10 Dinge, die du in Philadelphia tun musst

Läufer auf den Rocky Steps vor der Skyline von Philadelphia

Die Großstadt Philadelphia ist für die USA von immenser Bedeutung, immerhin wurde hier die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung verkündet und die Verfassung beschlossen. Doch in „Philly“ gibt es nicht nur Geschichte zu erleben, sondern noch jede Menge anderer Highlights. Von Kultur über kreative Cafés bis hin zum Originalschauplatz des Kultfilms „Rocky“ ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei. In diesem Blogbeitrag stelle ich euch meine Top 10 in Philadelphia vor!

Philadelphia

FAKTEN

Reisezeit: Mai 2014 (3 Tage, 3 Übernachtungen)
Anreise: Mit dem Mietauto von New York City nach Philadelphia (ca. 1:50h)
Unterkunft: Holiday Inn Express Philadelphia Penns Landing *** (100 N Christopher Columbus Blvd, Philadelphia, PA 19106): Relativ günstiges Hotel mit Lage direkt am Delaware River neben der Ben Franklin Bridge, starker Verkehr rundherum, Lärm im Zimmer trotz Schallschutz dezent hörbar. Parkplatz vor dem Hotel vorhanden. Inneneinrichtung eher altmodisch, aber sauber und mit Wohlfühlfaktor. Geräumige Zimmer mit großen, sehr bequemen Betten, Kaffeemaschine, Safe, Kühlschrank, kostenloses WLAN, Blick auf die Innenstadt. Zu Fuß ist man in ca. 15-20 Minuten an der wichtigen Independence Hall, vom Hotel wird aber auch ein kostenloser Shuttle Service zum zentralen Rathaus angeboten. Das Frühstück haben wir nicht genutzt. Weiterempfehlung? JA

Weitere Stationen dieser Reise

Philadelphia habe ich mit Boston und New York kombiniert, die Reiseberichte könnt ihr hier lesen:

Boston: Wo sich die USA wie Europa anfühlen

New York (Reisebericht in Planung)

Reiseverlauf (12 Tage): Wien –> New York JFK (Flug Austrian Airlines) // New York –> Philadelphia (Mietauto) // Philadelphia Airport –> Boston Logan Airport (Flug JetBlue) // Boston –> New York (Mietauto) // New York JFK –> Wien (Flug Austrian Airlines)

 

Beleuchtete Skyline von Philadelphia

Philadelphia als „Notlösung“

Bei der Planung der Reise nach New York und Boston stand Philadelphia zugegebenerweise noch gar nicht auf der Liste meiner Freundin und mir. Fest stand nur, dass wir gerne einen der riesigen Achterbahnparks der USA erleben wollten. Wir einigten uns schließlich auf Six Flags Great Adventure & Safari (der absolute Wahnsinn, heiße Empfehlung!!) in Jackson, das nur rund eine Autostunde von New York entfernt liegt. Dadurch bot sich Philadelphia ideal als Ergänzung für unseren USA-Kurztrip an, was im Nachhinein betrachtet eine großartige Entscheidung war!

Ankommen und orientieren

Von New York aus kommend mieteten wir ein Leihauto in Manhattan, fuhren zum Vergnügungspark und am späten Nachmittag dann nach Philadelphia, was über den Highway in nur einer Stunde schnell erledigt war. Unser Hotel lag genau an der Ben Franklin Bridge, wodurch wir uns eine Fahrt durch die Innenstadt ersparten und das Auto schnell abstellen konnten. Ich kann es aber gleich vorweg nehmen: obwohl wir während unseres Aufenthalts viel zu Fuß unterwegs waren und auch den Shuttle Service unseres Hotels in das Zentrum nutzten, mussten wir leider dennoch auch einige Mal auf den Mietwagen zurückgreifen. Der öffentliche Verkehr in Philadelphia ist im Gegensatz zu den beiden anderen Stationen unserer Reise – Boston und New York City – mässig hilfreich, um es höflich auszudrücken.

