Windmühlen-Romantik in Kinderdijk

Die Windmühlen von Kinderdijk zum Sonnenaufgang

Viele Jahre lang wollte ich endlich einmal die typischen Windmühlen der Niederlande mit eigenen Augen sehen. Anlässlich einer Rundreise mit längerem Aufenthalt in Rotterdam hat es sich dann ideal angeboten, ins nahegelegende Kinderdijk zu fahren, wo es gleich 19 Windmühlen an einem Fleck zu bewundern gibt. Durch die richtige Planung konnte ich einen magischen Sonnenaufgang in aller Früh sogar fast komplett alleine genießen!

Die Windmühlen von Kinderdijk

FAKTEN

Reisezeit: Ende März 2018 (dreistündiger Ausflug von Rotterdam aus)
Anreise: Mehrere Möglichkeiten, alle Optionen siehe blauer Infokasten weiter unten
Öffnungszeiten: das Gelände ist ganzjährig jederzeit kostenlos zugänglich, die Museumsmühle und das alte Pumpwerk sind von 9:00 – 17:30 Uhr (März bis Oktober) bzw. 10:00 – 16:00 Uhr (November und Dezember) geöffnet
Preise: EUR 8,- bei Kauf vor Ort, EUR 7.- bei Kauf auf der Webseite (Preis für Mühle und Pumpwerk gemeinsam)
Webseite: https://www.kinderdijk.com/

MEHR AUS DEN NIEDERLANDEN

Die Windmühlen von Kinderdijk habe ich während einer einwöchigen Rundreise durch die Niederlande besucht. Nachfolgend findet ihr die Links zu den Reiseberichten meiner anderen Ziele:

Rotterdam: Moderne Stadt mit altem Charme

Windmühlen-Romantik in Kinderdijk

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Das Windmühlendorf Zaanse Schans (folgt demnächst)

Der Zauber von Alkmaar

Alkmaar: Ein Käsemarkt lockt die Massen

Amsterdam: Die Stadt der schiefen Häuser

 


Panorama der Windmühlen von Kinderdijk zum Sonnenaufgang

Das Erwachen der Windmühlen

Gleich drei Nächte hatten sich meine Freundin und ich in Rotterdam (den Reisebericht dazu kannst du hier lesen: Rotterdam: Moderne Stadt mit altem Charme) einquartiert, um den Start unserer einwöchigen Rundreise durch die Niederlande stressfrei zu beginnen. Durch diesen Zeitpuffer war es problemlos möglich, das südöstlich gelegene Kinderdijk mit seinen 19 Windmühlen in das Programm aufzunehmen. Obwohl das kleine Dorf mit nur 620 Einwohnern keine 15 Kilometer von Rotterdam entfernt ist, war die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln doch recht zeitintensiv. Die Möglichkeiten der Anreise sind aber vielfältig, alle Details und Möglichkeiten dazu findet ihr im blauen Infokasten weiter unten.

UNESCO-Welterbe zum Sonnenaufgang

Die Windmühlen von Kinderdijk zählen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Niederlande und sind seit 1997 Teil des UNESCO-Welterbes. Dementsprechend rechneten wir mit großen Besuchermassen, auf die wir keine Lust hatten. Wir haben uns deshalb entschieden, die Windmühlen im Sonnenaufgang aufzusuchen und diesen besonderen Moment möglichst alleine zu zelebrieren. Das kostet natürlich erstmal etwas Disziplin, denn wer will im Urlaub schon um 5 Uhr aufstehen? Dabei war das dank der am Wochenende zuvor einsetzenden Sommerzeit noch recht human – einige Tage vorher hätten wir schon um 4 Uhr aufstehen müssen, um rechtzeitig zum Erscheinen der Sonne vor Ort in Kinderdijk zu sein. Die Anfahrt mit Zug und Bus war trotz der frühen Zeit problemlos und wir erreichten das kleine Windmühlendorf um kurz vor 7 Uhr morgens. Dadurch hatten wir noch etwas mehr als eine halbe Stunde Zeit, den perfekten Spot für spannende Fotos zum Sonnenaufgang zu finden.

