksparkstadion des Hamburger SV interessant. Während der Klub seit Jahren gegen den Abstieg spielt, präsentiert sich zumindest das Stadion in seiner besten Form. Ich habe mir bisher drei Spiele live angesehen und einmal eine Stadiontour gemacht. Dabei sieht man einige Innenräume wie die Spielerkabinen, den Presseraum, den VIP-Bereich und den Zugangstunnel zum Spielfeld sowie schöne Perspektiven des Stadions von einer Ecke, von der Pressetribüne und vom Spielfeldrand. Alle Infos, wann solche Führungen stattfinden, gibt es auf der Webseite hsv.de.

Fotospots

 

Der berühmte Fischmarkt

Jeder hat schon von ihm gehört, aber tatsächlich gesehen haben ihn nur absolute Frühaufsteher oder Nachtschwärmer: der Fischmarkt im Stadtteil Altona gehört zwar prinzipiell zu einem Hamburg-Besuch unbedingt dazu – einmal reicht aus meiner Sicht aber auch. Nichts in Hamburg hat mich nämlich mehr enttäuscht als der Fischmarkt! Ich war nach einer langen Nacht am Kiez an einem Sonntagmorgen um 5 Uhr vor Ort.

Was ich mir erwartet habe: viele Fischstände, geschäftiges Treiben, kulinarische Leckerbissen. Was ich erlebt habe: einen großen Markt mit Obst, Gemüse und Ramschwaren außerhalb der historischen Fischauktionshalle sowie Livemusik in der Fischhalle mit Dutzenden Heurigenbänken und zwei einsamen Ständen, die Fischbrötchen verkauften. Die Atmosphäre war einfach nur trist und hatte mit einem Fischmarkt, wie man ihn aus anderen Ländern kennt, wirklich absolut gar nichts zu tun. Ein kompletter Reinfall war es aber zumindest dadurch nicht, weil die Fischbrötchen ausgezeichnet schmeckten und ich währenddessen den Hafen in der Morgensonne genießen konnte. Fotos des Markttreibens selbst kann ich euch leider keine bieten, da ich beim Fortgehen keine Kamera dabei hatte.

Fotospots

 


ALLGEMEINE TIPPS

Das öffentliche Verkehrsnetz in Hamburg ist ausgezeichnet und sehr flächendeckend. Bis weit über die Stadtgrenzen (= Hamburg AB) kommt ihr eigentlich überall schnell und unkompliziert hin. Da das Einzelticket mit EUR 3,30 sehr teuer ist, zahlt sich so gut wie immer eine 9-Uhr-Tageskarte aus (gültig Mo-Fr 9-6 Uhr am Folgetag, So/So/Feiertag ganztägig). Diese kostet für eine Person EUR 6,40, ab zwei bis fünf Personen wird es mit der 9-Uhr-Gruppenkarte um EUR 12,- sogar richtig günstig. Sofern ihr keine absoluten Frühstarter seid, ist die Beschränkung ab 9 Uhr morgens auch überhaupt kein Problem. Der Hamburger Flughafen ist mit der S-Bahn S1 erreichbar und ebenfalls in einem normalen Ticket oder einer Tageskarte inkludiert. Zu beachten gilt noch eine kleine Besonderheit in Hamburg: einige Buslinien sind sogenannte „SchnellBusse“, die weniger Haltestellen aufweisen und so das Umland schnell an die Innenstadt anbinden. Solltet ihr einmal solch einen Bus benutzen wollen, wird bei Tageskarten ein einmaliger Zuschlag von EUR 2,10 fällig. Netzpläne aller Art gibt es auf der Webseite hvv.de zum Download.

Hamburg ist natürlich auch wegen des Musicals „König der Löwen“ bekannt, das seit 2. Dezember 2001 durchgehend aufgeführt wird und bereits über 5.000-mal die Zuschauer begeisterte. Das gelbe Musicalgebäude ist von der Promenade bei den Landungsbrücken gut sichtbar und von dort mit einer eigenen Fähre erreichbar. Ich selbst habe das dreistündige Musical einmal gesehen und war begeistert. Wenn ihr es auch sehen wollt, findet ihr auf der offiziellen Webseite stage-entertainment.de alle weiteren Informationen.

