Otto Wagners Wien: Erbe eines Visionärs

Jahrzehntelang schon gehe ich täglich an ihnen vorbei und erfreue mich an der großartigen Architektur. Die Rede ist von Otto Wagners Bauwerken, die in ganz Wien verstreut liegen und der Stadt das besondere Flair verleihen. Anlässlich des 100. Todestages des Architekten widme ich mich in diesem ersten von zwei Blogartikeln den bekanntesten und wichtigsten Gebäuden.

Engel an der Kirche am Steinhof von Otto Wagner in Wien

Otto Wagner – Architekt mit Weitblick

Der Wiener Otto Wagner gehört zu den wichtigsten und bedeutendsten Architekten der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Zu Beginn seines Schaffens waren die von ihm geplanten Gebäude noch im damals vorherrschenden Stil des Historismus gehalten, doch dies änderte sich zusehends. Wagner wollte konsequent vorher nicht gekannte Materialien wie Eisen und damit einhergehende neue Konstruktionsmöglichkeiten nutzen und sorgte mit seinen aufsehenerregenden Entwürfen für Bewunderung, aber auch für viel Kritik und Missgunst – die Angst vor dem architektonischen Stilbruch war allgegenwärtig. Wenn nur einige der langen Liste an spektakulären Ideen und Projekte Wagners umgesetzt worden wären … Wien würde heute wohl noch prachtvoller erscheinen. Um die Jahrhundertwende gab es neben Wien in mehreren europäischen Städten eine Strömung Richtung Jugendstil (Art nouveau). Ein Vertreter davon war beispielsweise Charles Rennie Mackintosh in Glasgow, Beispiele seiner bemerkenswerten Arbeiten mit Fotos findet ihr in meinem Artikel Der raue Charme von Glasgow. Auch in Brüssel gab es unter anderem mit Victor Horta einen bekannten Architekten des Jugendstils, siehe mein Artikel Brüssel: Schönheit im grauen Mantel.

Bekanntes und Unbekanntes aus Wien

In diesem Blogbeitrag stelle ich euch die bekanntesten Werke Otto Wagners vor. In meinem zweiten Artikel Otto Wagners Wien: Die unbekannten Schätze, präsentiere ich euch dagegen Wagners Bauten aus seiner frühen Schaffensphase – aber auch Gebäude des Architekten, an denen man normalerweise ohne große Aufmerksamkeit vorbeigeht. Ihr findet dort unter anderem Fotos und Informationen über die vielen Mietshäuser, die Johanneskapelle und den Lupuspavillon im Wilhelminenspital.

HINWEIS

Das Wien Museum zeigt noch bis 7. Oktober 2018 eine umfangreiche Sonderausstellung anlässlich des 100. Todestages des Architekten. Dort findet ihr in zwölf chronologischen Abschnitten alles über das Frühwerk Wagners, die Stadtbahn, die Lehre an der Akademie der Bildenden Künste, seine Zeit in der Künstlervereinigung „Wiener Secession“, seinen Streit um das Stadtmuseum am Karlsplatz und natürlich seine Hauptwerke: die Postsparkasse und die Kirche am Steinhof. Es warten Dutzende Zeichnungen, Pläne, Skizzen und Modelle auf euch und geben einen Einblick, wie Otto Wagner seine Visionen umzusetzen vermochte. Alle Infos zur Ausstellung findet ihr auf der Webseite wienmuseum.at.

 

Postsparkasse von Otto Wagner in Wien

Der Werdegang eines Visionärs

Das Leben Otto Wagners füllt ohne Überraschung ganze Bände, deshalb möchte ich hier in diesem Blogbeitrag nur einen Abriss der wichtigsten Ereignisse im Leben des Architekten geben. Geboren wurde Wagner am 13. Juli 1841 in Penzing bei Wien (erst ab 1892 eingemeindet). Von 1857 bis 1863 studierte er an der Technischen Hochschule in Wien, an der Berliner Bauakademie bei Carl Ferdinand Busse und an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Sicardsburg und Van der Nüll (siehe mein Artikel Wiener Highlights: Die Staatsoper).

Vom Historismus geprägt

In den darauffolgenden Jahren arbeitete er zuerst als Bauführer für die großen Ringstraßenarchitekten und kam dabei intensiv mit dem allerorts vorherrschenden Historismus in Berührung – eine Stilrichtung, die sich an vergangenen Baustilen (beispielsweise Klassizismus, Renaissance oder Gotik) orientierte und diese teilweise miteinander kombinierte. Besonders geprägt wurde er dabei von Theophil Hansen, für den er das Palais Epstein ausführen durfte. Später folgte die Selbständigkeit: aus dieser Zeit stammen zahlreiche Miethäuser und Villen, mit denen sich Wagner auch finanziell unabhängig machte. Den ersten großen Erfolg in der Öffentlichkeit hatte der 38-jährige Wagner mit dem Kaiserzelt beim Festzug zur Silberhochzeit von Franz Joseph I. und Elisabeth. Mit dem Bau der Länderbank setzte sich Wagner 1882 in Wien dann erstmals bei der Ausschreibung für ein öffentliches Gebäude durch.

