Chicago: Meine 10 absoluten Highlights

Beleuchtete Skyline von Chicago

Chicago hat seit jeher eine ähnlich starke Faszination und Anziehungskraft auf mich ausgeübt wie New York City. Als ich dann aber wirklich in dieser umwerfenden Großstadt inmitten der Häuserschluchten stand, blieb mir schlicht der Mund vor Staunen offen! In diesem Beitrag zeige ich euch meine persönlichen zehn Highlights in der „Windy City“ von den besten Aussichtspunkten bis zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten. 🙂


Dieser Artikel wurde zuletzt am 02. April 2019 aktualisiert.

CHICAGO

FAKTEN

Reisezeit: Mai 2010 (3 Tage, 3 Übernachtungen)
Anreise: Mit dem Mietauto vom Vergnügungspark Cedar Point in Sandusky nach Chicago (ca. 4:45h)
Unterkunft: Sofitel Chicago Magnificent Mile ***** (20 E Chestnut St, Hotel buchen*): Beeindruckend schönes und stilvolles Hotel in perfekter Lage mitten in Downtown Chicago. Die Magnificent Mile, der Hancock Tower und weitere Sehenswürdigkeiten sind in Gehweite. U-Bahn-Station Chicago (Red Line) zwei Minuten entfernt. Sehr geräumige Zimmer, bequeme Betten, viele Ablageflächen, stilvolles Badezimmer mit super Dusche, tolle Ausblicke auf die Hochhäuser rundherum. WLAN mit guter Geschwindigkeit, Frühstück nicht gebucht. Weiterempfehlung? JA
Weitere schöne Hotels in Chicago könnt ihr hier* suchen und buchen.

TRANSPARENZHINWEIS

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Buckingham Fountain und die Skyline von Chicago bei Nacht

Die Anziehungskraft von Chicago

Als meine Freundin und ich unsere Reise im Osten der USA planten, standen neben New York und Washington noch die Niagarafälle im Fokus. Wir wollten aber auch unbedingt einen der berühmt-berüchtigten Achterbahnparks besuchen – dabei bot sich Cedar Point in der Ortschaft Sandusky an, rund vier Autostunden von den Niagarafällen entfernt. Dadurch tat sich eine weitere Chance auf, die wir uns nicht entgehen ließen: Chicago!

Bekannt aus Film und Fernsehen

Vom Vergnügungspark Cedar Point (den ich euch einmal in einem anderen Beitrag vorstelle) aus sind es nämlich erneut nur viereinhalb Autostunden, bis man in der Stadt am Lake Michigan ankommt. Chicago ist aus zahlreichen Serien (u.a. Emergency Room, Married … with Children, The Good Wife) bekannt und hat mir durch diverse Stadtansichten im Fernsehen wirklich Lust auf ein persönliches Erkunden gemacht.

Chicago, „the Windy City“

Die Wolkenkratzer bilden nicht nur beeindruckende Straßenschluchten, sondern auch eine der schönsten Skylines der USA, wie ihr an meinem Aufmacherbild sehen könnt. Die Lage direkt am riesigen Lake Michigan verleiht Chicago nicht nur Lebensqualität, sondern erzeugt auch häufig starke Winde – daher der Spitzname „Windy City“.

Drei Tage als knapper Spielraum

Durch das straffe Programm in den anderen Städten blieben meiner Freundin und mir leider nur drei Tage in Chicago, was schon ein sehr kurzer Zeitraum ist. Dadurch mussten wir uns auf die wichtigsten Punkte in der Stadt konzentrieren, die uns beide interessierten. Diese stelle ich euch nun nachfolgend in meiner persönlichen Reihenfolge vor!

Weitere Stationen dieser Reise

Der Aufenthalt in Chicago war Teil einer zweiwöchigen Reise durch die USA. Meine Freundin und ich haben auch noch New York, Washington und die Niagarafälle besucht, die Reiseberichte dazu findet ihr nachfolgend bzw. folgen demnächst!