Wenn ihr zum Fortgehen eine Alternative zum bunten und lauten Treiben auf dem Kiez sucht, dann fahrt am besten in das Schanzenviertel rund um die S-Bahn-Station Sternschanze bzw. U-Bahn-Station U3 Sternschanze (Messe). Dort befinden sich sehr viele Restaurants, Bars und andere Lokale. Bekannt ist in der Gegend auch die Rote Flora, das Autonome Zentrum der Linksradikalen.

Die Menschen in Hamburg habe ich immer als äußerst entspannt, hilfsbereit und redselig erlebt. Nicht selten kommt man mit Einheimischen ins Gespräch, was ich im Süden Deutschlands beispielsweise als wesentlich schwieriger und großteils ungewollt empfinde.

Bei meinen zahlreichen Besuchen habe ich in einer Vielzahl an Restaurants gegessen. Hier eine Auswahl meiner persönlichen Favoriten in Hamburg: allen voran steht für mich das ortsansässige Steak-Lokal Block House, in das ich wirklich bei jedem Aufenthalt in Hamburg gehe. Hier stimmt für mich einfach das Preis-Leistungs-Verhältnis und ich bin immer zufrieden. Es gibt sehr viele Filialen (auch in anderen Ländern), hier bekommt ihr eine Auflistung: block-house.de. Der ehemalige „Friesenkeller“ (jetzt „VLET an der Alster“, Jungfernstieg 7) ist zwar aufgrund seiner zentralen Lage etwas teurer, bietet aber ausgezeichnete Fischgerichte an. Ebenfalls sehr guten Fisch bekommt man im leicht gehobenen Restaurant Fischereihafen (). Etwas deftiger geht es im Kartoffelkeller (Deichstraße 21) zu, wo sich alles um die Erdknolle dreht und das Ambiente romantisch schummrig ist. Qualitativ hochwertiges Fast Food in amerikanischer Art erhält man in der Markthalle in der Speicherstadt bei F*Burger (Am Sandtorkai 23-24), wo frische Burger in Vollkorntoast gebraten werden – sieht grauenhaft aus, schmeckt aber grandios und macht satt! Für einen authentischen Hamburger Fisch-Snack geht ihr am besten zu GOSCH im Hauptbahnhof, wo es fantastische Fischbrötchen gibt (zwar nicht billig, aber echt gut!). Und wie schon weiter oben im Text erwähnt: vielleicht habt ihr vor dem Rathaus Glück und es gibt einige aufgebaute Stände, die unter anderem den sensationellen Flammlachs im Brötchen verkaufen.

Eine Pflicht-Kaffeepause gilt es in der Speicherstadt Kaffeerösterei (Kehrwieder 5) gleich neben dem Miniatur Wunderland einzunehmen. Dort kann man aus jeder Menge hochqualitativen Kaffeebohnen aus aller Welt wählen – hier habe ich immer einen absolut fantastischen Espresso erhalten. Es duftet so verführerisch, dass man gar nicht mehr weg will. 😉 Man kann im Shop auch gleich gemahlenen Kaffee oder die Bohnen mit nach Hause nehmen (allerdings zu einem stolzen Preis).

Falls ihr eine typische Hamburger Spezialität probieren wollt, dann holt euch in einer beliebigen Bäckerei ein Franzbrötchen. Dieses Gebäck ist für Österreicher am ehesten mit einer Zimtschnecke vergleichbar.

Im Sommer lässt sich ein Bier und Snack in Altonas Balkon Café & Biergarten (Palmaille 41, über dem Fischmarkt) zwischen Bäumen und Schatten herrlich einnehmen.

Ein relativ junges Fest ist das Duckstein Festival im Juli, welches in der neuen HafenCity veranstaltet wird. Es treten zahlreiche Künstler auf und an vielen Ständen findet man köstliches Essen aller Art – definitiv ein Tipp, wenn ihr gerade in der Stadt seid!