Per PHLASH durch die City

Fairerweise muss ich aber sagen, dass meine Freundin und ich eine Fortbewegungsmöglichkeit sträflich übersehen haben. Es gibt einen Touristenbus namens PHLASH, der saisonal die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abfährt – also vergleichbar mit den Hop-on-hop-off-Bussen. Die Betriebszeiten sind 10-18 Uhr jeweils alle 15 Minuten, ein Tagesticket kostet nur USD 5,-. Zu welchen Jahreszeiten und wo genau der Bus fährt, entnehmt ihr am besten der Webseite visitphilly.com. Nun gut, wir mussten also ohne diesen Service auskommen und haben trotzdem fast alles geschafft, was wir uns in den knapp drei Tagen vorgenommen hatten. Nachfolgend stelle ich euch nun meine Top 10 an sehenswerten Orten und Plätzen vor – inklusive Tipps, um nicht hungrig zu bleiben! 🙂


Fahne der USA vor einem Gebäude in Philadelphia

1) Liberty Bell und Independence Hall

Philadelphia ist eine der ältesten Städte der USA und war einige Jahre (1790–1800) auch Hauptstadt, bevor Washington D.C. diese Rolle übernahm — seht euch dazu doch am besten meinen Reisebericht an: Washington, D.C.: Die unaufgeregte Hauptstadt. Sie gilt als Gründungsort der Vereinigten Staaten, wovon man sich rund um die Independence Mall in zahlreichen Ausstellungen überzeugen kann. Wir haben uns begeistert die Liberty Bell im gleichnamigen Gebäude angesehen, für die man keine Tickets kaufen, sondern einfach nur eine Sicherheitskontrolle über sich ergehen lassen muss. Die Glocke mit dem markanten Sprung läutete 1776 die erstmalige Verlesung der Unabhängigskeitserklärung von Thomas Jefferson ein.

Geschichte in Philadelphia spüren

Nur von außen angesehen haben wir uns dagegen die vor Wolkenkratzern befindliche und damit fast schon unscheinbar wirkende Independence Hall, in der 1776 die Unabhängigkeitserklärung und 1787 die Verfassung der Vereinigten Staaten unterzeichnet wurde. Bereits seit 1979 gehört das Haus wegen seiner geschichtlichen Bedeutung zur Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Für eine Besichtigung muss man entweder im Independence Visitor Center kostenlose Zählkarten holen oder vorab im Internet Tickets reservieren (USD 1,50 Bearbeitungsgebühr). Alle Infos dazu findet ihr auf der Webseite nps.gov. Meine Freundin und ich wurden von der Warteschlange vor dem Besucherzentrum abgeschreckt, weswegen wir auf eine Besichtigung zugunsten anderer Sehenswürdigkeiten verzichteten.

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Läufer auf den Rocky Steps vor dem Philadelphia Museum of Art

2) Rocky Steps vor dem Philadelphia Museum of Art

Das neoklassizistische Gebäude des Philadelphia Museum of Art ist schon von Weitem sichtbar und eine wahre Augenweide. Im Inneren des Museums sind in mehreren Ausstellungen Werke aus über 2000 Jahren Kulturgeschichte zu bewundern – wenn ihr euch dafür interessiert, seht euch alle Details auf der Webseite philamuseum.org an. Meine Freundin und ich waren aber aus einem anderen Grund dort. Seit dem 1976 erschienenen Film „Rocky“ mit Silvester Stallone sind die Treppen vor dem Museum unter dem Namen Rocky Steps weltbekannt und das tägliche Ziel Hunderter Läuferinnen und Läufer. Im Film sprintet Stallone während eines harten Trainings durch Philadelphia und erklimmt die Stufen vor dem Museum.

Do it like Rocky!

Ich fand es unheimlich beeindruckend, vor Ort zu stehen und dem Treiben zuzusehen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass viele von euch das Gefühl selbst erleben wollen – packt doch eure Laufsachen ein und macht es einfach wie Rocky! 🙂 Beachtet auch noch drei weitere Dinge vor Ort: wenn ihr auf das Museum schaut, steht rechts neben den Stufen eine Statue von Silvester Stallone als Rocky – ideal für Erinnerungsfotos. Weiters steht am Fuß der Treppe mit dem Washington Monument von 1897 ein sehenswerter Brunnen. Und für Fotografen der wichtigste Punkt ist die Skyline, die von den Stufen vor dem Museum wunderbar zu sehen ist. Noch ein heißer Tipp: in Punkt 7 stelle ich euch eine Stelle vor, an der ihr die Rückseite des Museum of Art perfekt in Szene setzen könnt – vor allem abends mit Beleuchtung!