Reisebericht zu Washington, D.C.: Washington, D.C.: Die unaufgeregte Hauptstadt

Reisebericht zu den Niagarafällen: Niagarafälle – Das geteilte Naturwunder

Reiseverlauf: Wien –> New York (Flug Austrian Airlines) // New York –> Washington, D.C. (Flug JetBlue) // Washington, D.C. –> Buffalo Niagara (Flug United) // Buffalo Niagara –> Chicago (Mietauto) // Chicago –> New York (Flug JetBlue) // New York –> Wien (Flug Austrian Airlines)

 


1) 360 Chicago (John Hancock Observatory)

Wie saugt man die Atmosphäre einer Metropole am besten auf? Richtig, von oben! Die Skyline von Chicago zählt mit Sicherheit zu den schönsten der USA – und das wird beispielsweise von der Aussichtsplattform 360 Chicago (875 N Michigan Avenue) so richtig deutlich. Früher hieß die Attraktion übrigens John Hancock Observatory und war nach dem Namen des Wolkenkratzers benannt. Mit dem Auzug gelangt ihr schnell in den 94. Stock und könnt aus 300 Metern Höhe in alle Himmelsrichtungen blicken.

Ausblick in alle Richtungen

Ich empfehle euch, rund eine Stunde vor Sonnenuntergang hinaufzufahren, um die Umgebung sowohl bei Tageslicht als auch im wunderbaren Abendlicht mit den beleuchteten Gebäuden bewundern zu können. Ein Ticket (Online-Kauf hier*) kostet USD 22,- (EUR 19,40), zusätzlich gibt es mit der Attraktion TILT um USD 8,- (EUR 7,-) Aufpreis noch einen Nervenkitzel zu erleben. An eine Glaswand angelehnt wird diese um 30 Grad nach außen gekippt und man blickt eben schräg in den Abgrund – nett, aber in meinen Augen auch nicht wirklich spannend. Die Aussicht alleine ist Aufregung genug! 😉

Aussicht von der Plattform 360 Chicago im John Hancock Tower
Die Aussicht von der Plattform 360 Chicago im John Hancock Tower kurz vor Sonnenuntergang. Rechts hinten erkennt ihr den Willis Tower, das zweithöchste Gebäude der USA.
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Aussicht von der Plattform 360 Chicago im John Hancock Tower
Nach Sonnenuntergang beginnen in der Abenddämmerung die Lichter der Großstadt so richtig zu leuchten.
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Aussicht von der Plattform 360 Chicago im John Hancock Tower auf den Navy Pier und Lake Michigan
Vom Hancock Tower aus hat man auch einen tollen Blick auf den Navy Pier und den Lake Michigan.
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Aussicht von der Plattform 360 Chicago im John Hancock Tower
Ein Blick in Richtung Nordwesten zeigt die Dimensionen der Metropole Chicago.
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2) Buckingham Fountain

Love and marriage, love and marriage, go together like a horse and carriage, …“ Wenn ihr vor dem Buckingham Fountain steht, kommt vielen von euch sicherlich sofort die TV-Serie „Eine schrecklich nette Familie“ (engl. „Married … with Children“) und deren Titelsong von Frank Sinatra in den Kopf. So erging es auch mir und es war schon ein seltsam berührendes Gefühl, diesen Ort tatsächlich einmal mit eigenen Augen zu sehen! Die große Brunnenanlage, deren offizieller Name eigentlich Clarence F. Buckingham Memorial Fountain lautet, steht im Grant Park (siehe auch Punkt 4)

Starkes Fotomotiv in Chicago

Er ist übrigens einem Brunnen aus den Gärten des Schloss Versailles nachempfunden und punktet mit liebevoll gestalteten Skulpturen. Im Hintergrund reihen sich die Wolkenkratzer der Skyline auf und bilden gemeinsam mit dem Brunnen ein fantastisches Fotomotiv. In Betrieb ist er nur in der warmen Jahreszeit von April bis Oktober, dazwischen ist er leider kein wirklich ansehnliches Objekt. Schaut auf jeden Fall, dass ihr abends vorbeikommt, denn dann erstrahlt der Buckingham Fountain in tollen Farben und es gibt auch eine musikalische Untermalung zu genießen.

