Hast du schon einmal von den Cotswolds gehört? Die Hügellandschaft im Südwesten des Landes wird aufgrund ihrer außergewöhnlichen Schönheit als das „Herz von England“ bezeichnet. Gemeinsam mit meiner Freundin plante ich einen Roadtrip und erkundete die Gegend fünf Tage lang. Wir kamen durch märchenhaft wirkende Dörfer, fuhren über enge Straßen zwischen neugierigen Schafherden und genossen die Kulinarik in den zahlreichen Pubs und Cafés. In diesem Artikel stelle ich dir zwölf außergewöhnliche Orte, Plätze und Naturschönheiten in den Cotswolds vor – und ich bin sicher, dass du nach dem Lesen sofort Lust auf eine Reise bekommst!
COTSWOLDS ROADTRIP: DIE HÖHEPUNKTE IN DIESEM REISEBERICHT
Einblicke in die geschichtliche Entwicklung der Cotswolds und ihre historische Bedeutung
Eine Karte mit einem Überblick unseres Roadtrips zu den schönsten Orten der Cotswolds
Viele Fotos mit GPS-Koordinaten, damit du die besten Fotospots in den Cotswolds schnell findest
Persönliche Eindrücke und hilfreiche Hinweise aus 12 Städten, Orten und Dörfern in den Cotswolds
Konkrete Lokaltipps in den Ortschaften, Tipps für Brauereien und tolle Farm Shops in den Cotswolds
Dieser Artikel wurde zuletzt am 23. März 2026 aktualisiert.
COTSWOLDS
FAKTEN
Reisezeit: Anfang Februar (5 Tage, 5 Übernachtungen)
Anreise: Detaillierte Anreisemöglichkeiten siehe Fließtext
Unterkunft 1: Hotel The Stag at Stow* (The Square, Stow-on-the-Wold, GL54 1AF): wundervolles Boutiquehotel direkt am Hauptplatz in einem Gebäude mit historischer Bausubstanz. Wenige Privatparkplätze vorhanden, aber zwischen 16.00 und 11.00 Uhr kannst du über Nacht kostenlos auf dem Hauptplatz stehen. Stilvolle große Zimmer, superbequemes Doppelbett, riesiges Badezimmer mit Pflegeprodukten und einer geräumigen Dusche, WLAN-Geschwindigkeit gut, Frühstück sehr empfehlenswert mit Buffet und frischen warmen Speisen, hauseigenes Pub-Restaurant nicht genutzt. Weiterempfehlung? JA!
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Unterkunft 2: Apartment in der ehemaligen Cotswold Church (67 New St, Chipping Norton OX7 5LL): modern gestaltetes, zweistöckiges Apartment in einer ehemaligen Kirche, geräumige Wohnküche mit allem, was man zum Kochen benötigt (Herd, Ofen, Kühlschrank, Toaster, Wasserkocher, Kaffeemaschine mit bereitgestellten Kapseln, Besteck und Kochtöpfe). Schlafbereich im Obergeschoss mit ausgezeichnetem Bett und angrenzendem Badezimmer mit WC, Dusche und Badewanne, zweites WC im Untergeschoss. WLAN-Geschwindigkeit sehr schnell.
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TRANSPARENZHINWEIS
*Die mit Stern gekennzeichneten Verweise in diesem Blogartikel sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn dir mein Blogartikel bei der Planung deiner Reise geholfen hat, freue ich mich, wenn du über diese Links deine Unterkunft oder Freizeitaktivitäten buchst. Ich erhalte dadurch eine kleine Provision und du unterstützt den Erhalt dieses Blogs. Für dich entstehen dabei selbstverständlich keine Nachteile. Vielen Dank! 🙂
Die Cotswolds als Zufallsfund
Eigentlich bin ich ja nicht so anfällig, wenn mir auf Instagram vom Algorithmus wahllos Reiseziele eingespielt werden. Doch bei den Bildern aus den Cotswolds war es um mich sofort geschehen und ich war extrem fasziniert von dieser mir zuvor unbekannten Gegend in England. Mystisch-idyllisch wirkende Dörfer mit Steinhäusern, die aus einem alten Märchen stammen könnten, friedlich auf sanften Hügellandschaften grasende Schafherden und dazwischen prachtvolle Landhäuser, in denen man Mitglieder der royalen Familie erwarten würde – das waren nur einige Motive, die meine Freundin und mich sofort überzeugten, einen Roadtrip durch die Cotswolds zu planen. Neugierig machten uns die ungewöhnlichen Namen wie Bourton-on-the-Water, Moreton-in-Marsh oder Stow-on-the-Wold. Viele der Ortsbezeichnung entstammen dem Altenglischen und bringen die Vergangenheit quasi in die Gegenwart.
