Causeway Coastal Route: Die Top 10 Highlights

Giant's Causeway an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Lange nicht hat mich eine Rundreise mit dem Mietwagen emotional so abgeholt wie die Causeway Coastal Route in Nordirland. Die Panoramastraße zählt zu den schönsten der Welt und führt durch abwechslungsreiche Landschaften entlang der schroffen Steilküste. Du kommst dabei an einer langen Liste an Natursehenswürdigkeiten mit Wasserfällen, Sandstränden und mystischen Orten vorbei – am bekanntesten ist die spektakuläre Felsformation Giant’s Causeway. Dazwischen laden liebliche Fischerdörfer zu einer Pause mit lokalen Köstlichkeiten ein. In diesem Artikel fasse ich dir mit vielen Bildern die Top 10 Highlights eines Roadtrips an der Causeway Coastal Route zusammen!


DIE HÖHEPUNKTE DER CAUSEWAY COASTAL ROUTE IN DIESEM ARTIKEL

Eine Liste mit meinen persönlichen Top 10 Highlights während eines Roadtrips auf der Causeway Coastal Route

Unglaubliche Naturschätze wie der Giant’s Causeway, Wasserfälle im Landesinneren, Fair Head und Torr Head

Historische Bauwerke wie der Mussenden Temple, die sich perfekt und nahtlos in ihre Umgebung einfügen

Empfehlungen und Tipps zu Pubs, Restaurants, Farmshops und Cafés entlang der Causeway Coastal Route

Viele Bilder, GPS-Koordinaten zu Fotospots und weiterführende Links über eine Rundreise durch Nordirland

 

Dieser Artikel wurde zuletzt am 16. Juni 2025 aktualisiert.

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CAUSEWAY COASTAL ROUTE

FAKTEN

Reisezeit: Oktober (11 Tage, 10 Übernachtungen)
Anreise: vom Flughafen Wien-Schwechat nach London Heathrow Airport, dann Weiterflug nach Belfast City Airport (ca. 4:30 h inklusive Umsteigezeit)
Mietwagen: 7 Tage gebucht bei Discover Cars*

HOTELTIPPS

Unterkunft 1 in Belfast: Hotel room2 Belfast hometel* (32-36 Queen St, Belfast): wundervolles neues Hotel in sehr guter Lage unweit des Rathauses mit zahlreichen Geschäften und Lokalen in unmittelbarer Nähe, alle wichtigen Buslinien inkl. Airport Bus nur wenige Meter entfernt. Lobbybereich mit Restaurant, Sitzecken, Art Gallery und Bar sehr einladend. Zimmer in angenehmer Größe, moderne Einrichtung, Küchenzeile mit Herdplatte, Mikrowelle, Abwasch, Toaster, Teekocher. Bett sehr bequem, nur typisch britisch etwas schmal, Klimaanlage abschaltbar, schönes Bad mit guten Pflegeprodukten, Dusche super, schnelles WLAN, empfehlenswertes Frühstücksbuffet mit Irish Breakfast und kontinentaler Auswahl, frisches Joghurt, Croissants. Weiterempfehlung? JA!

Unterkunft 2 in Belfast: Hotel ibis Belfast City Centre* (100 Castle St, Belfast): großer Hotelbau in guter Ausgangslage für eine Stadtbesichtigung, fünf Gehminuten von der zentralen Busstation (mit Verbindung zum Flughafen) am Rathaus entfernt. Für die klassische ibis-Kette ungewöhnlich modern gestaltete Zimmer in angenehmer Größe, bequeme Betten, gute Aussicht in den oberen Stockwerken, Klimaanlage (abschaltbar), schnelles WLAN. Badezimmer im Kontrast dagegen sehr einfach als sterile weiße Kapsel ausgeführt, dafür geräumige und sehr gute Dusche. Frühstück nicht gebucht. Weiterempfehlung? JA!

Weitere zentral gelegene und schöne Unterkünfte in Belfast*


Unterkunft an der Ostküste: The Harbourview Hotel* (20 Harbour Rd, Carnlough): zauberhaft altmodisches Haus mit modernen Elementen, perfekte Lage an der Causeway Coastal Route in der Ortschaft Carnlough vor dem alten Hafen, Parkplatz gegenüber dem Hotel. Zimmer in angenehmer Größe, sehr bequemes Bett, super Dusche, schnelles WLAN, irisches Frühstück à la carte, Bircher Müsli oder Porridge und süßes Gebäck. Sehr stimmungsvolle Lounge und kleine Pub-Bar. Weiterempfehlung? JA!

Weitere sehr schöne Unterkünfte in Carnlough und Umgebung*


Unterkunft an der Nordküste: The Green House Bushmills* (142 Main St, Bushmills): großartige Ferienwohnung auf der Hauptstraße in Bushmills, Parken an der Straße kostenlos möglich, Self-Check-in per Schlüsselsafe. Zwei ruhig zum Innenhof gelegene Schlafzimmer (1 Doppelbett, 2 Einzelbetten), sehr bequeme und kuschelige Betten, superschönes Bad mit Dusche und Badewanne, schnelles WLAN, komplett eingerichtete Küche mit Herd, Backrohr, Mikrowelle, Toaster, Kaffeemaschine, Wasserkocher (Kaffeekapseln, Tee und Snacks bereitgestellt), Kühlschrank und Tiefkühler, Waschmaschine und Trockner im Hinterhof. Die Kommunikation mit den Besitzern war unkompliziert und schnell per Mail und Whatsapp. Weiterempfehlung? JA!