Der Durchbruch 1894

Die Eingemeindung der Vororte sollte dann den Durchbruch für Otto Wagner bedeuten. Mit seinem Vorschlag zur Generalregulierung Wiens und dem Bau einer Stadtbahn konnte er vollends überzeugen – ab 1894 verwirklichte er dieses Mammutprojekt mit rund 70 Mitarbeitern über mehrere Jahre hinweg. Im gleichen Jahr wird er zum Leiter der Meisterschule an der Akademie der bildenden Künste Wien berufen und wendet sich in der Antrittsrede vom Historismus ab, was für großes Aufsehen sorgt. Zwei Jahre später ist der Bruch mit dem Stil des Historismus dann endgültig vollzogen: In der Schrift „Moderne Architektur“ formuliert Wagner die Grundlagen einer Baukunst, die auf Funktion, Material und Konstruktion aufbaut – diese Schrift wird als Gründungsmanifest für die Architektur des 20. Jahrhunderts gesehen. Sein bis heute wohl berühmtestes Zitat lautet „Etwas Unpraktisches kann nicht schön sein“.

Abkehr vom Historismus

Von 1899 bis 1905 tritt Wagner aus dem konservativen Künstlerhaus aus und in die Vereinigung „Wiener Secession“ ein, welche von Künstlerkollegen und Schülern Otto Wagners gegründet wurde. Unter dem berühmten Motto „Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit“ sollte innovative und moderne Architektur Einzug halten. Meisterwerke aus dieser Zeit sind beispielsweise das bunt verzierte Majolikahaus an der Linken Wienzeile, die Postsparkasse am Ring und die Kirche am Steinhof. Bei der Eröffnung der Kirche kam es jedoch zu einem Eklat mit dem Thronfolger Franz Ferdinand, welcher dafür sorgte, dass Otto Wagner künftig zahlreiche Projektabsagen erhielt. Während des Ersten Weltkriegs kam die Bauwirtschaft fast komplett zum Erliegen und der Architekt widmete sich Phantasieprojekten. Kurz vor Ende des Kriegs starb Otto Wagner am 11. April 1918 in seiner Wohnung in der Döblergasse 4.


Otto Wagners berühmteste Bauwerke

In diesem ersten Blogartikel präsentiere ich euch die berühmtesten und schönsten Bauten von Otto Wagner. Im demnächst folgenden Beitrag findet ihr dann weitere Gebäude in Wien, die nicht so in der Öffentlichkeit stehen. Macht euch doch einfach einmal selbst auf die Spurensuche in Wien – es macht richtig Spaß! 🙂

Kassensaal in der Postsparkasse von Otto Wagner

Postsparkasse

Baujahr: 1904-1906 und 1910-1912
Adresse: Georg Coch-Platz 2, 1010 Wien
Öffentlich zugänglich: teilweise. Der Kassensaal ist Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.30 Uhr zugänglich, alle anderen Teile des Gebäudes sind nicht öffentlich. Da die zukünftige Nutzung des Gebäudes unklar ist (siehe unten), kann die Zugänglichkeit nicht auf Dauer gewährleistet sein.

Moderne an der Ringstraße

Die Wiener Postsparkasse ist wohl das bekannteste Bauwerk von Otto Wagner und gilt als Vorbild für die europäische Moderne. Es wurde 1906 eröffnet und 1910-1912 erweitert. Mit diesem Gebäude konnte sich Wagner den lange gehegten Wunsch erfüllen, ein modernes Zeichen auf der vom Historismus geprägten Ringstraße zu errichten. Besonders sticht die Außenfassade mit ihrer Aluminiumverkleidung und den 17.200 Nieten hervor – diese haben übrigens nur dekorierenden Charakter und keine tragende Rolle für die Platten. Einerseits sollte damit die moderne Architektur zur Schau gestellt werden, andererseits eine Art Geldspeicher symbolisiert werden um das Gefühl entstehen zu lassen, dass die Postsparkasse auch eine sichere Bank für die Einlagen der Kunden ist. Die vielen Nieten brachten dem Gebäude übrigens den Spitznamen „Genageltes Haus“ ein.

Natürliches Licht auf allen Ebenen

Das Innenleben der Postsparkasse ist wirklich sehenswert: Im Foyer schreitet man über eine breite Treppe mit einer Büste von Kaiser Franz Joseph I. und findet sich danach im lichtdurchfluteten Kassensaal wieder. Die Konstruktion ist beeindruckend, insgesamt drei übereinander liegende Glasdächer sorgen dafür, dass in allen Ebenen bis in das Untergeschoss Tageslicht einfallen kann. Neben dem architektonischen Werk hat sich Wagner auch als Innenausstatter betätigt. Die gesamte Einrichtung von Stühlen, Tischen, Wandbelägen, Türschnallen, Teppichen, usw. wurde von ihm entworfen.