„Dogswolds“ oder Cotswolds?
Die Cotswolds sind eine hundefreundliche Region und das merkst du an allen Ecken und Enden. Viele Attraktionen, Museen und Sehenswürdigkeiten sind für Dackel, Golden Retriever, Beagle und Co. zugänglich. In Shops und Cafés bemerkten wir immer wieder Wassernäpfe und kleine aufgestellte Boxen mit Leckerlis, teils auch kostenlos. In den Bauernläden gibt es eigene Bereiche mit allen möglichen Produkten für Hunde, um den besten Freund des Menschen ausgiebig zu verwöhnen. Meine Freundin und ich haben zwar selbst keinen Hund, wir sind aber sehr tierlieb und freuten uns über die neugierigen Fellnasen. Falls du Hunde nicht magst, kann ich dich aber beruhigen: während unseres fünftägigen Roadtrips kamen uns ausschließlich wohlerzogene Hunde unter, die aufgrund ihres gepflegten Aussehens und ihres braven Verhaltens wohl durchaus ein Statussymbol für den oder die Besitzerin darstellten. 😉
HINWEIS: ETA für Einreise nach Großbritannien notwendig
Seit 2. April 2025 müssen EU-Bürgerinnen und -Bürger eine elektronische Einreisegenehmigung (Electronic Travel Authorization, ETA) beantragen, um nach Großbritannien einreisen zu können. Das geht in wenigen Minuten mit der App UK ETA (Download iOS / Android) oder alternativ über ein Onlineformular. Die Links dazu findest du auf der offiziellen Webseite gov.uk/eta. Halte deinen Reisepass bereit, beantworte ein paar Fragen (etwa, ob du mit dem Gesetz in Konflikt gestanden bist) und zahle am Ende GBP 16,-. Die Einreisegenehmigung ist zwei Jahre gültig (außer dein Pass muss dazwischen erneuert werden) und wird in der Regel nach kurzer Zeit erteilt.

Die Cotswolds, eine nationale Schönheit
Die Cotswolds liegen im Südwesten Englands und werden grob gesagt von den Städten Bath, Gloucester, Stratford-upon-Avon und Oxford eingerahmt. Das Areal weist enorme Dimensionen von über 2.000 km² auf und durchläuft gleich sechs Grafschaften. Dieser Umstand ist schon ein guter Hinweis, dass du dir für die Erkundung genügend Zeit nehmen solltest. Die Cotswolds tragen seit 1966 das Siegel „AONB – Area of outstanding Natural Beauty“, wobei diese Auszeichnung 2023 vereinfacht wurde und eine Umbenennung in „National Landscape“ erfolgte. Berühmt ist der aus der Gegend stammende Kalkstein „Cotswold Stone“, mit dem ein Großteil der Häuser und die charakteristischen Trockensteinmauern in der Landschaft gebaut wurden. Die Farbe des Steins variiert nach Region zwischen gelb, honigfarben und goldfarben.
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Cotswolds: Reichtum dank Schafzucht
Die Spuren der Besiedelung gehen bis zur Bronze-, Eisen- und römischen Zeit zurück. Ab dem Mittelalter florierte dank der Schafzucht das Wollgeschäft und die Cotswolds entwickelten sich zu einer wohlhabenden Gegend. Zahlreiche prachtvolle Landhäuser sowie in ihrer Architektur mächtig wirkende Wollkirchen“ („Wool churches“) erinnern noch heute an den Reichtum dieser Zeit und sind beliebte Sehenswürdigkeiten. Der ursprüngliche ländliche Charakter der Dörfer ist weiterhin spürbar, die Zeit scheint vor vielen Hundert Jahren stehengeblieben zu sein. Selbst die größeren Städte wie etwa Cirencester (Hauptstadt der Cotswolds) haben sich im Zentrum einen gewissen Dorfcharme behalten. Viele Pubs, lokale Shops und Cafés fügen sich nahtlos ein und sorgen für unvergessliche Momente beim Flanieren durch die Orte!