Weitere sehr schöne Unterkünfte in Bushmills und Umgebung*


Unterkunft in Derry: Hotel Holiday Inn Express Derry/Londonderry* (31 Strand Rd, Derry/Londonderry): sehr gute Lage am nördlichen Rand der historischen Altstadt, nur fünf Gehminuten von der Stadtmauer, der Guild Hall und der Touristeninfo entfernt. Ruhige, zeitlos modern eingerichtete Zimmer in angenehmer Größe, bequeme Betten, gute Dusche, Klimaanlage (abschaltbar), schnelles WLAN, Frühstück im Zimmerpreis immer inkludiert mit Irish-Breakfast-Buffet und kleiner Interkontinental-Auswahl. Keine Parkplätze am Hotel, aber gegenüber im Parkhaus Quayside Car Park kannst du dein Auto sicher abstellen. Lässt du dein Ticket beim Check-out an der Rezeption stempeln, zahlst du nur die Hälfte der Standgebühr. Weiterempfehlung? JA!

Weitere zentral gelegene und schöne Unterkünfte in Derry*


TRANSPARENZHINWEIS

*Die mit Stern gekennzeichneten Verweise in diesem Blogartikel sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn dir mein Blogartikel bei der Planung deiner Reise geholfen hat, freue ich mich, wenn du über diese Links deine Unterkunft oder Freizeitaktivitäten buchst. Ich erhalte dadurch eine kleine Provision und du unterstützt den Erhalt dieses Blogs. Für dich entstehen dabei selbstverständlich keine Nachteile. Vielen Dank! 🙂

 

Einsamer Baum in der Murlough Bay an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Die Causeway Coastal Route, das Highlight in Nordirland

Nordirland ist ein unheimlich reizvolles Ziel für einen Roadtrip mit dem Mietwagen. Auf relativ kleiner Fläche stehen die sehenswerten Orte regelrecht Schlange und du hast die Qual der Wahl, welche Sehenswürdigkeiten, Naturwunder und Städte mit gemütlichen Pubs du besuchen möchtest. Das Hauptziel vieler Touristen ist die Causeway Coastal Route. Der Weg führt von der Hauptstadt Belfast entlang der Ost- und Nordküste bis zur zweitgrößten Stadt Derry. Aufgrund der unglaublichen Vielfalt und Magie zählt sie zu den schönsten Panoramastraßen der Welt – meine Freundin und ich können das nur bestätigen! 😉 Bevor du solch eine Reise angehst, stellen sich dir aber sicherlich jede Menge Fragen zur Organisation. Ich habe die wichtigsten Antworten zu den Themen Anreise, Unterkünfte, Mietwagen, Linksverkehr, Reisezeit und viele praktische Tipps in einen eigenen Artikel verpackt: Nordirland Roadtrip: 10 Tipps für die Planung.


Karte mit den Top 10 Highlights der Causeway Coastal Route

Karte mit den Top 10 Highlights der Causeway Coastal Route

Auf dieser Karte habe ich dir die zehn absoluten Höhepunkte im Verlauf der 120 Meilen (190 Kilometer) langen Causeway Coastal Route eingezeichnet – alle Infos dazu und viele Fotos findest du weiter unten im Artikel. Zusätzlich habe ich noch den zweiten Beitrag Causeway Coastal Route: 10 sehenswerte Orte verfasst (erscheint demnächst), in dem du dir Inspiration für zehn weitere großartige Plätze holen kannst. Nachdem die meisten Besucherinnen und Besucher ihren Roadtrip per Fluganreise in Belfast starten (so auch wir), führt die klassische Route von der Hauptstadt gegen den Uhrzeigersinn in Richtung Derry. Von dort fuhren wir über das Landesinnere zurück nach Belfast. Die Richtung spielt aber prinzipiell keine Rolle: du kannst die Route auch einfach umdrehen und die Causeway Coastal Route ab Derry beginnen, falls du zuerst lieber das Landesinnere entdecken willst oder von der Republik Irland aus anreist.


Schafe entlang der Causeway Coastal Route, Nordirland

Causeway Coastal Route: Wie viele Tage einplanen?

Eine der wichtigsten Fragen vor der Buchung deines Roadtrips entlang der Causeway Coastal Route ist, wie viele Tage du einplanen sollst. Lass dich bei deinen Überlegungen nicht von der reinen Fahrzeit auf der Panoramastraße zwischen Belfast und Derry irritieren – diese beträgt nur drei bis vier Stunden. Die Menge an Sehenswürdigkeiten auf der Strecke und teils im Landesinneren ist aber enorm. Meine Freundin und ich entschieden uns schließlich, sechs Tage für die Route einzuplanen: zwei Übernachtungen an der Ostküste und drei Übernachtungen an der Nordküste (davor und danach blieben wir noch in Belfast bzw. Derry, insgesamt elf Tage). Durch die recht kurzen Anfahrtszeiten zu den Attraktionen ist es ratsam, nicht jeden Tag eine neue Unterkunft zu beziehen, sondern von einem bzw. zwei Punkten aus täglich Ausflüge zu unternehmen. Das funktionierte exzellent, dennoch hätten wir gerne noch ein bis zwei Tage mehr Zeit gehabt.

Die Krux mit den Tickets und Reservierungen

Bei der Planung musst du für bestimmte Attraktionen wie The Gobbins (siehe Punkt 10 weiter unten im Artikel) oder die Carrick-A-Rede Rope Bridge (siehe Punkt 9) leider auch Tickets und einen Zeitslot vorbuchen. Machst du das nicht und spekulierst auf einen spontanen Besuch, wirst du zumindest in den Sommermonaten eine herbe Enttäuschung erleben, weil sie dann wochenlang im Voraus ausgebucht sind. Die meisten Natursehenswürdigkeiten entlang der Causeway Coastal Route sind prinzipiell kostenlos zugänglich, so auch die Hauptattraktion Giant’s Causeway (siehe Punkt 1). Hier kommt aber das Problem hinzu, dass du dein Auto weit und breit nicht kostenlos abstellen kannst – und die Parkplatzpreise haben es teilweise in sich. Wie meine Freundin und ich es dennoch schafften, unser Auto ohne Gebühr abzustellen, verrate ich dir weiter unten im Artikel.