Unsichere Zukunft

Im Rahmen einer Open-House-Führung konnte ich 2017 die wunderschönen Stiegenhäuser und die Büroräumlichkeiten besichtigen – höchstwahrscheinlich leider zum letzten Mal (aber hoffentlich nicht für immer). Die vormals im Gebäude untergebrachte Zentrale der BAWAG PSK wird 2018 zum Wiener Hauptbahnhof verlegt und die Postsparkasse dann von der Signa Holding genutzt. Stand Frühjahr 2018 ist noch nicht klar, was mit dem historischen Werk geschehen soll. Geschlossen ist mittlerweile jedenfalls auch das im Erdgeschoss befindliche Museum über Otto Wagner. Man kann für die Zukunft nur das Beste hoffen …

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Kirche am Steinhof von Otto Wagner

Kirche am Steinhof

Baujahr: 1902-1907
Adresse: Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien
Öffentlich zugänglich: jeden Samstag 16.00 bis 17.00 Uhr, jeden Sonntag 12.00 bis 16.00 Uhr, Eintritt EUR 5,-

Ein Kunstwerk auf dem Hügel

Die Kirche am Steinhof (auch genannt Kirche zum Heiligen Leopold) ist ein grandioses Beispiel für die Pracht des Wiener Jugendstils. Der Sakralbau steht zentral auf einer Erhöhung über dem Gelände der 1902 bis 1907 errichteten Landesheil- und Pflegeanstalt für Nerven- und Geisteskranke. Wagner mischte sich entscheidend beim bereits bewilligten Bauplan ein, ordnete die zahlreichen Pavillons symmetrisch neu an und platzierte die Kirche als über alles thronendes Monument in der Mitte der Anlage auf dem höchsten Punkt. Ansonsten aber hatte er keinen architektonischen Einfluss auf die Gebäude – nur die Kirche stammt komplett von ihm, das restliche Areal wurde von Leopold Steiner realisiert.

Hygiene im Vordergrund

Da es sich um eine Kirche mit besonderen Anforderungen an die Patienten handelt, legte Wagner beim Bau höchsten Wert auf Hygiene und Komfort. So gibt es beispielsweise statt eines Weihwasserbeckens einen Weihwasserspender und keine scharfen Ecken an den Sitzbänken, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Der Fußboden ist abfallend, um auch den hinteren Reihen einen freien Blick zum Altar zu gewährleisten. Die riesige goldene Kuppel wurde von den Wienern mit einer Zitrone verglichen, was der Baumgartner Höhe, auf der sich die Kirche befindet, den Spitznamen „Lemoniberg“ einbrachte. Die enorm detailliert ausgeführten Glasmosaikfenster im Inneren stammen von Wagners Freund Koloman Moser, der eigentlich auch das Altarbild ausführen hätte sollen. Dies verweigerte die katholische Kirche dem evangelisch verheirateten Moser allerdings und Leopold Forstner vollendete stattdessen den goldenen Altaraufsatz – Wagner war damit Zeit seines Lebens hoch unzufrieden.

Thronfolger als Feind der Moderne

Die Eröffnung der Kirche am 8. Oktober 1907 endete für Otto Wagner mit einem Eklat. Anstelle des erkrankten Kaisers Franz Joseph I. erschien der Thronfolger Franz Ferdinand, der keine großen Sympathien für Wagners moderne Architektur hegte und ein Verfechter des Historismus war. In der Eröffnungsrede wurde der Architekt mit keinem Wort erwähnt – zusätzlich provozierte Ferdinand mit der Aussage: „Der theresianische Stil ist halt doch der schönste“. Wagner konterte jedoch: „Kanonenkugeln sind jetzt auch glatt und schießen besser als zu Zeiten Maria Theresias“. Für den Architekten hatte dieser Affront wirtschaftliche Konsequenzen, denn Franz Ferdinand ließ ihm mehrere lukrative, bereits zugesagte Aufträge wieder entziehen.

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Wienzeilenhäuser / Majolikashaus von Otto Wagner

Wienzeilenhäuser / Majolikahaus

Baujahr: 1898-1899
Adresse: Linke Wienzeile 38-40 / Köstlergasse 1-3, 1060 Wien
Öffentlich zugänglich: nein

Wohnhäuser als Blickfang

Bei den sogenannten Wienzeilenhäusern handelt es sich um drei angrenzende Wohnbauten auf der Linken Wienzeile unweit der U4-Station Kettenbrückengasse. Das auffälligste ist das Majolikahaus (Linke Wienzeile 40) mit seinem aufwendigen Keramik-Blütenteppich von Alois Ludwig an der Fassade. Daneben steht an der Adresse Linke Wienzeile 38 ein Haus mit goldenen Ornamenten von Koloman Moser und Dachfiguren von Bildhauer Othmar Schimkowitz. Einmal ums Eck liegt in der Köstlergasse 3 das dritte und unauffälligste Haus, in dem Otto Wagner selbst eine Zeit lang wohnte.