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Karte unseres Roadtrips durch die Cotswolds
Auf dieser Karte habe ich dir mit roten Punkten die zwölf Orte eingezeichnet, die meine Freundin und ich in fünf Tagen besichtigten. Die schwarzen Punkte zeigen dir zur Orientierung die größeren Städte der Umgebung. Über die sehr sehenswerten Städte Bristol und Oxford habe ich bereits Reiseberichte verfasst. In Stow-on-the-Wold* (2 ÜN) und Chipping Norton* (3 ÜN) hatten wir unsere Unterkünfte relativ nah beieinander gebucht. Ich würde dir ehrlicherweise dazu raten, deine Hotels oder Apartments besser über das ganze Landesinnere aufzuteilen*, anstatt wie wir zweimal in derselben Region zu schlafen. Eine weitere strategisch gute Ausgangsbasis bietet etwa die zentral in den Cotswolds gelegene, zauberhafte Hauptstadt Cirencester*, von wo aus du in alle Richtungen maximal etwas mehr als eine Stunde benötigst.
Die beste Reisezeit für die Cotswolds
Als beste Reisezeit für die Cotswolds zählen aufgrund der Temperaturen und der blühenden Vegetation naturgemäß die warmen Monate ab dem Frühling bis in den Spätsommer. Meine Freundin und ich bekamen bei der Recherche allerdings die negativen Aspekte der Hauptsaison eindrucksvoll zu Gesicht. Die Cotswolds sind im Sommer komplett überlaufen und die Bevölkerung kämpft mit den Auswirkungen des Massentourismus, wie etwa die BBC berichtet. Ganz besonders betroffen sind davon die Ortschaften Chipping Campden, Stow-on-the-Wold, Broadway, Bibury, Castle Combe, Bourton-on-the-Water und Burford – hier kommt es nicht zuletzt aufgrund der engen Platzverhältnisse schnell zu einer Verkehrsüberlastung. Auch wenn die Pflanzenpracht und die angenehmen Temperaturen im Sommer reizvoll sind, wollten meine Freundin und ich uns keinesfalls in den Trubel voller Menschen werfen.
Warum wir im Winter in den Cotswolds waren
Deshalb entschieden wir uns ganz bewusst für einen Besuch der Cotswolds im Winter. Uns war die Ruhe vor Ort sehr wichtig und die Landschaft entfaltet in der kalten Jahreszeit ebenfalls ihren Reiz – eben auf morbide Art und Weise. Individualtouristen waren übrigens auch Anfang Februar ziemlich viele unterwegs, durch den Wegfall der vielen Busgruppen hielt sich insgesamt aber alles in einem angenehmen Maß. Das Wetter präsentiert sich im Winter prinzipiell relativ mild, wobei wir leider zu unserem Reisezeitpunkt die Sonne in fünf Tagen nur wenige Minuten zu Gesicht bekamen und mit vielen Wolken und teils sogar intensivem Regen leben mussten. Zum Glück haben alle Pubs wärmende Kaminstuben! Wir ließen uns vom Wetter die Stimmung nicht vermiesen und die dunklen Wolken sorgten immerhin für visuell sehr aussagekräftige und einprägsame Fotos, wie du in diesem Artikel siehst.
Wie viel Zeit du in den Cotswolds einplanen solltest
Meine Freundin und ich hatten fünf volle Tage für die Cotswolds eingeplant und das war für unser ambitioniertes Programm deutlich zu kurz. Auf der Karte oben siehst du, dass wir zwölf Orte besichtigten, die sich über einen Großteil der Region erstrecken. In Kombination mit den Fahrzeiten und dem im Winter relativ kurzen Tageslicht war das richtig viel. Zwar sind die meisten Dörfer klein und schnell besichtigt, dennoch blieb zum Schlendern oder Pausieren ohne Druck großteils keine Zeit, was sehr schade war. Shops und Cafés schließen in der Nebensaison oftmals schon ab 16 Uhr und sorgen zusätzlich dafür, deinen Zeitplan durcheinanderzubringen. Plane deine Urlaubstage deshalb großzügiger oder konzentriere dich nur auf einen Teilbereich der Cotswolds. Willst du hingegen nur einen ersten Eindruck von „Englands Herz“ bekommen, dann sind vielleicht die geführten Touren in der folgenden Infobox etwas für dich.