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Aussicht von Loews Philadelphia Hotel

3) Ausblicke und die Skyline aufsaugen

Auf der Suche nach Plätzen, an denen man die Skyline von Philadelphia perfekt fotografieren kann, bin ich bei der Recherche auf das Loews Philadelphia Hotel im Zentrum der Stadt gestoßen. Ursprünglich hätte ich dort gerne wegen der Aussicht übernachtet, die Zimmerpreise waren uns allerdings bei weitem zu teuer. Da wir aber untertags sowieso zufällig am Hotel vorbeikamen, warfen wir einen schnellen Blick in das Innere und riskierten mit dem Aufzug eine Fahrt in eines der oberen Stockwerke. Das sollte sich tatsächlich auszahlen, denn man hat schon vom Flur aus eine atemberaubende Sicht auf die Wolkenkratzer der Stadt. Mir hat die Perspektive derart gut gefallen, dass wir am Abend gleich nochmals vorbeikamen und einige Bilder der beleuchteten Skyline während der blauen Stunde machten. 🙂

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Häuser in der Straße Elfreth's Alley in Philadelphia

4) Elfreth’s Alley

Ein Ort, an dem ihr garantiert tolle Fotos mitnehmt und gleichzeitig erneut Geschichte spüren könnt, ist Elfreth’s Alley. Dabei handelt es sich um die älteste Wohnstraße der USA, deren Ursprünge bis in das Jahr 1702 zurückreichen. Heute können noch 32 bewohnte Häuser in dieser Gasse bewundert werden, wobei vor allem die roten Backsteine und die liebevollen Türen optisch hervorstechen. Auch das Kopfsteinpflaster trägt zum Erlebnis bei. Für besonders interessierte Besucher lohnt sich das Museumshaus, in dem auch Führungen angeboten werden. Alle Infos dazu findet ihr auf der Webseite elfrethsalley.org.

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Philly Cheese Steak von Jim's Steaks in Philadelphia

5) Essen und Trinken in Philadelphia

Zum Thema Essen und Trinken möchte ich euch gerne vier Lokale bzw. Cafés vorstellen, die meine Freundin und ich ausprobierten. Für den großen Hunger sind wir gleich nach unserer Ankunft im Hard Rock Cafe (1113-31 Market St) eingefallen, um dort einen Legendary Burger zu verschlingen. Die Portion war wirklich riesig und eigentlich schon fast zu viel. Das Ambiente ist großartig und eine Liveband sorgte für Unterhaltung während des Essens.

Unbedingt testen müsst ihr das Philly Cheese Steak – ein mit Rindfleisch, Käse und Zwiebeln gefülltes Brötchen. Lasst euch nicht wie ich vom Aussehen abschrecken, der erste Eindruck ist grauenhaft und hat mich nicht gerade ermutigt, das „Ding“ zu kosten. Meine Freundin hat sich aber drüber getraut und nach dem Kosten war ich hin und weg, es schmeckt fantastisch! Wir haben uns vor Ort im ältesten Postamt der USA (siehe Punkt 10) bei einer ortskundigen Dame erkundigt, wo man das beste Philly Cheese Steak der Stadt bekommt und wurden daraufhin zu Jim’s Steaks (400 South St) geschickt. Was soll ich sagen … die Dame hatte Recht! 😀

Eine größere Auswahl an Speisen findet ihr im Reading Terminal Market (51 N 12th St), der seit 1893 in einer Zughalle untergebracht ist. Das Ambiente dieser Markthalle ist vergleichbar mit europäischen Märkten und man findet dort alles, was das Herz begehrt. Neben Fleisch, Obst und Gemüse werden auch allerlei Produkte sowie Waren aus dem Küchensortiment angeboten – hier verliert ihr garantiert etwas Zeit! 😉

Über ein tolles Café sind wir nur zufällig gestolpert, aber es hat bleibenden Eindruck hinterlassen. Im Happily Ever After Dessert Café (230 Market St) sind jede Menge Dekorationen, Bilder und Kunstwerke mit Bezug zu Filmen zu finden – ein Schwerpunkt liegt dabei auf Star Wars. Aber auch für mich als großen Simpsons-Fan gab es einiges zu bewundern. Ach ja, und der Kaffee war ebenfalls super! 😀