Buckingham Fountain und Skyline von Chicago
Der Buckingham Fountain erstrahlt abends in schönen Farben und berieselt die Sinne mit musikalischer Untermalung.
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Panorama des Buckingham Fountain und der Skyline von Chicago
Die Skyline im Hintergrund bietet gemeinsam mit dem Buckingham Fountain ein fantastisches Fotomotiv in Chicago.
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3) Cloud Gate (The Bean) und Crown Fountain

Ein kleiner Teil des riesigen Grant Park (siehe Punkt 4) ist der Millennium Park, in dem sich zwei interessante Objekte befinden, die wahre Touristenmagnete eingebaut zu haben scheinen. 😉 Die 100 Tonnen schwere Skulptur Cloud Gate vom britischen Künstler Anish Kapoor ähnelt einer riesigen Bohne und wird deshalb auch oft nur „The Bean“ genannt. Das Kunstwerk besteht aus 168 Edelstahlplatten, die nahtlos miteinander verschweißt und hochglanzpoliert sind. Dadurch entstehen an der Oberfläche faszinierende Spiegelungen der Menschen und der Skyline. Ihr könnt euch vorstellen, dass so etwas immer die Massen anlockt – wenn ihr also das Ding in Ruhe ansehen wollt, kommt besser zeitig in der Früh.

The Crown Fountain

Das zweite Kunstwerk namens Crown Fountain ist auch etwas besonderes und hat mir enorm gefallen. Zwei 15 Meter hohe Türme mit LED-Elementen stehen sich gegenüber, getrennt durch eine große Fläche an reflektierenden Granitsteinen. Auf der LED-Fläche werden die Porträts von rund 1.000 Personen aus Chicago projiziert, deren Münder in unregelmäßigen Abständen Wasser speien. Auf der Granitfläche bildet sich ein seichter Wasserpool, in dem sich die Skyline spiegelt. Vor allem bei Hitze ist das Kunstwerk auch ein beliebter Spielplatz für Kinder, um sich abzukühlen. Ich finde es wirklich super, wie Kunst und die Betrachter hier zusammenfinden!

Cloud Gate (The Bean) im Millennium Park von Chicago
Im Kunstwerk Cloud Gate spiegelt sich die umgebende Skyline in ungewöhnlicher Art und Weise.
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Cloud Gate (The Bean) im Millennium Park von Chicago
Bei Besucherinnen und Besuchern ist das 100 Tonnen schwere Kunstwerk aus Edelstahl natürlich äußerst beliebt.
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Cloud Gate (The Bean) im Millennium Park von Chicago
Aus etwas weiterer Entfernung betrachtet ähnelt das Cloud Gate einer Bohne, daher stammt auch der Spitzname The Bean.
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Crown Fountain im Millennium Park von Chicago
Die Crown Fountain ist eine außergewöhnliche Brunnenskulptur, die von den Betrachtern hautnah und spürbar erlebt werden kann.
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4) Grant Park

Der Grant Park ist eine 1,3 km² große Parkanlage direkt am Lake Michigan und eine perfekte Erholungsoase. Im Park befinden sich zahlreiche Attraktionen wie der Millennium Park mit seinen beiden berühmten Kunstwerken Cloud Gate sowie Crown Fountain (siehe Punkt 3), der Buckingham Fountain (siehe Punkt 2) und das Art Institute of Chicago. Im Millennium Park fällt optisch noch der Jay Pritzker Pavillion von Stararchitekt Frank Gehry auf, in dem regelmäßig Open-Air-Konzerte aller Musikrichtungen veranstaltet werden.

Ungestörte Skyline-Blicke

Folgt man dem Park in Richtung Süden, fallen einem auch die vielen öffentlichen Trainigsplätze für Baseball auf, die von der Bevölkerung dankend angenommen werden. In der Ferne blickt man keinem Übungsplatz, sondern dem Soldier Field Stadium ins Auge, das baulich gesehen ein wahres Monster ist und über 60.000 Menschen Platz bietet. Mir persönlich ist aber ein anderer Umstand sehr positiv aufgefallen: vom Grant Park aus hat man nämlich eine fast ungestörte Sicht auf einen Großteil der Skyline Chicagos!