TIPP: Organisierte Touren durch die Cotswolds
Ab London: Ganztägige Cotswolds-Tour als Kleingruppe*
Ab London: Oxford und Cotswolds-Dörfer als Kleingruppentour*
Ab Bath: Cotswolds-Dörfer als Kleingruppentour*
Ab London: 2-tägige Tour zu den Cotswolds, Bath und Stonehenge*
Ab Stratford-on-Avon/Moreton-in-Marsh: Tagestour in die Cotswolds*
Ab London aus: Cotswolds, Blenheim Palace und Downton Abbey*
Mietwagen ist Pflicht in den Cotswolds
Für die Anreise musst du einen Umstand schon im Hinterkopf haben: in den Cotswolds ist ein Mietwagen* ein absolutes Muss. In den größeren Städten gibt es zwar auch Busverbindungen, doch diese verkehren recht selten und schränken dich in der flexiblen Erkundung zeitlich stark ein. Die kleineren Dörfer, die eigentlich das Highlight der Cotswolds sind, kannst du dagegen ausschließlich mit dem Auto erreichen. Wie du am besten anreist und wo du demnach deinen Mietwagen ausborgst, hängt stark von deinem Ausgangspunkt sowie den Flug- bzw. den Eurostar-Zeiten (und Preisen) ab, wenn du mit dem Zug nach London anreisen willst. Wir wählten London-Stansted als Startpunkt, da dies der günstigste Flug ab Wien war und wir in London am Ende der Reise ohnehin noch zwei Übernachtungen anhängen wollten, um einen gemütlichen Ausklang zu zelebrieren.
Möglichkeiten der Anreise in die Cotswolds
Am Flughafen London-Stansted fährst du mit einem kostenlosen Shuttlebus zum Car Rental Village, wo du dein Auto entgegennimmst (das ist bei den anderen Londoner Flughäfen ähnlich). Dann benötigst du mit dem Mietwagen rund 2,5 Stunden in den nördlichen Teil der Cotswolds – inklusive viel Verkehr auf der Autobahn. Strategisch günstiger liegen die Flughäfen London-Heathrow und London-Luton. Falls du günstige Flüge zu diesen Flughäfen findest, sparst du dir danach bei der Autofahrt rund 45 Minuten. Noch kürzer ist deine Anreise, wenn du zum Birmingham Airport (ca. 70 Minuten Autofahrt in den Norden der Cotswolds) oder zum Bristol Airport (ca. 80 Minuten Autofahrt in den Süden der Cotswolds) fliegst und dort dein Mietauto ausborgst. An den Linksverkehr gewöhnte ich mich schnell, auch dank der Buchung eines Mietwagens mit Automatikschaltung, um mich voll auf den Verkehr konzentrieren zu können.
Autofahren in den Cotswolds
Während es von London aus über breite Autobahnen in Richtung Westen geht, fährst du in den Cotswolds auf Schnellstraßen, Nebenstraßen und sehr oft auch auf schmalen einspurigen Wegen, den sogenannten Single Track Roads. Ich kannte sie bereits von unserer Rundreise in Schottland, wo es alle paar Meter Ausweichbuchten („Passing places“) gibt. In den Cotswolds sind diese Passing Places leider sehr rar gesät. Vor dem Fahren fürchten musst du dich trotzdem nicht. Mein Praxistipp: Halte auf Single Track Roads immer Ausschau nach möglichen Ausweichnischen und wenn dir ein Auto entgegenkommt, wird per Lichthupe signalisiert, wer dem anderen Vorrang gibt. Die Einheimischen sind solche Situationen gewohnt, denn in fünf Tagen musste ich nur zweimal selbst ausweichen, ansonsten wurde mir immer professionell Platz zum Vorbeifahren gemacht.

Herausforderungen beim Fahren in den Cotswolds
Sehr negativ überrascht war ich über den Straßenzustand in den Cotswolds, aber auch bereits auf der Autobahn ab London. Achte wirklich stark auf Schlaglöcher, die in beachtlicher Anzahl und Größe auftreten – auf dem Pannenstreifen sahen wir mehrmals Autos mit Reifenpannen stehen. Bei Regen bilden sich in der hügeligen Gegend auf den Straßen häufig große Wasserlachen, die du vorsichtig befahren oder generell nach Möglichkeit ausweichen solltest. Abends wird es in den Cotswolds stockdunkel und du musst sehr auf Rehe, Füchse, Marder und sonstige Tiere auf der Straße achten. Aufmerksam sein heißt es auch bei den Dutzenden Kreisverkehren, die oft ein frühzeitiges Einordnen in die richtige Spur erfordern. Navigations-Apps wie Google Maps sind hier sehr hilfreich und lassen sich im Mietwagen mit Apple Carplay oder Android Auto problemlos verbinden.