Windmühlen von Kinderdijk im Morgenlicht
Frühmorgens vor Sonnenaufgang, wenn die Kälte der Nacht langsam verschwindet, bildet sich über dem Wasser leichter Nebel und hüllt die Windmühlen von Kinderdijk noch in ein mystisches Umfeld.
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Windmühlen von Kinderdijk in der Morgendämmerung
Schon rund 20 Minuten, bevor die Sonne sichtbar wird, verfärbt sich der Himmel in der Morgendämmerung und erzeugt eine fantastische Stimmung.
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Fotografieren der Windmühlen von Kinderdijk
Für das Fotografieren solcher Stimmungen ist ein Stativ natürlich unbedingt notwendig. Das Schöne an dieser frühen Uhrzeit ist auch, dass man sich bequem die besten Fotoplätze aussuchen kann und das Wasser noch ruhig ist, bevor später die Ausflugsschiffe in Betrieb gehen und die Spiegelung zerstören.
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Windmühlen von Kinderdijk im Sonnenaufgang
An unserem Besuchstag Ende März zeigte sich die Sonne exakt um 7:31 Uhr über dem Horizont – für einen Sonnenaufgang eine wahrlich christliche Zeit. Die hier gezeigte Position ist eine der schönsten in Kinderdijk. Neben den Mühlen lassen sich der kleine Steg und der einzelne Baum rechts perfekt für eine ausgeglichene Komposition nutzen.
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Windmühlen von Kinderdijk im Sonnenaufgang
Mit jeder Minute stieg die Sonne weiter in die Höhe und veränderte die Lichtstimmung permanent. Diese goldenen warmen Farben, mit denen die Silhouetten der Windmühlen perfekt harmonieren, hielten nur etwa fünf Minuten an.
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Die Geschichte der Windmühlen

Wenn man nach Kinderdijk fährt, taucht man gleichzeitig tief in eine jahrhundertealte Geschichte ein. Das gesamte Gebiet rund um Kinderdijk – wie auch weite Teile der Niederlande – liegt unter dem Meeresspiegel und wäre somit ohne technische Hilfe ständig überflutet bzw. von Hochwasser bedroht. Früher gab es hier nur eine Moorlandschaft, umgeben von reißenden Flüssen. Fischer und Jäger konnten nur im Sommer das Land nutzen, wenn der Wasserspiegel niedrig genug war. Die ersten Bauern siedelten um 1000 vor Christus auf aufgeschütteten Sandhügeln und errichteten Deiche, mit denen das Siedlungsgebiet trocken bleiben und so der Boden landwirtschaftlich nutzbar werden sollte.

Das Wasser muss weg

Das brachte zwar prinzipiell Erfolg, erzeugte aber ein neues Problem. Grund- und Regenwasser sammelten sich in diesem künstlich angelegten Polder (eine Art Auffangbecken) und mussten irgendwie über den Deich in die außen verlaufenden Flüsse abgeleitet werden. Man entschied sich, an der tiefstgelegenen Stelle (im heutigen Kinderdijk) Schleusen zu installieren, zu denen aus der Umgebung angelegte Wasserwege per Schwerkraft das überschüssige Nass aus den Poldern leiten sollten. Bei Niedrigwasser öffnete man die Schleusentore und entließ das Wasser in einen Fluss.

DIE ANREISE NACH KINDERDIJK

Wir haben von unserer Basis in Rotterdam die Anreise per Öffentlichem Verkehr gewählt. Ausgehend von unserem Hotel bei der Station Rotterdam Blaak sind wir zuerst mit dem Zug zur Station Rotterdam Lombardijen gefahren (EUR 2,30) und dort in die Buslinie 90 Richtung Utrecht gestiegen. Nach insgesamt einer knappen Stunde kommt man bei der Station Kinderdijk Molenkade an, welche direkt bei den Windmühlen liegt. Eine sehr gute Fahrplanauskunft gibt es auf der Seite 9292.nl. Noch ein Hinweis zu den Fahrkarten: wir haben für diesen Tag das Tourist Day Ticket um EUR 13,50 am Ticketautomaten in Rotterdam gekauft, welches für alle Verkehrsmittel in Südholland gilt, ausgenommen der niederländischen Bahn. Damit konnten wir den Regionalbus 90 der privaten Busgesellschaft Arriva benutzen und hatten auch noch für den restlichen Tag in Rotterdam alle Verkehrsmittel inkludiert.