Nordirland und „Game of Thrones“

Eine der erfolgreichsten Serien aller Zeiten wurde zu einem großen Teil in Nordirland gedreht. „Game of Thrones“ erzählt vom Thronkampf mehrerer Adelshäuser in einer fiktiven Welt auf den Kontinenten Westeros und Essos. Wenn du die acht Staffeln gesehen hast, wirst du dich während deines Roadtrips an mehreren Punkten an legendäre Szenen der Serie erinnert fühlen. Die Drehorte sind im ganzen Land inklusive einem großen Studio in Belfast verstreut, an der Causeway Coastal Route selbst sind gleich mehrere zu finden – einige davon wie Torr Head, Fair Head, Murlough Bay, Mussenden Temple und die berühmte Baumallee The Dark Hedges stelle ich dir in diesem Artikel vor. Apropos Baum: nach einem schweren Sturm vor Jahren wurden einige Bäume der „Dark Hedges“ entwurzelt und die mächtigen Stämme zu zehn Türen mit Motiven aus der 6. Staffel der Serie verarbeitet. Wo diese zu finden sind, verrate ich dir in meinem Beitrag Causeway Coastal Route: 10 sehenswerte Orte (erscheint demnächst).


Gleno Waterfall entlang der Causeway Coastal Route in Nordirland

TIPP: Alle Artikel zum Nordirland-Roadtrip

Nordirland Roadtrip: 10 Tipps für die Planung

Causeway Coastal Route: 10 sehenswerte Orte (erscheint demnächst)

Belfast: Titanic, Troubles, Tradition (erscheint demnächst)

Derry: 10 Highlights in der „Walled City“ (erscheint demnächst)

 


Giant's Causeway an der Causeway Coastal Route in Nordirland

CAUSEWAY COASTAL ROUTE: DIE 10 ABSOLUTEN HIGHLIGHTS

Kommen wir nun zu den absoluten Höhepunkten entlang der Causeway Coastal Route! Ich habe dir meine Top 10 an Landschaften, Aussichtspunkten sowie magischen Orten zusammengesucht und stelle sie dir nachfolgend vor. Die Liste ist nicht chronologisch geordnet und örtlich durchmischt – sie spiegelt meine Emotionen und Erfahrungen wider. Du kannst dir also deine persönlichen Favoriten der Causeway Coastal Route einfach heraussuchen und auf deiner Karte speichern, um sie später während eines Roadtrips durch Nordirland selbst mit eigenen Augen zu sehen und zu erleben!

1) Causeway Coastal Route: Giant’s Causeway

Der Giant’s Causeway (Straße der Riesen) ist ein echtes Naturwunder und Teil des UNESCO-Weltnaturerbes – wenig überraschend ist dieser Ort die populärste Sehenswürdigkeit in Nordirland. Vor unvorstellbaren 60 Millionen Jahren bildete die Lava eines Vulkanausbruchs die ins Meer hineinragende, faszinierende Steinformation. Rund 40.000 dunkle Basaltsäulen ragen in unterschiedlicher Höhe aus dem Wasser. Der Name stammt von einer Sage, hier die Kurzfassung: der irische Riese Finn McCool soll den Damm gebaut haben, nachdem er vom schottischen Riesen Finn Benandonner herausgefordert wurde. Der Schotte machte sich auf dem steinernen Pfad über das Meer auf den Weg nach Irland. Dort wurde er vom irischen Riesen mit einer List getäuscht und trat eingeschüchtert rasch die Flucht zurück an. Dabei zerstörte er die Basaltsäulen, damit ihm der Ire nicht folgen konnte – nur die heutigen Überreste blieben bestehen.

Kostenloser Zugang zum Giant’s Causeway

Der Giant’s Causeway ist in den Sommermonaten hoffnungslos überlaufen und selbst zu unserer Besuchszeit im Oktober waren immer noch genügend Menschen vor Ort. Dennoch konnten meine Freundin und ich den Ort in Ruhe spüren und genießen. Das Geheimnis? Komm sehr zeitig oder wie wir etwa ein bis zwei Stunden vor Einbruch der Dunkelheit. Zu diesem Zeitpunkt sind die meisten großen Busgruppen schon wieder weg und nur noch Individualtouristen unterwegs. Die wichtigste Info: der Zugang zum Giant’s Causeway ist rund um die Uhr möglich und kostenlos! Tickets benötigst du nur beim Visitor Center mit seinem Hauptparkplatz (ca. 25 Euro) bzw. auf allen privaten Parkplätzen rundherum (ca. 15-20 Euro). Im Besucherzentrum gibt es WCs, ein Café, einen Audioguide, eine Ausstellung und geführte Touren zur Straße der Riesen. Willst du es nutzen und einen Parkplatz reservieren, kannst du das auf der offiziellen Webseite machen.

Der Weg zum Giant’s Causeway

Wir parkten unseren Mietwagen am nahegelegenen Parkplatz der Museumsbahn Bushmills Railway, die bereits geschlossen hatte und deshalb keine Gebühren mehr fällig wurden. Von dort folgst du dem Pfad entlang einer Weide zum Visitor Center und danach dem blauen Wegweiser über eine hässliche Straße rund 20 Minuten (ein Kilometer) hinab zur Steinformation. Es gibt auch einen Shuttle-Bus um GBP 1,-, der allerdings nur zu den Öffnungszeiten des Visitor Centers verkehrt. Je nach Wetter kann es auf den Basaltsäulen recht glitschig werden, zieh also gute Schuhe an. Natürlich hätte ich mir einen spektakulären Sonnenuntergang gewünscht, aber auch bei düsterer Bewölkung lassen sich ausdrucksstarke Fotos erstellen, wie du nachfolgend siehst.