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Parken in den Cotswolds
Wie schon erwähnt, ist die Verkehrssituation in den kleinen Dörfern der Cotswolds herausfordernd. In der Nebensaison geht es zwar deutlich entspannter zu, dennoch benötigten wir teilweise einige Extrarunden, um einen Parkplatz zu finden. Kostenlose Parkplätze ohne Einschränkung sind rar, auf den meisten kannst du nur eine gewisse Zeit gratis stehen oder es handelt sich um gebührenpflichtige Stellplätze. Häufig kamen uns Parkplätze unter, auf denen du zwei Stunden kostenlos stehen kannst (gut verständlich ausgeschildert). Eine Parkuhr ist übrigens nicht notwendig, kontrolliert wird von Parksheriffs. Was uns auch unterkam: Parkplätze, die du ausschließlich mittels der App JustPark (Download iOS / Android) bezahlen kannst (was sehr einfach und niederschwellig funktionierte) oder über klassische Parkautomaten, die auch Kartenzahlung akzeptieren.
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ROADTRIP DURCH DIE COTSWOLDS: DIE 12 SCHÖNSTEN ORTE
Nun stelle ich dir die wunderbaren Dörfer, Städte und magischen Plätze der Cotswolds vor! Meine Freundin und ich wählten für unser erstes Mal in dieser Gegend die bekanntesten Orte aus, welche sich in der Nebensaison recht gut und entspannt erkunden lassen. Unser Fokus lag nicht auf klassischen Sehenswürdigkeiten. Vielmehr wollten wir die Stimmung auf uns wirken lassen – ich kann dir diese Art des Reisens sehr empfehlen! Die Reihenfolge der Orte ist nicht chronologisch. Suche dir also deine Favoriten zusammen und stelle dir selbst deinen perfekten Roadtrip durch die Cotswolds zusammen!
1) Roadtrip Cotswolds: Stow-on-the-Wold
Stow-on-the-Wold nahm auf unserem Roadtrip durch die Cotswolds eine besondere Position ein. Nicht nur hatten wir hier im großartigen Hotel The Stag at Stow* unsere erste Basis für zwei Nächte, wir kamen auch in den weiteren Tagen mehrmals mit dem Auto in der historischen Marktstadt vorbei. Das liegt daran, dass sich in Stow-on-the-Wold acht Hauptstraßen treffen und die Stadt sich somit als perfekte Basis für die Erkundung der nördlichen Cotswolds anbietet. Während rund um das Zentrum reger Verkehr herrscht, ist der Hauptplatz trotz vieler Parkplätze ein ruhiger und beschaulicher Ort. Sehenswerte Bauwerke, Cafés, Pubs und jede Menge interessante Shops warten hier auf dich. Die Stadt galt früher als Zentrum des Schafhandels und verdankte ihren Reichtum dem Wollhandel. Über die „Sheep Street“ wurden die Schafherden zum Hauptplatz geleitet, um feilgeboten zu werden.

Der Market Square in Stow-on-the-Wold
Ein Hauptplatz wie eine Filmkulisse! So präsentiert sich der Market Square in Stow-on-the-Wold. Wo in früheren Zeiten Zehntausende Schafe gehandelt wurden, wuseln heute Einwohner und Touristen umher. Die engen Verbindungswege zur Sheep Street erinnern noch heute daran, wo die Schafe von den Weiden zum Handelsplatz geführt wurden. Der Market Square ist geprägt von Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert, die stilvoll renoviert wurden – in einem davon übernachteten wir: dem großartigen Hotel The Stag at Stow*. Im Bild siehst du das Market Cross und im Hintergrund den Turm der St. Edward’s Church.
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Eindrücke aus Stow-on-the-Wold
Das Zentrum von Stow-on-the-Wold ist recht überschaubar und lässt sich wunderbar zu Fuß entdecken. Sehr imponiert hat uns etwa der Talbot Court mit seinen kleinen Shops und Cafés (Bild o. l.). Beim Flanieren fielen mir immer wieder faszinierende Hausfassaden auf (o. r.), die ein gutes Fotomotiv abgaben. Die Bilder unten zeigen beide die Church Street: einmal vom Areal der Kirche und einmal von der Sheep Street aus gesehen. Hier und an vielen anderen Orten von Stow-on-the-Wold befinden sich zahlreiche Geschäfte für Kunst und Antiquitäten.