Jay Pritzker Pavillion von Stararchitekt Frank Gehry in Chicago
Der Jay Pritzker Pavillion von Stararchitekt Frank Gehry wird für zahlreiche Veranstaltungen genutzt.
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Sonnenuntergang und Skyline von Chicago
Ein Spaziergang im Grant Park zahlt sich voll aus und erlaubte mir hier ein Foto mit der Abendsonne und der Chicagoer Skyline, das immer wieder schöne Erinnerungen in mir weckt.
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Panorama der Skyline von Chicago vom Grant Park aus gesehen
Weiter südlich reihen sich die öffentlichen Baseball-Trainingsplätze aneinander und man erhält einen weiteren einprägsamen Blick auf die aneinandergereihten Hochhäuser von Chicago.
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5) The Loop und Magnificent Mile

„The Loop“ ist die Bezeichnung für Downtown Chicago. In der Innenstadt der quirligen Metropole herrscht zwischen den Dutzenden Wolkenkratzern geschäftiges Treiben und ein Spaziergang ist hier für Besucherinnen und Besucher absolute Pflicht. Der Name stammt vom Ende des 19. Jahrhunderts, als rund um die Innenstadt eine Standseilbahn ihre Kreise zog. Sehr interessant ist die Mischung aus historischen und modernen Hochhäusern sowie der Umstand, dass es trotz der beengten Verhältnisse doch immer wieder Plätze gibt, die einen großzügigen Blick auf die umgebenden Gebäude zulassen. Ganz spezielle Blicke auf Downtown erhaltet ihr, wenn ihr mit der Hochbahn acht Meter über dem Straßenniveau entlanggleitet!

Die Prachtstraße Magnificent Mile

Zu den Highlights im Loop zählt die Boulevardmeile Magnificent Mile. Dabei handelt es sich um den nördlichen Teil der Michigan Avenue, wo ihr beispielsweise den neugotischen Water Tower entdeckt – eines der ältesten Gebäude der Stadt und eines der wenigen, die den Großen Brand von Chicago 1871 überstanden haben. Sehr beeindruckend sind auch der Wrigley Tower von 1924 und das Nachbargebäude Tribune Tower von 1925. Nicht entgehen lassen dürft ihr euch weiters einen Abstecher zum Chicago River, der zum St. Patrick’s Day grün gefärbt wird.

Water Tower auf der Magnificent Mile von Chicago
Der Water Tower ist eines der wenigen Gebäude, die den Großen Brand von 1871 überstanden haben.
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Wolkenkratzer auf der Magnificent Mile von Chicago
Solche Ansichten von Hochhausstädten liebe ich! Alte und neue Architektur fügt sich harmonisch zusammen und macht Chicago so anziehend.
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Wrigley Tower und Tribune Tower auf der Magnificent Mile von Chicago
Die beiden historischen Gebäude Wrigley Tower (Mitte) und Tribune Tower (rechts) auf der Magnificent Mile von Chicago.
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Grün gefärbter Chicago River
Der Chicago River wird rund um den St. Patrick’s Day am 17. März vollkommen grün gefärbt – ja, noch grüner als auf diesem Foto aus dem Mai! 😉
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Hochbahn (Chicago Elevated) im Loop
The Loop, also Downtown Chicago, müsst ihr unbedingt auch mittels Hochbahnfahrt erleben!
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6) Skydeck Chicago (Willis Tower)

Neben der in Punkt 1 vorgestellten Aussichtsplattform 360 Chicago gibt es mit dem Skydeck Chicago noch eine zweite in Downtown. Vielleicht fragt ihr euch, ob ein erneuter Besuch in einem Wolkenkratzer sinnvoll ist und sich vom anderen unterscheidet? Aus meiner Sicht ist es zwar kein Muss, aber ich würde es jederzeit wieder tun! Der Willis Tower (früher Sears Tower) ist nämlich nach dem One World Trade Center in New York das zweithöchste Gebäude der USA (Stand 2019) – dies alleine ist schon ein Grund, um die Aussichtsplattform in 412 Metern Höhe aufzusuchen, denn so hoch kommt man in Städten nicht oft.

Blicke auf das Lichtermeer

Die Ausblicke sind ebenfalls absolut fantastisch und erlauben es euch, spektakuläre Fotos mit nach Hause zu nehmen. Zusätzlich gibt es kleine Glasnischen, in denen man Hunderte Meter tief in den Abgrund blickt – beklemmend und nichts für schwache Nerven! 😉 Ich empfehle euch auch beim Willis Tower, eine Stunde vor Sonnenuntergang zu kommen, um alle Lichtstimmungen einzufangen. Das Ticket kostet USD 25,- (EUR 22,-), am besten kauft ihr es schon vorab online*, um nicht vor Ort an der Kasse anstehen zu müssen.