Giant's Causeway an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Die Basaltsäulen am Giant’s Causeway

Die rund 40.000 Basaltsäulen des Giant’s Causeway ergeben ein bizarr-schönes Gebilde inmitten der rauen Küstenlandschaft. Aus fotografischer Sicht nimmst du dir am besten genügend Zeit und machst zuerst einen Erkundungsrundgang, um reizvolle Kompositionen wie diese zu finden.
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Giant's Causeway an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Farbenpracht am Giant’s Causeway

Dieses Bild ist eine gute Erinnerung daran, sich beim Fotografieren auch einmal umzudrehen und eine andere Perspektive einzunehmen. Gehst du auf dem Giant’s Causeway hinaus in Richtung Meer, bekommst du hinter dir diesen majestätischen Anblick mit den Farben des Berghangs zu Gesicht.
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Giant's Causeway an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Giant’s Causeway alleine genießen

Wo sich untertags die Menschenmassen tummeln, hast du nach Einbruch der Dunkelheit die Szene ganz für dich allein. Das Rauschen des Meers und die wie aus einer anderen Welt erscheinenden Basaltsäulen des Giant’s Causeway boten uns ein einzigartiges Naturschauspiel. Den Rückweg zum Auto traten wir übrigens mit den Taschenlampen unserer Smartphones an.
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KULINARISCHER TIPP

The Bushmills Inn Restaurant and Bar (9 Dunluce Rd, Bushmills BT57 8QG): Bushmills ist nur wenige Minuten vom Giant’s Causeway entfernt und eine ideale Kleinstadt zum Übernachten. Im Bushmills Inn* wohnten wir zwar nicht, genossen dort dafür aber ein stärkendes Abendessen (Chicken Skewer mit Reis und Naanbrot sowie ein Veggie Burger mit Pommes Frites).

MAEGDEN (119 Main St, Bushmills BT57 8QB): Diesen Käse- und Feinkostladen darfst du nicht verpassen! Ab 11 Uhr vormittags werden hier sensationelle, getoastete Käsesandwiches und heiße Schokolade mit flambierten Marshmallows angeboten. Wir waren so begeistert davon, dass wir gleich zweimal für einen Käsetoast zurückkamen.

 


Wasserfall Ess-Na-Larach am Glenariff Waterfall Trail an der Causeway Coastal Route, Nordirland

2) Causeway Coastal Route: Glenariff Waterfall Trail

In Nordirland gibt es zahlreiche Glens (Täler), die sich weit in das Landesinnere ziehen. Als sehr reizvolles Ausflugsziel gilt der Glenariff Forest Park, nicht zuletzt wegen des Glenariff Waterfall Trails mit zwei sehr ansehnlichen Wasserfällen. Die Straße zum großen Parkplatz ist sehr gut ausgebaut und lässt darauf schließen, dass es in der Hauptsaison hier ziemlich viele Menschen herzieht. Beim Parkautomaten bezahlst du dein Ticket (GBP 5,-) und kannst dich im angrenzenden Café noch stärken oder die Toiletten nutzen. Der Wanderweg zu den beiden Wasserfällen Ess-Na-Larach und Ess-na-Crub beginnt beim großen Schild neben dem Parkplatz. Dort siehst du gut die Strecke des rund drei Kilometer langen Rundwanderwegs, für den wir mit mehreren Fotopausen rund 90 Minuten benötigten.

Ess-Na-Larach Waterfall am Glenariff Waterfall Trail an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Ess-Na-Larach Waterfall am Glenariff Waterfall Trail

Der Wanderweg führt in Serpentinen gleich zu Beginn steil bergab in das Tal zum Fluss Glenariff River. Wir folgten immer dem Wegweiser „Waterfall Trail“ und kamen schon nach rund 20 Minuten zum hörbaren Rauschen des ersten Wasserfalls. Über Holzstufen ging es auf eine kleine Brücke, von der aus du den Ess-Na-Larach-Wasserfall perfekt sehen und fotografieren kannst. Trotz strahlendem Sonnenschein herrschte hier eine feucht-kühle Atmosphäre durch die Gischt.
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Ess-Na-Crub Waterfall am Glenariff Waterfall Trail an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Ess-Na-Crub Waterfall am Glenariff Waterfall Trail

Entlang des mal mehr und mal weniger wilden Gewässers wanderten wir dann ohne große Anstrengung weiter zum nächsten Wasserfall Ess-na-Crub am Fluss Inver River, der bei uns einen weniger spektakulären, aber ebenso schönen Eindruck hinterließ. Nur wenige Schritte vor dem Wasserfall gäbe es ein kleines Restaurant, das aber keinen einladenden Eindruck hinterließ und für die Nutzung der Toiletten Geld verlangte.
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Ausblick auf die herbstliche Landschaft am Glenariff Waterfall Trail an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Herbstliche Landschaft am Glenariff Waterfall Trail

Der Rückweg zum Parkplatz ließ uns dann ins Schwitzen kommen. Nachdem es zu Beginn steil bergab ging, mussten wir das natürlich auch wieder zurück nach oben gehen. Belohnt wurden wir mit dieser unglaublichen Aussicht in das weite Tal, welches sich am späten Nachmittag im schönsten Sonnenlicht präsentierte und die Herbstfarben der Bäume zum Leuchten brachte.
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Torr Head Scenic Route an der Causeway Coastal Route, Nordirland