Ein Prachtboulevard, der niemals kam

Die Wienzeilenhäuser waren der Prototyp Wagners für einen geplanten Prachtboulevard vom Karlsplatz bis zum Schloss Schönbrunn. Diesen wollte er im Zuge der Wiener Generalregulierung realisieren, indem der Wientalfluss komplett überplattet werden sollte – aus Kostengründen wurde das Projekt aber nicht realisiert. Jedenfalls hat Wagner mit den Wienzeilenhäusern seinen Übergang zur Seccession offen zur Schau gestellt und den Bruch mit dem Historismus vollzogen. Die umliegenden, zeitgleich erbauten Häuser im streng historistischen Stil zeugen davon, wie sehr sich Wagners Stil im Aussehen unterschied.

Schmuckstück Aufzugsanlage

Im Inneren der beiden Gebäude direkt an der Wienzeile befinden sich zwei außergewöhnliche Stiegenhäuser mit aufwendig verzierter Aufzugsanlage. Eine weitere Besonderheit, die sich in allen modernen Wagner-Bauten wiederfindet, ist die niedrige Stufenhöhe von maximal zwölf Zentimetern. Diese sollte für einen leichten Aufstieg sorgen und kann unter anderem bei allen ehemaligen Stadtbahn-Stationen (heute U-Bahn- und S-Bahn-Stationen) und zahlreichen Mietshäusern beobachtet werden. Ein Wort noch zu den zwei schreienden Figuren am Dach der Linken Wienzeile 38. Diese sollen laut Historikern den Ruf hinaus auf die Straße symbolisieren: „So soll Moderne aussehen, nicht wie die Häuser nebenan“. Auch die Lorbeerkränze – an vielen anderen Gebäuden und Bauten ebenfalls verwendet – sollen den Sieg des Jugendstils über den Historismus formulieren.

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U4 in der U-Bahn-Station Stadtpark von Otto Wagner

Wiener Stadtbahn

Baujahr: 1894-1901
Adresse: diverse Bauten entlang der Gürtel-Linie, Wiental-Linie und Vororte-Linie
Öffentlich zugänglich: ja

Moderne Stationen für eine moderne Stadt

Mit der Eingemeindung der Vororte rund um Wien war die Stadt ab 1892 gezwungen, eine Verkehrslösung für die rasant wachsende Metropole zu finden. Ursprüngliche Pläne für eine Stadtbahn sahen von Franz von Neumann Stationen, Brücken und Viadukte in neogotischem Stil vor. Handelsminister Graf Wurmbrand-Stuppach zog auf Anraten des Künstlerhauses aber Otto Wagner als künstlerischen Beirat hinzu. Schließlich wurde Wagner mit der Generalregulierung Wiens und dem Bau der Stadtbahn betraut und setzte ab 1894 sein gigantisches Vorhaben in die Tat um. Sein Plan sah eine Vororte-Linie (von Hütteldorf nach Heiligenstadt), eine Wiental-Linie (von Hütteldorf zum Hauptzollamt) und eine Gürtel-Linie (von Heiligenstadt nach Meidling-Hauptstraße) vor, für die es insgesamt 39,7 Kilometer Strecke, 36 Stationen, 78 Brücken, 42 Viadukte, 15 Tunnel und sonstige Anlagen zu planen und errichten galt – der Größe des Bauvorhabens entsprechend beschäftigten sich im Büro Wagners ca. 70 Mitarbeiter damit.

Funktionalität und Ästhetik

Die Stationsgebäude können wie folgt unterschieden werden: für die Aufnahmegebäude der Vororte-Linie (heutige S-Bahn S45) wählte Wagner noch einen traditionell historistischen Stil, allerdings schon unter Einsatz von ornamentalem Schmuck. Für die länglich angelegten Stationen der Gürtel-Linie in Hochlage war ein nüchterner, zweckmäßiger Baustil vorgesehen, während die kleineren Zugangspavillons der tiefliegenden Stationen entlang der Wiental-Linie etwas mehr Details aufweisen. Eine Ausnahme stellen die Jugendstil-Pavillons am Karlsplatz dar, die ich im nächsten Punkt bespreche. Typisch sind in den Stationen und Bahnsteigen die vorgezogenen Wellblechdächer, die noch in mehreren Stationen erhalten sind. Es lohnt sich auch auf Details zu achten: der gekachelte Boden, die Wandverzierungen und verspielte Metalldekorationen sind überall zu entdecken.