Per Fahrrad ist es natürlich auch möglich, aus der Umgebung anzureisen – ausreichend Kondition und Zeit vorausgesetzt. Da es diverse Routen aus allen Richtungen gibt, informiert euch bei Interesse bitte selbst über den besten Weg. In Kinderdijk selbst kann man auch Räder ausborgen, zum Beispiel im Souvenirshop (Molenstraat 236) oder im Café De Klok (Molenstraat 117).

Mit dem Wasserbus gelangt man von Rotterdam (Station Erasmusbrug) oder von Dordrecht (Station Merwekade) in rund 30 Minuten direkt zu den Windmühlen und kann sogar kostenlos sein Rad mitnehmen. Das Schiff verkehrt allerdings nur von Anfang Mai bis Ende Oktober, weshalb es für uns keine Option war. Das vorhin bei den Öffentlichen Verkehrsmitteln erwähnte Tourist Day Ticket gilt übrigens auch für den Wasserbus! Alle weiteren Infos gibt es auf der Seite waterbus.nl.

Wenn ihr mit dem Auto anreisen wollt, gebt in euer Navigationsgerät die Adresse Nederwaard 1, 2961 AS Kinderdijk ein. Vor Ort gibt es aber nur eine begrenzte Anzahl an kostenpflichtigen Parkplätzen (Auto EUR 5,00, Motorrad EUR 2,50).

 

Die Windmühlen von Kinderdijk zum Sonnenaufgang

Der Name Kinderdijk entsteht

Im November 1421 schlug die Natur gnadenlos zu: die berühmt-berüchtigte Zweite Elisabethenflut spülte die schlecht gewarteten Deiche weg und überschwemmte viele Dörfer. Tausende Opfer waren zu beklagen, aber auch ein Wunder zu feiern. Der Legende nach fanden Überlebende eine schwimmende Wiege mit einem schreienden Baby darin. Eine Katze soll die Wiege in Balance gehalten und das Umkippen ins Wasser verhindert haben. Fortan war der Name Kinderdijk – zu deutsch Kinderdeich – geboren (und was ist mit der Katze?). 😉 Übrigens: eine andere Legende, die auf der offiziellen Webseite von Kinderdijk ausgespart wird, erklärt die Herkunft des Ortsnamen mit Kinderarbeit.

Windmühlen ersetzen Schleusen

Kaum war die Flut vorbei, bahnte sich das nächste Problem an, für das eine Lösung gefunden werden musste. Der Torfboden sank immer weiter ab, wodurch sich stetig mehr Wasser ansammeln konnte, das mit immer mehr Aufwand aus den Poldern entfernt werden musste. Schlussendlich fand man mit Windmühlen endlich einen langfristig erfolgreichen Weg! Ursprünglich reihten sich in der Landschaft 20 Stück teils aneinander, teils baulich voneinander getrennt auf. Später im 18. Jahrhundert wurden sie mit leistungsstärkeren Mühlen ersetzt, von denen 19 bis heute zu bewundern sind – bis auf einen im Jahr 2001 errichteten Nachbau sogar alle im Original.

Windmühlen damals und heute

Über die folgenden Jahrhunderte wurde die Technik perfektioniert: die Mühlen pumpen mit Windkraft das Wasser in eine Pumpenstation, in der ein unteres und ein oberes Auffangbecken existiert. Im unteren wird das Wasser gespeichert und kann bei Trockenheit wieder für die Bewässerung der Polder genutzt werden. Überschüssiges Wasser wird in das obere Becken geleitet, wo dann die Ableitung in einen Fluss erfolgt. Mit der Erfindung der Dampfmaschine 1868 erhielten die Windmühlen kräftige Unterstützung, welche 1924 mit dieselgetriebenen Pumpen nochmals verstärkt wurde. Seit 1972 übernimmt die neue Pumpenstation J.U. Smitgemaal – an der man übrigens vorbeigeht – mit drei großen archimedischen Schrauben als Teil eines Pumpenverbandes die Funktion von acht Windmühlen. Die historischen Windmühlen selbst blieben trotzdem damals wie auch heute noch voll funktionstüchtig, um im Notfall die Entwässerung der Polder durchführen zu können.