3) Causeway Coastal Route: Torr Head Scenic Route

Es wird aufregend! Meine Freundin und ich suchten uns als Ziel die Landzunge Torr Head heraus und so kamen wir in den Genuss, die Torr Head Scenic Route zu befahren. Dabei handelt es sich um eine von neun Nebenrouten, die von der Causeway Coastal Route abzweigen und einzigartige Eindrücke der Landschaft ermöglichen. Allerdings sind diese Straßen allesamt Single Track Roads, also schmale Fahrbahnen mit einigen wenigen Ausweichbuchten. Schon bei der Zufahrt zur Torr Head Scenic Route warnt ein Schild davor, die Straße bloß nicht mit einem Wohnwagen oder ähnlich großem Fahrzeug anzusteuern. Dank der Nebensaison und rauem Wetter kam uns übrigens weder beim Hin- noch beim Zurückfahren ein Auto entgegen.

Torr Head Scenic Route entlang der Causeway Coastal Route in Nordirland

Malerische Torr Head Scenic Route

Ein typisches Bild der 22 Kilometer langen Torr Head Scenic Route: hügelig, schmal, gesäumt von neugierigen Schafen auf beiden Seiten der Straße. Der Mittelstreifen auf der Fahrbahn kann übrigens nur als psychologische Hilfe gedeutet werden, denn zwei Autos passen auf dieser Straße garantiert nicht nebeneinander. Deshalb gilt wie immer auf Single Track Roads: in angemessener Geschwindigkeit fahren und auf Ausweichbuchten (Passing Places) achten, falls dir ein Auto entgegenkommt.
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Torr Head entlang der Causeway Coastal Route in Nordirland

Die Küstenwache am Torr Head

Torr Head ist eine kleine Landzunge, die den nordöstlichsten Punkt der irischen Insel bildet. Im Bild siehst du auf dessen Spitze das verfallene Haus der Küstenwache aus dem 19. Jahrhundert, das du vorsichtig betreten kannst. Im Vordergrund steht die Ruine eines Gebäudes, in dem die Mitarbeiter der Küstenwache ihren Sitz hatten. Es wurde 1922 bei einem Brand zerstört und nicht mehr aufgebaut. Den besten Blick auf Torr Head und die Ruine hast du aus dem Auto heraus einige Minuten vor der Ankunft am kleinen Parkplatz.
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Ausblick vom Torr Head auf die Küste entlang der Causeway Coastal Route in Nordirland

Herrliche Ausblicke vom Torr Head

Vom Torr Head bietet sich dir eine sensationelle Aussicht, sodass wir hier einige Zeit verbrachten und die Atmosphäre genossen. Im Bild blickt meine Freundin in die Ferne in Richtung des Felsens Fair Head und die Murlough Bay – beide Orte steuerten wir als nächstes an (siehe Punkt 4)
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Einsamer Baum in der Murlough Bay an der Causeway Coastal Route, Nordirland

4) Causeway Coastal Route: Murlough Bay und Fair Head

Nur wenige Minuten vom Torr Head entfernt zweigt auf der Torr Head Scenic Route eine weitere unscheinbare Nebenstraße ab. Sie führt über eine Weide voller neugieriger Schafe und Kühe hinab zur Murlough Bay. Diese Straße flößte mir ehrlich gesagt etwas Respekt ein, da sie wirklich sehr schmal und an einigen Kurven schlecht einsehbar ist. Wir kamen aber gut am ersten Parkplatz an, wo wir mit einem einmaligen Ausblick auf den Felsen Fair Head belohnt wurden. Dann fuhren wir noch ein weiteres Stück hinab zur Küste zum letzten kleinen Parkplatz, wo die Straße endet. Hier beginnt der Fußweg entlang der sehenswerten Bucht Murlough Bay, die wir am späten Nachmittag komplett für uns allein hatten.

Neugierige Kühe und Rinder auf der Single Track Road zur Murlough Bay, Causeway Coastal Route, Nordirland

Neugierige Kühe am Weg zur Murlough Bay

„Guten Tag, wie können wir Ihnen heute behilflich sein?“ Neugierig erwartete uns (hinter einem Zaun) diese Gruppe von Kühen entlang der schmalen Straße Richtung Murlough Bay.
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Murlough Bay entlang der Causeway Coastal Route in Nordirland

Einsamer Baum in der Murlough Bay

Schön, abgelegen, versteckt und mysteriös: Die Murlough Bay liegt eingebettet zwischen Torr Head und Fair Head an der nordirischen Küste. Etwas oberhalb der Bucht ist dieser einzelne Baum inmitten einiger Felsbrocken nicht zu übersehen und das herausstechende Motiv vor Ort. Auch die Bucht Murlough Bay wurde in „Game of Thrones“ als Drehort in mehreren Staffeln genutzt, unter anderem als Sklavenbucht und Renly Baratheons Lager.
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Fair Head von Murlough Bay aus gesehen, Causeway Coastal Route in Nordirland

Fair Head von Murlough Bay aus gesehen

Düsteres Flair empfing uns am Nachmittag, als wir am Parkplatz auf dem Weg zur Murlough Bay ankamen. Die Herbstfarben leuchteten im Nieselregen intensiv und in der Ferne schielte uns die harte, 180 Meter hohe Felskante von Fair Head entgegen. Fast exakt dieselbe Perspektive wurde in der Serie „Game of Thrones“ in Staffel 5, Episode 6 genutzt, als Tyrion Lannister und Ser Jorah Mormont vor den Steinmenschen flüchteten. Zum Fair Head führt übrigens auch eine eigene Straße. Wir wollten den spektakulären Felsen aber lieber hier aus der Ferne sehen, als darauf zu spazieren.
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KULINARISCHER TIPP

McMullan’s Central Bar (7 Bridge St, Cushendall, Ballymena BT44 0RP) / Tasty Mac’s Cushendall (gegenüber): An einem Montag oder Dienstag ein offenes Lokal in Nordirland zu finden, ist gar nicht so einfach. In der Ortschaft Cushendall erkundigten wir uns abends im Pub McMullan’s Central Bar, wo es etwas Essbares gibt. Uns wurde einfach gegenüber ein kleiner Fish & Chips Kiosk empfohlen und wir durften das Essen mit ins Pub nehmen, um nebenbei in gemütlicher Atmosphäre noch ein Pint Guiness zu genießen.