Glasboden im Skydeck Chicago (Willis Tower)
Nervenkitzel ist garantiert, wenn ihr auf der freien Glasplatte im Skydeck Chicago (Willis Tower) steht und 400 Meter hinabblickt.
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Sonnenuntergang vom Skydeck Chicago (Willis Tower) aus gesehen
Ich fahre immer schon rund eine Stunde vor Sonnenuntergang auf Aussichtsplattformen wie das Skydeck Chicago, um alle Lichtstimmungen zu erleben.
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Aussicht vom Skydeck Chicago (Willis Tower)
Das rechteckige Straßensystem der USA erkennt man vom Skydeck Chicago (Willis Tower) so richtig schön, wenn alle Lichter leuchten.
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Skyline von Chicago und Lake Michigan vom Skydeck Chicago (Willis Tower) aus gesehen
Der Blick auf die Skyline von Chicago, garniert mit dem Blau des Lake Michigan im Hintergrund.
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7) Navy Pier und Chicago Beach

Der Navy Pier ist mit neun Millionen Besucherinnen und Besuchern jährlich eine der beliebtesten Attraktionen Chicagos. Auf einer Länge von einem Kilometer sind zahlreiche Fahrgeschäfte, Restaurants und kulturelle Einrichtungen untergebracht. Ich persönlich bin zwar kein großer Fan von übermäßigem Trubel, aber ansehen müsst ihr euch den Navy Pier auf jeden Fall. In den Sommermonaten wird zweimal wöchentlich am Mittwoch und Samstag spätabends ein Feuerwerk veranstaltet – unser Besuch war aber leider noch zu früh, um dies mitzuerleben. Die genauen Termine und weitere Infos zu den Attraktionen findet ihr auf der Webseite navypier.org.

Große Vergnügungsmeile

Das bezaubernde Riesenrad ließen wir aus, was ich im Nachhinein etwas bereue. Man zahlt zwar USD 18,- (EUR 15,80, bei Online-Kauf USD 16,- bzw. EUR 14,-), aber dafür muss die Aussicht auf die Skyline unbeschreiblich sein! Neben dem nördlichen Zugang zum Navy Pier zahlt sich übrigens auch ein kurzer Abstecher an den Lake Michigan aus, denn dort findet ihr mit dem Chicago Beach einen kleinen Stadtstrand. 🙂

Brunnen vor dem Navy Pier in Chicago
Unser Besuch in Chicago im Mai bot ungewöhnliche Hitze – kein Wunder also, dass die Menschen im Brunnen vor dem Navy Pier Abkühlung suchten.
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Riesenrad auf dem Navy Pier in Chicago
Hier seht ihr noch das alte Riesenrad, welches 2016 mit einem modernen und wetterresistenten neuen Modell ersetzt wurde. Von den Gondeln aus hat man sicher einen tollen Blick auf die Chicagoer Skyline und den Lake Michigan.
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Wolkenkratzer vor dem Navy Pier in Chicago
Zum Flanieren und Spaß haben ist der Navy Pier auf jeden Fall ein super Ziel, vor allem wenn sich die Wolkenkratzer im Hintergrund so fotogen präsentieren. 😉
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Skyline und Chicago Beach
Es gibt in Chicago sogar einen eigenen Stadtstrand, den ihr auch unbedingt einmal aufsuchen solltet.
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8) Chicago Theatre

Wir haben zwar keine Vorstellung gesehen und konnten auch das Innenleben des Gebäudes leider nicht erforschen – aber trotzdem gehört das Chicago Theatre () für mich zu den Must-sees in der Stadt, zumindest von außen! Das 1921 erbaute Theater trug ursprünglich den Namen Balaban and Katz Chicago Theatre, benannt nach der bekannten Theatergruppe. Seit 1983 zählt es als offizielles Wahrzeichen der Stadt und ist auch heute noch eine beliebte Spielstätte. Ich hätte die Dutzenden Lichter zwar gerne abends in voller Beleuchtung gesehen, aber auch untertags strahlt die neobarocke Fassade eine ganz eigene Atmosphäre aus. Unbedingt vorbeischauen und staunen!