Grüne Farbe als Erkennungsmerkmal

Durch ganz Wien ziehen sich übrigens auch die grünen Geländer mit der Sonnenblume – ein Symbol des Jugendstils – als Abgrenzung auf Brücken und entlang des Donaukanals sowie Wienflusses. A propos Grün: die typische, mit Otto Wagner assoziierte Farbe wurde nach neuesten Forschungen erst nach dem Zweiten Weltkrieg aufgetragen. Vorher dürfte eher ein helles Beige verwendet worden sein (siehe auch ein Foto im blauen Hinweisfeld zur Ausstellung im Wien-Museum weiter oben im Artikel). Für alle Spurensucher unter euch: heute sind noch 20 Stationen entweder komplett (Stadtpark und Schönbrunn) oder teilweise erhalten, die Bauten werden für die U-Bahn und S-Bahn genutzt. Dass nicht ein Großteil der Stationsgebäude abgetragen bzw. durch neue ersetzt wurde, verdanken wir der Initiative „Rettet Otto Wagner“ aus den späten 60er-Jahren. Diese hat auch die im nächsten Punkt besprochenen Jugendstil-Pavillons am Karlsplatz gerettet.

ERHALTENE STATIONSBAUTEN IN WIEN

WIENTAL-LINIE (U-BAHN U4): Hütteldorf, Ober St. Veit, Schönbrunn, Margaretengürtel, Pilgramgasse, Kettenbrückengasse, Karlsplatz, Stadtpark, Roßauer Lände, Friedensbrücke, Heiligenstadt

GÜRTEL-LINIE (U-BAHN U6): Gumpendorfer Straße, Burggasse-Stadthalle, Josefstädter Straße, Alser Straße, Währinger Straße, Nußdorfer Straße

VORORTE-LINIE (S-BAHN S45): Hütteldorf, Ottakring, Hernals, Gersthof, Heiligenstadt

 

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Otto-Wagner-Pavillon am Karlsplatz in Wien

Pavillon Karlsplatz

Baujahr: 1894-1899
Adresse: Karlsplatz, 1040 Wien
Öffentlich zugänglich: März bis Oktober, alle Öffnungszeiten auf der Webseite wienmuseum.at, Eintritt EUR 5,-

Jugendstil in seiner schönsten Form

Die zwei Otto-Wagner-Pavillons am Karlsplatz gehören eigentlich zum vorigen Punkt der Stadtbahn dazu. Da sie aber bereits in der damaligen Zeit beim Bau 1899 eine besondere Bedeutung hatten, lagere ich sie in einen eigenen Absatz aus. Der Karlsplatz war für Otto Wagner ein spezieller Ort: als Schnittstelle zwischen der imposanten Ringstraße und seiner Vision eines Prachtboulevards Richtung Schönbrunn wollte er den Platz ganz besonders hervorheben. Um die Jahrhundertwende sorgte beispielsweise sein eindrucksvoller Entwurf für das Stadtmuseum (siehe Foto des Modells im blauen Hinweis zur Ausstellung im Wien-Museum weiter oben im Artikel) für hitzige Diskussionen – es wurde nach jahrelangem Hickhack schlussendlich nicht gebaut. Die beiden Pavillons der Stadtbahn plante Wagner jedenfalls besonders dekorativ und sehenswert, um der Bedeutung des für ihn repräsentativen Karlsplatzes Nachdruck zu verleihen.

Im Einklang mit der Umgebung

Die beiden gegenüber stehenden Stationszugänge wurden von Wagner in Anlehnung an die in Sichtweite befindliche, barocke Karlskirche in kunstvollstem Jugendstil ausgestaltet, was sich an enorm verspielten Elementen und Details zeigt. Statt wie bei den anderen Stationen Mörtel und Ziegel, dominiert hier ein Stahlskelett den Aufbau. Als 1969 mit dem Bau der U-Bahn begonnen wurde und der Karlsplatz zur Großbaustelle mutierte, standen die Pavillons vor dem Abbruch – doch dieses Schicksal konnte zum Glück abgewendet werden.

Die Nachnutzung der Pavillons

Dank der im vorigen Punkt erwähnten Initiative „Rettet Otto Wagner“ wurden die Pavillons nach Protesten der Bevölkerung nur abgebaut und nach Ende der Bauarbeiten wieder aufgebaut. Zwar standen sie dann 1,5 Meter höher als zuvor und hatten auch keinen direkten Zugang mehr zu den inzwischen verlegten Bahnsteigen, aber sie prägten wieder das Stadtbild auf dem Verkehrsknotenpunkt. Heute wird ein Pavillon als Stationszugang zur U-Bahn und kleines Otto-Wagner-Museum betrieben (alle Infos dazu auf der Seite wienmuseum.at), während der gegenüberliegende ein Café beherbergt.