 


Mussenden Temple an der Causeway Coastal Route, Nordirland

5) Causeway Coastal Route: Mussenden Temple

Eine Sehenswürdigkeit mit Wow-Faktor liegt in atemberaubender Lage in der Ortschaft Downhill knapp an der Kante einer 37 Meter hohen Klippe. Der Mussenden Temple ist spektakulär anzusehen und gilt als eines der meistfotografierten Motive an der Causeway Coastal Route in Nordirland. Das Bauwerk wurde 1785 im Auftrag von Frederick Hervey, Earl of Bristol und Bishop von Derry, errichtet. Der Name ist seiner Cousine Lady Mussenden gewidmet und von der Architektur dem Tempel von Vesta in Tivoli bei Rom nachempfunden. Der Mussenden Temple ist zwar kostenlos zugänglich, kann aber nur von außen besichtigt werden. Für den Parkplatz musst du dagegen an einem Automaten GPB 10,- bezahlen. Vor Ort lohnt sich auch eine Kaffeepause beim Kiosk von Al’s Coffee.

Downhill House neben dem Mussenden Temple an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Das Downhill House vor dem Mussenden Temple

Vom Parkplatz aus siehst du den Mussenden Temple noch nicht, dafür aber ein großes verfallenes Herrenhaus. Das Downhill House stammt aus dem 18. Jahrhundert und beherbergte unter anderem eine große Sammlung an Kunstwerken, die der Bischof dort verwahrte. Nach einem Feuer 1851 baute man das Anwesen erneut auf, doch über die Zeit verwahrloste es bis zum heutigen Zustand. Du durchquerst das Bauwerk und blickst dann durch ein Tor direkt auf den in der Ferne liegenden Mussenden Temple.
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Mussenden Temple an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Tierische Idylle vor dem Mussenden Temple

Idyllisch grasten die Kühe vor dem Mussenden Temple, als wir das Bauwerk aus der Nähe betrachteten. Es wurde einst als Bibliothek und Sommerresidenz erbaut. Der Tempel näherte sich durch die fortschreitende Erosion so nah an die Klippe heran, dass 1997 Schutzmaßnahmen ergriffen und aufwendige Verstärkungen angebracht wurden, um den Mussenden Temple vor dem Absturz zu retten.
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Zug vor dem Mussenden Temple am Benone Downhill Beach an der Causeway Coastal Route, Nordirland

6) Causeway Coastal Route: Benone Downhill Beach

In der Ortschaft Downhill solltest du unbedingt einen Zwischenstopp einlegen. Stell deinen Mietwagen entweder auf dem kleinen, kostenlosen Parkplatz ab oder fahre durch die Eisenbahnunterführung direkt auf den weitläufigen Strand (ja, das ist möglich und erlaubt). Am Benone Downhill Beach bietet sich dir ein unglaublicher Blick auf den Mussenden Temple und der Ort ist wohl einer der besten Fotospots entlang der Causeway Coastal Route. Der Tempel an der Steilklippe wäre ja schon spektakulär genug, aber zusätzlich verlaufen unterhalb die Gleise der Zugsverbindung zwischen Belfast und Derry und ermöglichen großartige Bilder der vorbeifahrenden Bahn. Meine Freundin nützte auch die Gelegenheit, über den flach abfallenden Strand einige Momente im frischen Meer zu schwimmen.

Ein Zug am Benone Downhill Beach vor dem Mussenden Temple an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Zugfahrt vor dem Mussenden Temple

Der Zug von Belfast nach Derry verkehrt direkt entlang der Küste unterhalb der Steilklippe. Am Benone Downhill Beach gibt es einige Perspektiven, von denen sich die Bahn gemeinsam mit dem Mussenden Temple fotografieren lässt, doch diese Position hier im Bild gefiel mir am besten. Der Zug kommt aus dem 280 Meter langen Downhill Tunnel heraus und lässt sich dann mit der Kamera spektakulär einfangen.
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Ein Zug am Benone Downhill Beach vor dem Mussenden Temple an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Toller Fotospot am Benone Downhill Beach

Eine weitere empfehlenswerte Perspektive ist direkt am Parkplatz vor der Eisenbahnunterführung. Von dort lässt sich der Zug perfekt mit dem Mussenden Temple im Hintergrund fotografieren. Tipp: damit du deine Aufnahmen planen kannst, klicke in Google Maps einfach auf den nahegelegenen Bahnhof Castlerock, um die Abfahrts- bzw. Ankunftszeiten der Züge zu sehen. Je nach Fahrtrichtung rechnest du dann einfach ca. drei Minuten dazu oder ab, um den Zug am Strand abzufangen.
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KULINARISCHER TIPP

Sea Shed – Coffee & Surf (39 Benone Ave, Limavady BT49 0LQ) : In diesem sehr netten Café (einige Kilometer vom Mussenden Temple entfernt) probierten wir erneut die nordirische Snackspezialität Fifteen und tranken einen sehr guten Kaffee direkt am Strand.