Windmühlen von Kinderdijk im Sonnenaufgang
Zeitig am Morgen ist natürlich noch nichts los in Kinderdijk – ihr seid deshalb gezwungen, euch per Rad oder zu Fuß fortzubewegen. Einen Spaziergang würde ich aber auch untertags empfehlen. Bis zu dieser Stelle, an der der Weg einen Knick macht und großartige Aufnahmen der Windmühlen ermöglicht, ist es ca. ein Kilometer Fußmarsch.
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Windmühlen von Kinderdijk
Die Windmühlen von Kinderdijk stellen die größte Ansammlung authentischer Mühlen in den Niederlanden dar.
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Windmühlen von Kinderdijk im Sonnenaufgang
Die Windmühlen hatten ausschließlich die Aufgabe, das überschüssige Wasser zu einem höher gelegenen Fluss zu leiten und somit den Boden trocken zu halten. Für die Landwirtschaft, wie etwa zur Mehlproduktion, wurden sie nicht genutzt.
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Tiere bei den Windmühlen von Kinderdijk
Tierfreunde kommen in Kinderdijk voll auf ihre Kosten – meine Freundin und ich waren ganz begeistert. Während unseres gemütlichen Spaziergangs entlang des Wassers und der Windmühlen erwachten Hunderte Vögel und erzeugten ein Geschrei, Gekreische und sonstige aufregende Momente. Zu entdecken gibt es unter anderem Enten, Grau- und Wildgänse, Haubentaucher und Blässhühner.
Beide Fotos: Aufnahmeort anzeigen
Windmühlen von Kinderdijk
Bei der kleinen weißen Klappbrücke befindet sich die einzige öffentlich zugängliche Windmühle. Zum Aufnahmezeitpunkt des Bildes ist die Brücke noch hochgeklappt, weil die Mühle erst später öffnen sollte. In ihr kann man die ehemaligen einfachen Wohnräume und technische Einrichtungen besichtigen. Tickets dafür erhält man bei der Kasse am Anfang des Windmühlenwegs.
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Windmühlen von Kinderdijk im Morgenlicht
Außer der im vorherigen Bild gezeigten Museumsmühle befinden sich alle anderen Windmühlen im Privatbesitz und werden unter anderem als Wohnraum genutzt.
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Windmühlen von Kinderdijk
Die Windmühlen von Kinderdijk stechen auch deshalb optisch so dermaßen stark heraus, weil die umgebende Landschaft völlig flach ist – da kommt ein interessanter Baum wie hier sehr gelegen, um die Fotos etwas aufzupeppen. In einige Richtungen muss man beim Fotografieren auch darauf achten, nicht versehentlich Fabriken im Hintergrund mit aufs Bild zu nehmen, was das Flair zerstören würde.
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Windmühlen von Kinderdijk vom Nebel verhüllt
Ob ihr es glaubt oder nicht, aber dieses Foto ist nur 20 Minuten nach dem vorherigen entstanden. Mit unglaublicher Geschwindigkeit hat sich innerhalb kürzester Zeit eine Nebelsuppe gebildet und die Sonne sowie die 19 Windmühlen komplett verschwinden lassen. Zum Glück waren meine Freundin und ich bereits fertig mit unserer Besichtigung und wir konnten so mit einem guten Gefühl die Rückfahrt nach Rotterdam antreten, während die ersten  Touristengruppen eintrafen – mit langen Gesichtern angesichts der mageren Aussicht. 😉
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 Pumpenstation J.U. Smitgemaal neben den Windmühlen von Kinderdijk
Auf dem Weg zur Busstation konnte ich noch einen Blick auf die gewaltigen archimedischen Schrauben der Pumpenstation J.U. Smitgemaal werfen, die seit 1972 die Arbeit von acht Windmühlen übernehmen und das Wasser auf ein höheres Level schieben.
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Bäckerei Bakkerij Stam V.O.F. in der Nähe der Windmühlen von Kinderdijk
Zum Abschluss noch ein kulinarischer Tipp: wenn man so früh vor Ort ist, gibt es natürlich nichts zu Essen zu kaufen. Im Souvenirladen gab man uns allerdings auf Nachfrage die Empfehlung, die Molenstraat etwa 200 Meter weiterzugehen und dort in die Bäckerei Bakkerij Stam V.O.F. (Molenstraat 143) zu schauen. Da wir noch Zeit hatten, bis unser Bus kam, folgten wir dem Rat und waren begeistert. Der Automatenkaffee ist zwar biederer Durchschnitt, dafür schmeckten uns ein noch heißes Schinken-Käse-Croissant sowie die frische Hausspezialität Krakelingen Brezel enorm – ein wahrer Genuss auf leeren Magen!
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ALLGEMEINE TIPPS