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Das LOVE Sign im LOVE Park von Philadelphia

6) Stadt der brüderlichen Liebe

Philadelphia wird auch die Stadt der brüderlichen Liebe genannt – und nirgendwo kommt dies optisch besser zur Geltung als im LOVE Park. Der quadratische Platz heißt eigentlich John F. Kennedy Plaza, diesen Namen hört man aber vor Ort nicht oft. Hier kommt ihr jedenfalls absichtlich oder unabsichtlich garantiert vorbei, da am Park der Benjamin Franklin Parkway beginnt, der die Verbindung zum Museum of Art mit den Rocky Steps darstellt. Benannt ist der LOVE Park nach der berühmten Skulptur LOVE von Robert Indiana. 1976 wurde das Kunstwerk aus Aluminum in Philadelphia anlässlich der Zweihundertjahrfeier der USA aufgestellt. Zwei Jahre später kam es nach New York, wo ein Geschäftsmann die Skulptur nach kurzer Zeit kaufte und wieder nach Philadelphia zurückbringen ließ – wo sie bis heute die Leute begeistert und zu einem Wahrzeichen der Stadt wurde. Der Springbrunnen im LOVE Park lässt sich übrigens auch fototechnisch wunderbar mit dem Rathaus kombinieren.

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Beleuchtete Boat House Row in Philadelphia

7) Boathouse Row

Etwas versteckt und damit wahrscheinlich nicht auf dem Radar jeden Besuchers ist die Häuserzeile Boathouse Row mit Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert. Sie befinden sich entlang des Schuylkill River hinter dem Museum of Art und beherbergen zahlreiche Ruderclubs. Untertags erscheinen die Häuser bereits optisch sehr ansprechend, aber hinschauen solltet ihr auf jeden Fall nach Sonnenuntergang, wenn die Häuserzeile stimmungsvoll beleuchtet wird – fast wie zu Weihnachten. 😉 Ich hatte im Internet einige Fotos der Boathouse Row entdeckt und wusste sofort, dass ich diesen Ort unbedingt selbst aufsuchen muss.

Umdrehen lohnt sich

Am besten geht ihr hinter dem Museum of Art die Stufen runter und haltet euch entlang des Wassers, bis ihr den kleinen Pavillon neben dem Damm entdeckt. Von dort habt ihr den besten Blick auf die Boathouse Row, allerdings benötigt ihr zum Fotografieren ein Teleobjektiv. Das Tolle an diesem Ort ist, dass ihr euch nur einmal umdrehen müsst und plötzlich ein zweites fantastisches Motiv vor Augen habt. Die Rückseite des Museum of Art lässt sich hier nämlich perfekt mit dem alten Fairmount-Wasserwerk und Teilen der Skyline kombinieren.

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Innenansicht der Cathedral Basilica of Saint Peter and Paul in Philadelphia

8) Cathedral Basilica of Saint Peter and Paul

Folgt man dem Benjamin Franklin Parkway zum Museum of Art, kommt man an der Cathedral Basilica of Saint Peter and Paul vorbei, in die ihr reinschauen solltet. Zugegeben, für Europäer ist solch eine Kirche nichts Außergewöhnliches, sind wir doch mit prunkvollen Sakralbauten geradezu gesegnet. In US-Großstädten findet man solche Schönheiten aber nicht ganz so oft. Die Kathedrale wurde zwischen 1846 und 1864 im Stil der italienischen Renaissance und des Palladianismus erbaut. Die Innenausstatung ist prunk- sowie stilvoll und in schönem gelben Licht bestrahlt. Bei unserem Besuch hatten wir auch gleich das Glück, einem Jugendchor bei der Probe zuhören zu dürfen – ein beruhigender Moment inmitten des Sightseeing-Wahnsinns. 😉

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Swann Memorial Fountain in Philadelphia