 


Dunseverick Castle an der Causeway Coastal Route, Nordirland

7) Causeway Coastal Route: Dunseverick Castle & Dunseverick Falls

Nur wenige Autominuten vom Giant’s Causeway entfernt warten mit dem Dunseverick Castle und dem Wasserfall Dunseverick Falls zwei sehr reizvolle Plätze an einem Ort. Vom Parkplatz aus startet ein Pfad, auf dem du schon nach wenigen Momenten einen beeindruckenden Blick auf die Überreste des Dunseverick Castle werfen kannst. Viel ist von der Burg nicht mehr übrig, aber man kann sich aufgrund der Lage schon gut vorstellen, was für ein mächtiger Bau das früher gewesen sein muss. Folgst du dann weiter dem Pfad, kommst du nach rund 15 Minuten Fußweg an einer kleinen Holzbrücke vorbei, die den Dunseverick River überspannt. Der Wasserfall Dunseverick Falls ist zuerst nur zu erahnen, da er recht flach ins Meer sprudelt. Näherst du dich aber an der Küste, siehst du sofort, warum er einen Besuch wert ist.

Dunseverick Castle an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Beeindruckende Landschaft rund um das Dunseverick Castle

Als wäre der Blick auf die Überreste des Dunseverick Castle nicht schon atemberaubend genug, ließ sich während unseres Besuchs auch noch ein Hochzeitspaar vor dieser einzigartigen Kulisse fotografieren.
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Dunseverick Falls an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Die malerischen Dunseverick Falls

Bei den Dunseverick Falls konnte ich mich fotografisch voll austoben. Du kommst über die Felsen recht nahe an das Wasser heran und kannst verschiedene Perspektiven suchen. Dieses Bild erstellte ich mittels Stativs und einem ND-Filter, um durch eine längere Belichtungszeit den samtig-weichen Eindruck des Wassers zu erzeugen.
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The Dark Hedges an der Causeway Coastal Route, Nordirland

8) Causeway Coastal Route: The Dark Hedges

Über die berühmte Baumallee “The Dark Hedges“ scheiden sich die Geister. Einerseits ist es ein wirklich sehenswerter Ort, andererseits musst du deinen Besuch zeitlich sehr gut planen, um anstelle der Bäume nicht nur Menschenmassen zu sehen. Die 150 verzaubert wirkenden, ineinander verflochtenen Bäume wurden 1775 von der Familie Stuart gepflanzt, um Gästen einen eindrucksvollen Empfang auf der Fahrt zu ihrem gregorianischen Anwesen Gracehill zu geben. Internationale Bekanntheit erlangten die Bäume, nachdem sie in der Serie „Game of Thrones“ als Drehort genutzt wurden. Obwohl die Dark Hedges nur einmal für wenige Sekunden in Staffel 2, Episode 1 zu sehen sind, entwickelte sich ein regelrechter Hype um diese Allee.

Tipps zum Besuch der Dark Hedges

Die Baumallee „The Dark Hedges“ befindet sich im Landesinneren, vom Giant’s Causeway bist du aber in rund 20 Minuten dort. Dein Auto kannst du am großen Parkplatz neben dem The Hedges Hotel* abstellen (GBP 5,-, bezahlt wird per Karte direkt aus dem Auto heraus bei der Ausfahrt am Schranken). Wegweiser führen dann zum Einstiegspunkt der Allee, du musst dabei vorsichtig die Straße überqueren. Willst du die Bäume in Ruhe besichtigen, solltest du sehr zeitig oder recht spät am Nachmittag kommen – untertags sind viele Busgruppen und Individualtouristen anwesend. Immerhin herrscht auf dem Weg zwischen „The Dark Hedges“ seit 2017 ein Fahrverbot, sodass du in der Allee nicht auf Autos achten musst (theoretisch, siehe mein Erlebnis im Foto unten).

Gefallene Bäume wurden zu „Journey of Doors“

Ende Jänner 2016 fegte das Sturmtief Gertrude mit extremen Windgeschwindigkeiten über die britische Insel. Neben schweren Schäden, Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen fielen auch zahlreiche Bäume der „Dark Hedges“ den Windböen zum Opfer und wurden entwurzelt. Das Holz endete aber nicht im Kachelofen, sondern wurde für eine brillante Marketingidee verwendet. Aus den gefallenen Bäumen wurden zehn Türen geschnitzt, die allesamt Szenen aus der sechsten Staffel von „Game of Thrones“ zeigen. Die Portale sind über das ganze Land verteilt und bilden somit die „Journey of Doors“. Bilder dazu findest du in meinem Artikel Causeway Coastal Route: 10 sehenswerte Orte (erscheint demnächst).

The Dark Hedges (Game of Thrones) an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Eine Baumallee als „Königsstraße“

In der Kult-Serie “Game of Thrones” wurden „The Dark Hedges“ als Teil der Königsstraße (Kingsroad) genutzt. Die Baumallee ist dafür auch wirklich prädestiniert und erzeugt ein mystisches und beklemmendes Gefühl. Die ursprünglich perfekt symmetrische Anordnung der Bäume ist seit dem schweren Sturm 2016 leider nicht mehr gegeben, faszinierend anzusehen ist dieser Ort aber weiterhin.
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The Dark Hedges (Game of Thrones) an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Fotosession unter den „Dark Hedges“

Meine Freundin und ich fuhren bewusst erst am späten Nachmittag zu „The Dark Hedges“, um den Touristenmengen zu entgehen. Außer einer Handvoll Menschen war auch tatsächlich niemand vor Ort – ausgenommen ein Touristenpärchen, das unerlaubterweise mit dem Auto in die Allee hineinfuhr und dort Porträts fotografierte. Ich dagegen nutzte das unverhoffte Scheinwerferlicht für die Umsetzung meiner eigenen Bilder.
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The Dark Hedges (Game of Thrones) an der Causeway Coastal Route in Nordirland