Während der Öffnungszeiten der Museumsmühle und des alten Pumpwerks (siehe Fakten am Anfang des Artikels) verkehrt auf den Wasserwegen ein kleines Boot. Um EUR 5,50 könnt ihr euch so bis zur letzten Mühle und wieder zurück fahren lassen, zwischendurch kann man auch auf Höhe der Museumsmühle aus- und wieder zusteigen.

Anfang September werden die Windmühlen für eine Woche abends beleuchtet. Die sogenannte „Verlichtingsweek“ lockt sehr viele Besucher (vor allem Fotografen) an, um diese seltene Möglichkeit der illuminierten Mühlen zu erleben. 2018 ist es von 3. bis 8. September soweit. Mehr Infos dazu auf der Seite kinderdijk.com.

Die Windmühlen sind normalerweise nicht in Bewegung. Eine Ausnahme wird im Hochsommer gemacht, wenn im Juli und August jeden Samstagnachmittag die Sperre aller Windmühlenflügel aufgehoben wird – sofern also Wind geht, sieht man die Mühlen in Aktion.

Es gibt in den Niederlanden sogar einen Nationalen Mühlentag. Am zweiten Samstag im Mai wird jährlich mit Festen und teilweise öffentlich zugänglichen Mühlen der rund 950 Wind- und Wassermühlen im Land gehuldigt.

 

FAZIT

Nach dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ haben meine Freundin und ich uns in der Dunkelheit nach Kinderdijk begeben und wurden mit einem fantastischen, farbenfrohen Sonnenaufgang belohnt. Die zum UNESCO-Welterbe gehörenden 19 Windmühlen lassen schon von der Ferne aus die Herzen schneller schlagen, denn das Gesamtbild dieses Mühlenensembles ist einfach nur großartig anzusehen. Ein Spaziergang entlang des Wassers ist nicht nur beruhigend, sondern durch die Tierwelt auch sehr abwechslungsreich. Durch die zeitige Anreise konnten wir zwar keinen Blick in die Räume der Schauwindmühle und das alte Pumpwerk werfen, dafür hatten wir den Ort bis auf einzelne weitere Frühaufsteher komplett für uns alleine – romantischer geht es nicht. 🙂

 

Die Windmühlen von Kinderdijk: Reisebericht mit Erfahrungen zu Sehenswürdigkeiten, den besten Fotospots sowie allgemeinen Tipps und Restaurantempfehlungen.Die Windmühlen von Kinderdijk: Reisebericht mit Erfahrungen zu Sehenswürdigkeiten, den besten Fotospots sowie allgemeinen Tipps und Restaurantempfehlungen.

5 Kommentare

  1. […] Windmühlen-Romantik in Kinderdijk […]

  2. Susanna sagt: Antworten

    wow, sensationelle Fotos und Wahnsinn was ihr für ein Glück mit dem Wetter hattet. Da hat sich das frühe Aufstehen in jeder Hinsicht gelohnt 😉

    1. Dankeschön! Ja, da hatten wir echt Glück. 🙂

      Viele Grüße
      Christian

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