9) Swann Memorial Fountain

Nur wenige Minuten nach der Kathedrale stößt man auf den Platz Logan Square, in dessen Mitte ein faszinierender Brunnen Wasser spuckt. Der Swann Memorial Fountain ist eine Brunnenskulptur, die an Dr. Wilson Cary Swann – den Gründer der Philadelphia Fountain Society – erinnert. Gestaltet wurde das Werk von Alexander Stirling Calder, der die wichtigsten Wasserwege rund um die Stadt mit Personen assozierte: für den Delaware River einen Mann, für den Schuylkill River eine Frau und für den Wissahickon Creek ein Mädchen. Der Platz ist sehr schön und bietet auch super Blicke auf die umliegenden Hochhäuser sowie das Rathaus. Was ich etwas zwiespältig aufnahm, war das seltsame Klima vor Ort. Neben vielen Touristen waren auch zahlreiche Obdachlose sowie etwas verrückt wirkende Genossen anwesend. Eigentlich wollte ich am Abend hier Langzeitbelichtungen machen, wovon ich dann aber Abstand nahm.

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Wolkenkratzer in Philadelphia

10) Orte und Plätze entdecken

Beim Spazieren durch die Innenstadt von Philadelphia sind meine Freundin und ich auch an vielen interessanten Gebäuden sowie Plätzen vorbeigekommen, die nicht alle auf unserer Liste standen. Am besten in Erinnerung geblieben ist mir das B. Free Franklin Post Office an der Adresse 316 Market Street. Das 1975 eröffnete Postamt im Kolonialstil erinnert an die postalischen Bemühungen Franklins während der Kolonialzeit und ist heute das Ziel vieler Philatelisten. Schreibt am besten vorher irgendwo eure Postkarten und gebt sie dann direkt im Postamt am Schalter bei den verkleideten Beamten ab. Die Karten werden mit einem besonderen Stempel versehen, was ein tolles Souvenir bzw. einen außergewöhnlichen Gruß an die Daheimgebliebenen darstellt.

Das imposante Rathaus

Im Zentrum Philadelphias thront das unfassbar schöne Rathaus (City Hall) mit seinem markanten Uhrturm. Baubeginn war 1871 und es dauerte über 30 Jahre, bis das Gebäude ferstiggestellt war. Verpasst auf keinen Fall den Innenhof! Zu gerne hätte ich an einer Führung durch die Innenräume und auf den Turm mit Aussichtsmöglichkeit teilgenommen. Leider waren wir viel zu spät vor Ort und konnten keine Tickets mehr ergattern. Deshalb mein Tipp: kauft euch die Karten bereits lange vorab im Internet auf der Webseite phlvisitorcenter.com.

Der Denker

Rund 500 Meter vor dem Museum of Art befindet sich auf dem Benjamin Franklin Parkway das Rodin Museum. Wir waren zwar nicht in der Ausstellung, aber dafür hat mich die berühmte Skulptur „Der Denker“ vor dem Eingang angezogen. Das Kunstwerk und das Museumsportal sind übrigens Nachbildungen der Grabstätte von Auguste Rodin.

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FAZIT

Meine drei Tage in Philadelphia waren schlicht und einfach großartig! In der großflächigen Innenstadt reihen sich die sehenswerten Gebäude, Plätze und kulturellen Einrichtungen aneinander und machen einem das schnelle Vorankommen unmöglich. 🙂 Sehr beeindruckend empfand ich die perfekte Mischung aus den Dutzenden historischen Bauten und einer angenehmen Anzahl an Wolkenkratzern. Meine zwei persönlichen Highlights waren ganz klar die Rocky Steps vor dem Museum of Art und der deftige, aber wahnsinnig gut schmeckende Fast-Food-Snack Philly Cheese Steak. Philadelphia solltet ihr also unbedingt auch auf eure To-do-Liste schreiben, es lohnt sich!

 

Philadelphia: Reisebericht mit allen Sehenswürdigkeiten, den besten Fotospots sowie allgemeinen Tipps und Restaurantempfehlungen.Philadelphia: Reisebericht mit allen Sehenswürdigkeiten, den besten Fotospots sowie allgemeinen Tipps und Restaurantempfehlungen.

3 Kommentare

  1. […] 10 Dinge, die du in Philadelphia tun musst […]

  2. Susanna Talgovnyik sagt: Antworten

    Wieder mal ein saucooler Blog, der bei einer älteren Dame mit Flugabneigung unstillbares Fernweh erzeugt! 😉 Die Fotos sind sowieso ein Wahnsinn! Wie eh immer! 🙂
    GLG Susanna

    1. Daaaanke Susanna!!

      Viele Grüße
      Christian

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