„The Dark Hedges“ sind wirklich dunkel

Was du nicht unterschätzen darfst: The Dark Hedges are really dark! Selbst wenn es in der Umgebung noch dämmert, ist es zwischen den Bäumen schon sehr schwierig, mit der Kamera einen Punkt erfolgreich zu fokussieren. Meine Freundin bewies zum Glück Geduld und leuchtete mit einer mitgebrachten starken Taschenlampe die Umgebung aus, wodurch mir doch noch ein finales Foto gelang.
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Carrick-A-Rede Rope Bridge an der Causeway Coastal Route, Nordirland

9) Causeway Coastal Route: Carrick-A-Rede Rope Bridge

Die Carrick-a-Rede Rope Bridge zählt zu den am stärksten frequentierten Sehenswürdigkeiten entlang der Causeway Coastal Route. Die Hängebrücke sieht schon aus der Ferne spektakulär aus. Um die Besucherströme zu lenken, musst du zwingend online im Voraus die Tickets für einen Zeitslot buchen – immerhin ist das aber flexibel bis eine Stunde vor der gewünschten Besuchszeit möglich. Die Preise sind ziemlich happig: pro Person sind in der Nebensaison GBP 16,- und in der Hauptsaison GBP 18,- zu zahlen (es gibt auch ermäßigte und Familientickets). Da es außer der Hängebrücke vor Ort nichts zu sehen gibt, ließen meine Freundin und ich diesen Spaß aus. Wir begnügten uns stattdessen mit dem ebenso spektakulären Blick auf die Brücke vom kostenlosen Aussichtspunkt.

Carrick-A-Rede Rope Bridge an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Nervenkitzel auf der Carrick-A-Rede Rope Bridge

Dass es die Carrick-a-Rede Rope Bridge überhaupt gibt, geht auf den Fischfang seit dem 18. Jahrhundert zurück. 1755 wurde die erste primitive Hängebrücke installiert, um den Fischern den Zugang zur vorgelagerten Insel zu erleichtern, wo ideale Bedingungen für das Auswerfen der Fangnetze herrschten. Seit 2002 ist die Fischerei hier komplett eingestellt und die Hängebrücke dient nur noch touristischen Zwecken – mittlerweile natürlich gut gesichert und ohne den extremen Nervenkitzel der Vergangenheit.
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Carrick-A-Rede Rope Bridge an der Causeway Coastal Route in Nordirland

Die Carrick-A-Rede Rope Bridge inmitten der Landschaft

Vom großen Parkplatz benötigst du rund 20 Minuten, um bei der Hängebrücke anzukommen. Da meine Freundin und ich die saftige Zutrittsgebühr lieber in gutes Essen investieren wollten, fuhren wir stattdessen zum nahegelegenen Aussichtspunkt Portaneevy Car Park & Viewpoint. Von dort siehst du ausgezeichnet auf die Carrick-a-Rede Rope Bridge und bei gutem Wetter theoretisch in der Ferne bis zum schottischen Festland.
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KULINARISCHER TIPP

Carrick-A-Rede Bar and Restaurant (21 Main St, Ballintoy, Ballycastle BT54 6LX): das düstere und feucht-kalte Wetter ließ uns nach dem Ausblick auf die Carrick-A-Rede Rope Bridge rasch in dieses sehr nette Restaurant bei Ballintoy fahren. Dort verwöhnten wir uns mit gebackenen Shrimps mit Chunky Chips sowie mit Garnelen mit Knoblauchbrot und Skinny Fries.

 


10) Causeway Coastal Route: The Gobbins

Zum letzten Highlight der Causeway Coastal Route kann ich dir leider keine Bilder zeigen. The Gobbins Cliff Path ist ein in atemberaubender Lage angelegter Klippenpfad direkt über dem Meer, der normalerweise ein Fixpunkt auf unserer Rundreise durch Nordirland gewesen wäre. Ein Felssturz einige Wochen vor unserem Besuch sorgte allerdings für eine monatelange Sperre der Attraktion. Errichtet wurde der Weg bereits im Jahr 1902 vom Eisenbahningenieur Berkeley Deane Wise. Das Abenteuer startet im The Gobbins Visitor Centre, wo du eine Sicherheitsunterweisung und Schutzhelme bekommst. Tickets musst du unbedingt im Voraus auf der Seite thegobbinscliffpath.com kaufen. Dann geht es mit deinem Tourguide per Shuttlebus zum Klippenpfad, der rund drei Kilometer lang ist und drei Stunden in Anspruch nimmt. Für die Begehung musst du unbedingt körperlich fit sein!


FAZIT

Wow, wow, wow! Selbst einige Zeit nach unserer Reise durch Nordirland macht es mich noch komplett emotional, wenn ich an die Highlights der Causeway Coastal Route zurückdenke. Angefangen vom großartigen Giant’s Causeway und dem Glenariff Waterfall Trail, folgte jeden Tag ein neuer Höhepunkt. Es ist absolut faszinierend zu sehen, was die Natur hier über die Zeit geschaffen und welche großartigen Elemente der Mensch hinzugefügt hat. Schreib mir gerne einen Kommentar, welcher Ort für dich der schönste unter den Top 10 auf der Causeway Coastal Route ist! Und wenn du noch mehr Inspiration suchst, lies am besten gleich in meinem nächsten Artikel weiter: Causeway Coastal Route: 10 sehenswerte Orte (erscheint demnächst).

 

Causeway Coastal Route, Nordirland: Roadtrip mit den Top 10 Highlights, den besten Fotospots und vielen praktischen Tipps.

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