Der Fernsehturm Heinrich-Hertz-Turm (von den Hamburgern liebevoll Telemichel genannt) ist dank seiner rund 280 Metern Höhe von vielen Punkten der Stadt aus sichtbar. Außerdem gehört er für mich zu den optisch schöneren, wenn ich ihn mit zahlreichen anderen Fernsehtürmen in Europa vergleiche. Seit 2001 ist die Aussichtsplattform und das Restaurant für Besucher geschlossen, da wegen Asbestbelastung saniert werden musste und danach kein Mieter mehr gefunden wurde. Durch zusätzliche Brandschutzauflagen und weitere notwendige Sanierungen für Aufzug und Restaurant steht der Turm bis heute (Stand Anfang 2018) leer. Es gibt aber konkrete Pläne, den „Telemichel“ wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

FAZIT

Hamburg war, ist und wird wohl immer meine zweite Liebe neben Wien bleiben! In der norddeutschen Stadt fühle ich mich gleich aus mehreren Gründen so richtig wohl. Die Menschen sind nett sowie hilfsbereit, die Backsteinarchitektur mit den Dutzenden mächtigen Kontorhäusern ist zum Verlieben und die Sehenswürdigkeiten tatsächlich sehenswert. Mit der größten Modelleisenbahn der Welt – dem Miniatur Wunderland – besitzt Hamburg außerdem eine Attraktion, die in dieser realistischen Form wohl weltweit einzigartig ist. Auch das Essen macht in der Hansestadt einfach Spaß, egal ob Krabbenbrötchen, gebratener Fisch oder doch ein saftiges Steak. Für mich ist klar, dass es mich bald wieder nach Hamburg ziehen wird. Euch auch? 😉

 

Hamburg: Reisebericht mit Erfahrungen zu Sehenswürdigkeiten, den besten Fotospots sowie allgemeinen Tipps und Restaurantempfehlungen.Hamburg: Reisebericht mit Erfahrungen zu Sehenswürdigkeiten, den besten Fotospots sowie allgemeinen Tipps und Restaurantempfehlungen.

7 Kommentare

  1. Susanna T. sagt: Antworten

    Was für ein herrlicher Reisebericht, mit – wie erwartet- absolut großartigen Bildern, der in mir massives Fernweh und auch ein Bisserl Neid ;)) weckt: ich hatte noch nie so viele Heißluftballons über der Stadt vor der Linse! :..(
    Meine zweite Liebe nach Wien ist diese Stadt ebenfalls, ich fahre jedes Jahr ein – bis zweimal hin.
    Einer der vielen Vorteile der Pension: endlich habe ich genug Zeit, Deine Reiseblogs zu studieren! 😀
    Liebe Grüße
    Susanna T,

    1. Danke Susanna!

      Ja, bei den Landungsbrücken hatte ich wirklich Glück, plötzlich sind die Ballons aufgestiegen. 🙂

      Liebe Grüße
      Christian

  2. Servus Christian,
    erstmal herzlichen Dank für deinen super ausführlichen und mit klasse Bildern gespickten Reisebericht.
    Hamburg steht bei mir schon länger auf meiner To-Do-Liste …..und wird, nach diesem grandiosen Appetit-Happen, heuer im Sommer als Ziel meines Motorradurlaubs sein…..Ein paar Tage Aufenthalt und, Dank deines Berichts, hoffentlich ein paar sehenswerte Fotos reicher…..so stelle ich mir das heuer vor.

    Danke nochmals und mach weiter so……Liebe Grüße aus Schwaben
    Wolfgang

    1. Hallo Wolfgang!

      Vielen Dank für deinen netten Kommentar. 🙂 Ich wünsche dir viel Spaß in meiner zweiten Lieblingsstadt nach Wien!

      Viele Grüße
      Christian

  3. […] Bremen habe ich mit Hamburg kombiniert, meinen Reisebericht dazu könnt ihr hier lesen: Hamburg – Die Hafenstadt meines Vertrauens […]

  4. […] aber natürlich alle meine Erfahrungen und Tipps aus den letzten Jahren – und das sind einige! Hamburg: Die Hafenstadt meines Vertrauens […]

  5. […] ihr vielleicht schon aus meinem Blogartikel zu Hamburg wisst, habe ich die norddeutsche Hansestadt schon sehr oft besucht. Während einem der Aufenthalte […]

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