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Hofpavillon in Hietzing von Otto Wagner

Hofpavillon Hietzing

Baujahr: 1899
Adresse: Schönbrunner Schloßstraße, U-Bahn-Station Hietzing, 1130 Wien
Öffentlich zugänglich: März bis Oktober, alle Öffnungszeiten auf der Webseite wienmuseum.at, Eintritt EUR 5,-

Wenn der Kaiser Stadtbahn fährt

Und noch ein weiteres Bauwerk, das mit der Stadtbahn in Zusammenhang steht: am Ende der Station Hietzing, dessen Aufnahmegebäude von Otto Wagner heute leider nicht mehr erhalten ist, steht der kaiserliche Hofpavillon. Wagner erhoffte sich, unter Kaiser Franz Joseph I. einige lukrative und repräsentative Bauvorhaben umsetzen zu können – doch die Aufträge blieben aus, der Kaiser war vom Stil Wagners generell nicht sehr angetan. Der Architekt ließ dann auf eigene Kosten den Hofpavillon errichten, um Aufmerksamkeit zu erregen. Er wollte mit dem prunkvollen Gebäude beweisen, dass die Moderne nicht nur technischen Zwecken dienen, sondern auch repräsentativ sein kann.

Historismus trifft Moderne

Vom Baustil her musste Wagner seine ersten Entwürfe aufgrund der Nähe zum barocken Schloss Schönbrunn adaptieren. Daher kommen beispielsweise historistische Elemente wie die Kuppel und der Baldachin (Zierdach) mit einer Auffahrt zum Einsatz. Eine Seltenheit ist mittlerweile das außen angebrachte kaiserliche Monogramm „FJI“, das sich nur noch auf wenigen Gebäuden in Wien aufspüren lässt. Betritt man den Pavillon, schlägt der Stil blitzartig um und es kommt prächtigster Jugendstil zum Vorschein.

Warteraum als architektonischer Traum

In der Mitte unter der Kuppel ist der achteckige Warteraum für den Kaiser und sein Gefolge angelegt – ein unfassbar schöner Ort! Neben einer Mahagonitäfelung finden sich noch Seidenstickereien, ein überdimensionaler Teppich der Firma Backhausen und ein Wien-Bild von Carl Moll im Raum. Eine kleine Loggia führt auf eine Terrasse und ein weiterer Warteraum ließ etwas Intimsphäre zu. Der Pavillon verfügte über zwei Zugänge zu den Bahnsteigen, die heute allerdings nicht mehr existieren. Der Kaiser selbst soll den Hietzinger Pavillon übrigens nur zweimal besucht haben. Euch empfehle ich ebenfalls, einmal selbst vorbeizuschauen! Der Pavillon gehört zum Wien Museum und kann besichtigt werden, alle Infos dazu auf der Webseite wienmuseum.at.

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Länderbank in Wien von Otto Wagner

k.u.k. Länderbank

Baujahr: 1883-1884
Adresse: Hohenstaufengasse 3, 1010 Wien
Öffentlich zugänglich: einmal jährlich (ohne Gewähr) im Zuge von Open House öffentlich zugänglich

Wagner setzt sich durch

Für die im Jahr 1880 gegründete „k.k. privilegierte Österreichische Länderbank“ sollte in der Wiener Hohenstaufengasse ein Bankgebäude errichtet werden. Mit dem ersten Platz im Wettbewerb und der Zusage zum Bau konnte Otto Wagner seinen ersten Auftrag aus öffentlicher Hand umsetzen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil am sechseckigen Grundstück mit einem markanten Knick viele Architekten scheiterten – Wagner hatte aber eine besonders elegante Lösung parat.

Rundes Vestibül löst Grundrissproblem

Das von außen unauffällige Gebäude mit recht nüchterner Fassade verändert seinen Charakter sofort nach dem Betreten. Über einige Stufen erreicht man ein rundes Vestibül mit Glaskuppel und steht vor einer Statue der Austria – Historiker sehen in ihr große Ähnlichkeiten zu Wagners innig geliebter Frau Louise. Diese Vorhalle löst jedenfalls auf so einfache wie geniale Weise das Problem des geknickten Grundrisses und dient als Verteilerort zu den weiteren Räumlichkeiten.

Licht, Form, Symmetrie

Am spektakulärsten ist sicherlich die lichtdurchflutete Kassenhalle, die über den geschickten Einsatz von Glasdach und -boden Tageslicht bis in das Untergeschoss leitet – dieses Prinzip wendete Wagner dann 20 Jahre später auch bei der Postsparkasse an. Auch wenn der Jugendstil zu dieser Zeit noch Jahre entfernt war und er sich am Stil des Historismus anlehnte, nutzte der Architekt in der Länderbank bereits die Kombination aus Funktionalität und Ästhetik, was dem Gebäude damals den Status als erstes modernes Büro Wiens einbrachte. Ebenso schön anzusehen wie die Kassenhalle ist auch das von Säulen getragene, prunkvolle Stiegenhaus zu den oberen Räumen! Heute ist zwar eine nicht öffentliche Außenstelle des Bundeskanzleramts im Haus untergebracht, seit mehreren Jahren gibt es aber über Open House die kostenlose Möglichkeit, einen Blick in das Gebäude hineinzuwerfen – was ich euch schwer empfehle!