Außenansicht des Chicago Theatre
Die Außenfassade des Chicago Theatre fügt sich so richtig homogen in ihr Umfeld ein, weshalb ich dieses Foto auch so gerne mag.
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Engine 42 des Chicago Fire Department (CFD) vor dem Chicago Theatre
Ein Klassiker in den USA sind natürlich auch die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, hier mit dem Chicago Theatre in Szene gesetzt.
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9) Zoo

Der Lincoln Park Zoo liegt etwas außerhalb der Innenstadt im Norden. Er ist entweder über einen langen Spaziergang zu erreichen – wir wählten aber die schnelle Anfahrt per Bus. Von Downtown Chicago aus fahren die Linien 22 und 36 fast direkt vor den Zoo (Station Clark & Armitage). Der Eintritt in den Tierpark ist kostenlos, wodurch sich der zeitliche Aufwand schon wieder lohnt. Im 1868 eröffneten Lincoln Park Zoo leben über 1.100 Tiere, darunter Gorillas, Eisbären, Raubkatzen und viele weitere. Ein Besuch ist sicher kein Muss, ich emfand eine kurze Ablenkung von der Großstadt aber als sehr angenehm.

Gorilla im Lincoln Park Zoo von Chicago
Einer der Gorillas im Lincoln Park Zoo von Chicago.
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Eisbär im Lincoln Park Zoo von Chicago
Dieser Eisbär im Lincoln Park Zoo von Chicago gibt unter Wasser alles.
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Erdmännchen im Lincoln Park Zoo von Chicago
Dieses Erdmännchen lässt sich im Lincoln Park Zoo von Chicago die Sonne auf den Bauch scheinen.
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10) Saint James Chapel

Mein letztes Highlight bezieht sich zwar auf die Saint James Chapel (), aber im Grunde kann dieser Tipp stellvertretend für viele sehenswerte Kirchen in Chicago betrachtet werden. An der hier in den folgenden Fotos gezeigten Kirche kamen wir nur zufällig vorbei, die bunten und enorm detailreich ausgearbeiteten Glasfenster versetzten uns aber in ungläubiges Staunen. Zwei weitere wunderschöne Sakralbauten möchte ich euch noch ans Herz legen, auch wenn wir sie zeitlich leider nicht geschafft haben: die zentral gelegene Holy Name Cathedral () und die westlich der Innenstadt gelegene Saint John Cantius Church ().

Saint James Chapel in Chicago
Schon von außen erregte die Saint James Chapel unsere Aufmerksamkeit und brachte uns dazu, einen Blick in das Innere zu werfen.
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Saint James Chapel in Chicago
Im Inneren hat mich sofort die warme Lichtstimmung fasziniert, welche durch die bunten Glasfenster noch verstärkt wird.
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Saint James Chapel in Chicago
Der Detailreichtum in den Glasfenstern der Saint James Chapel ist beeindruckend!
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FAZIT

Wenn ihr euren nächsten USA-Urlaub plant, dann überlegt definitiv, Chicago mit auf eure Liste zu nehmen! Die Metropole am Lake Michigan ist eine spannende, pulsierende und aufregende Großstadt mit einer Vielzahl an Attraktionen. Die aus Dutzenden Wolkenkratzern bestehende Skyline gehört für mich zu den spektakulärsten der USA und kann gleich von zwei Aussichtsplattformen aus bewundert werden. Auch sonst warten jede Menge kulturelle Einrichtungen auf ihre Erkundung. Wart ihr selbst schon in Chicago und habt noch weitere Tipps? Dann schreibt mir doch einen Kommentar. 🙂

 

Chicago, USA: Reisebericht mit Erfahrungen zu Sehenswürdigkeiten, den besten Fotospots sowie allgemeinen Tipps für The windy city

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3 Kommentare

  1. […] war mein Interesse, als ich mit meiner Freundin eine USA-Reise von New York über Washington nach Chicago plante und dabei auf die am Weg liegenden Niagarafälle stieß. Ich kannte die riesigen […]

  2. Wow, sehr beeindruckende Bilder! Chicago steht definitiv auf meiner Wunschliste 🙂 Danke für die tollen Tipps!

    1. Dankeschön Christine und ich hoffe, du kommst bald mal hin in diese tolle Stadt! 🙂

      Liebe Grüße
      Christian

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