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Villa Wagner I von Otto Wagner

Villa Wagner I / Villa Wagner II

Baujahr: 1885-1886 (Villa Wagner I) / 1912-1913 (Villa Wagner II)
Adresse: Hüttelbergstraße 26 und 28, 1140 Wien
Öffentlich zugänglich: in der Villa Wagner I ist das Ernst-Fuchs-Museum untergebracht, die Villa Wagner II ist nicht öffentlich zugänglich.

Wenn Fantasie Wirklichkeit wird

Durch den Bau und Verkauf zahlreicher Mietshäuser war Otto Wagner recht vermögend und ließ sich von 1886 bis 1888 die Villa Wagner I in der ruhigen Gegend um Hütteldorf bauen. Mit diesem als Sommersitz gedachten Haus konnte er ohne großen Zwänge seine Vorstellungen von reichhaltig dekorierter und verspielter Architektur unterschiedlicher Baustile ausleben, ohne den Historismus zu verlassen. Die Villa liegt inmitten eines schön gepflegten Gartens und ist durch einen ellipsenförmigen Weg von allen vier Seiten erschlossen. Im Gegensatz zur damaligen Vorstellung, Villen als privaten Raum verschlossen zu halten, öffnete Wagner die Räume zur Natur und schaffte einen öffentlich repräsentativen Bereich. Die beiden Leitmotive des Architekten stehen auf der Frontfassade links und rechts auf zwei Marmortafeln: „Sine arte, sine amore non est vita“ (Kein Leben ohne Kunst und Liebe) und „Artis sola domina necessitas“ (Die Kunst kennt nur einen Herrn – das Bedürfnis).

Villa II statt Villa I

Ab 1895 wohnte die gesamte Familie Wagner in der Villa. Nachdem die Kinder auszogen, verkaufte Wagner das Gebäude 1911 an Ben Tieber, Direktor des Apollo-Theaters (das heutige Apollo-Kino im 6. Bezirk). Am Nachbargrundstück ließ Wagner dann die kleinere Villa Wagner II als Witwensitz für seine Frau Louise errichten, die er allerdings um drei Jahre überlebte, worauf er die Villa 1916 erneut veräußerte. Während sich die Außenfassade großteils als schlicht mit den typischen blauen Glasplatten und langgezogenen Fenstern für viel Lichteinfall präsentiert, sticht der Eingangsbereich stark hervor. Über der Tür ist auf einem Glasbild von Koloman Moser die Pallas Athene mit dem Gorgonenhaupt zu sehen – es stellt den Kampfgeist der Schützgöttin über die konservativen Kräfte dar.

Zwei Gebäude, zwei Baustile

Spannend zu sehen ist der architektonische Unterschied zwischen den beiden nebeneinander liegenden Villen. Gut zu erkennen ist Wagners Entwicklung vom Historismus zum Jugendstil, der erst durch neue Bautechniken und -materialien möglich wurde. Die Villa Wagner I kann man heute besuchen, denn es ist das Ernst-Fuchs-Museum darin untergebracht, dessen Schaffen und Werken den Stil Wagners perfekt ergänzt und absolut sehenswert ist. Fuchs kannte die verlassene Villa bereits seit seiner Kindheit und versprach seiner Mutter, ihr das Gebäude einmal zu kaufen und schenken. 1972 sollte dies tatsächlich passieren: der Künstler erwarb die Villa, restaurierte sie auf eigene Kosten und ließ seine Mutter darin wohnen. Da von der Inneneinrichtung nichts mehr vorhanden war, gestaltete Fuchs die Möbel und Tapeten nach eigenen Vorstellungen neu. Die Villa Wagner II ist leider nicht öffentlich zugänglich.

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Nußdorfer Wehr und Schleusenanlage von Otto Wagner

Nussdorfer Wehr- und Schleusenanlage

Baujahr: 1894-1899
Adresse: Am Brigittenauer Sporn 7, 1200 Wien
Öffentlich zugänglich: ja, das Verwaltungsgebäude allerdings nicht

Der Donaukanal in neuem Kleid

Die bereits weiter oben erwähnte Ausschreibung für eine Generalregulierung Wiens sah eine Wehr- und Schleusenanlage im Stadtteil Nussdorf vor. An dieser Stelle zweigt der Donaukanal von der Donau ab und bis Ende des 19. Jahrhunderts schützte ein Schwimmtor die Innenstadt vor Hochwasser und Eisstößen. Der Bau der Stadtbahn und die geplante Umwandlung des Donaukanals zu einem Hafen machten es aber notwendig, die einströmende Wassermenge zu kontrollieren, was das Schwimmtor nicht lösen konnte.

Das Tor zur Stadt

Das Nussdorfer Wehr wurde zwischen 1894 sowie 1899 errichtet und besteht aus einem seccessionistischen Verwaltungsgebäude, einem Kettenmagazin und dem Wehr mit der darüberliegenden Schemerlbrücke, die gleichzeitig als Tragwerk für die Anlage dient. Bei der etwas entfernteren Schleusenanlage ist nicht gesichert, ob sie von Otto Wagner stammt. Auffallend sind die beiden mächtigen Pylonen mit zwei Löwenfiguren des Bildhauers Rudolf Weyr darauf. Nachdem Wagner die Wehranlage als Tor zur Stadt ansah, gestaltete er den Bereich repräsentativer aus. Über die Löwen soll er übrigens gesagt haben, dass sie ihm von der Art her am ähnlichsten sind – nicht ohne Grund wählte er dieses Tier auch zukünftig als persönliches Emblem. Das Verwaltungsgebäude ist weitgehend nüchtern gehalten, nur am auskragenden Gesims und darunter finden sich Sonnenblumen- und Lorbeerkranzornamente wieder – typische Motive des Jugendstils. Auf dem Dach ist ein Belvedere (eine Aussichtskanzel) installiert, um das Wehr beobachten zu können. Das ebenfalls zur Anlage gehörende Kettenmagazin ist komplett schmucklos ausgeführt.

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Das Schützenhaus von Otto Wagner

Schützenhaus

Baujahr: 1898-1908
Adresse: Obere Donaustraße 26, 1020 Wien
Öffentlich zugänglich: ja (Restaurant Otto Wagner Schützenhaus)

Technik hinter Jugendstil

Das Schützenhaus am Donaukanal auf Höhe des Schottenrings ist neben der Nussdorfer Wehr die zweite Schleusen- und Wehranlage (zwei weitere im Osten Wiens wurden nicht mehr errichtet), die Otto Wagner im Rahmen des Generalregulierungsplans realisierte. Das 1908 fertiggestellte Gebäude ist Bestandteil der sogenannten Staustufe Kaiserbad und enthielt im Mittelteil einen Wehrkran, der Schütze (beweglicher Teil der Wehranlage) einhängen oder ausbauen konnte. Der komplette Stauvorgang dauerte zwei bis drei Stunden. Bis 1945 wurde die Anlage nur zu Wartungszwecken in Betrieb gesetzt und danach abgebaut. Heute ist neben dem Schützenhaus nur noch die 120 Meter lange Schleuseninsel erhalten.

Blaue Keramikplatten als Markenzeichen

Im Schützenhaus waren neben den technischen Anlagen noch Administrations- und Wohnräume untergebracht. Die Krananlage reichte an der Außenfassade bis in das verglaste Belvedere auf dem Dach hinauf. Heute ist das historische Gebäude revitalisiert und wird seit 2010 als Restaurant genutzt, das genannte Belvedere ist ein Saal für kleine Feiern. Im Inneren kann man sich nach dem Betreten selbst ein Bild von den Resten der technischen Anlage an der Decke machen. Außen an der Fassade fallen die wunderschönen blauen Keramikplatten mit weißen Ornamenten ins Auge – sie sollen Donauwellen darstellen.

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FAZIT

In diesem Blogartikel zum 100. Todestag von Otto Wagner habt ihr die zehn wichtigsten und schönsten Gebäude sowie Anlagen gesehen. Wien würde ohne die grandiose Architektur eine Menge Flair fehlen, das ist Fakt. Die Visionen und Ideen Wagners haben zur Zeit der Jahrhundertwende sicherlich enorm polarisiert und schlussendlich ein Umdenken in der architektonischen Formensprache bewirkt. Auch wenn einige Werke heute nicht mehr erhalten sind, ist es dennoch schön zu sehen, dass in ganz Wien noch das Erbe des außergewöhnlichen Menschen Otto Wagner entdeckt werden kann. Ich kann euch nur raten, selbst auf eine Zeitreise zu gehen, die Gebäude bewusst aufzusuchen und zu bewundern! 🙂

 


Quellenverzeichnis:
http://www.architektenlexikon.at/de/670.htm
https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Wagner
https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Otto_Wagner
ORF-Fernsehbeitrag: kulturMontag („Otto Wagner – Visionär der Moderne“)
Otto Wagner – Andreas Nierhaus (Hg.), Eva-Maria Orosz (Hg.), Residenz Verlag, ISBN: 9783701734474

Otto Wagner: Die schönsten Bauwerke in Wien.Otto Wagner: Die schönsten Bauwerke in Wien.

2 Kommentare

  1. Susanna Talgovnyik sagt: Antworten

    Großartig bebildert und exakt recherchiert, ein Artikel, wie man ihn sich nur wünschen kann. EInfach fantastisch, was Du machst!!
    GLG Susanna

  2. […] In diesem Blogbeitrag stelle ich euch die Werke Otto Wagners aus seiner frühen Schaffensphase vor – aber auch Gebäude des Architekten, an denen man normalerweise ohne große Aufmerksamkeit vorbeigeht. Für die bekanntesten Bauwerke wie etwa die Postsparkasse, die Kirche am Steinhof, die Stadtbahnstationen und viele mehr seht ihr euch bitte meinen ersten Artikel an. Dort gehe ich auch detaillierter auf den Werdegang von Wagner ein. Den Beitrag könnt ihr hier aufrufen: Otto Wagners Wien – Erbe eines Visionärs […]

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