Bild o. l.: Aufnahmeort / Bild o. r.: Aufnahmeort
Bild u. l.: Aufnahmeort / Bild u. r.: Aufnahmeort

„Doors of Durin“ in Stow-on-the-Wold
Die bekannteste Sehenswürdigkeit und ein Besuchermagnet in Stow-on-the-Wold ist die St. Edward’s Church. Allerdings nicht wegen der Kirche selbst, sondern wegen einer besonderen Tür auf der Nordseite des Bauwerks. Zwei mächtige Eiben umranden das sehenswerte Tor und sollen J.R.R. Tolkien angeblich als Vorbild für die „Doors of Durin“ in der „Lord of the Rings“-Trilogie gedient haben. Der Ort strahlt wirklich eine ordentliche Portion Magie aus und am frühen Vormittag sowie ab dem späten Nachmittag kannst du sie hier allein genießen.
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Lokaltipps für Stow-on-the-Wold
The Porch House* (1 Digbeth St, Stow-on-the-Wold): Sehr schönes altes Pub mit Übernachtungsmöglichkeit, fantastisches Ale der Brauerei Brakspear, etwas linde Lauchcremesuppe mit Zwiebelbrot, köstliche Fish & Chips, durchschnittlicher Wagyu Burger mit zu lang gegrilltem Fleisch.
Off The Square (2, Mascot House, Digbeth St, Stow-on-the-Wold): ideales kleines Lokal für einen Absacker nach dem Abendessen, acht offene Biere, Craft Beer Tasting Set mit drei Sorten nach Wahl sehr zu empfehlen.
Coach House Coffee (The Square, 1 Talbot Ct, Stow-on-the-Wold, GL54 1BQ): sehr feines Café mit Plätzen auf zwei Stockwerken, verführerische Backwaren, wir hatten einen Vanilla Donut und eine Rosé-Pistazien-Schnecke, dazu ein kräftiger Cappuccino.
Dunnington Brewery (Upper Swell, Stow-on-the-Wold, GL54 1EP): Minibrauerei außerhalb der Stadt, nur mit dem Auto zu erreichen, abseits der Öffnungszeiten gibt es Bier in der Honesty Box zu kaufen (Bezahlung entweder in bar, per Überweisung oder per Paypal möglich).
2) Roadtrip Cotswolds: Broadway & Broadway Tower
Der Broadway Tower war eine der wenigen klassischen Sehenswürdigkeiten, die wir auf unserem Roadtrip durch die Cotswold ansteuerten. Der Turm steht auf einem der höchsten Hügel der Region und ist wundervoll anzusehen – ganz besonders am späten Nachmittag, wenn das Licht langsam sanft wird. Auf der offiziellen Webseite broadwaytower.co.uk kaufst du am besten schon vorab die Tickets für den Parkplatz und das Areal zum Broadway Tower. Alternativ geht das aber auch in einem der beiden Cafés vor Ort. Neben dem Broadway Tower ist auch das Wildgehege sehenswert. Ein paar Autominuten entfernt liegt die gleichnamige Ortschaft Broadway, auf der sich alles entlang der Hauptstraße abspielt. Parken kannst du dort auf dem kostenpflichtigen, großen Short Stay Car Park.

Der Broadway Tower in idyllischer Lage
Der Broadway Tower wurde 1794 errichtet und erinnert optisch an ein Schloss. Einen wirklichen Zweck erfüllte er nie, aber heute ist der Turm eine beliebte Touristenattraktion und natürlich ein stilvolles Fotomotiv, hier mit einer typischen Trockensteinmauer im Vordergrund. Du kannst Tickets entweder nur für das Areal oder auch für den Turm und seine Aussichtsplattform selbst kaufen. Uns reichte im letzten Nachmittagslicht aber das Spazieren um den Broadway Tower herum.
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Weitere Eindrücke aus Broadway
Seit den 1980er-Jahren ist beim Broadway Tower ein Rotwildgehege eingerichtet, wo du die süßen Tiere beobachten kannst (Bild o. l.). Mit dem Auto fährst du dann in wenigen Minuten in das Dorf Broadway. Der Ort war früher ein wichtiger Zwischenstopp auf der Postroute zwischen London und Worcester, weswegen es eine Menge Gasthäuser und Unterkünfte gibt. In den ansehnlichen Häusern sind eine Reihe an Boutiquen (u. l.), Shops und auch kuriose Geschäfte wie das The Man Cave mit allerlei Kitsch für den Mann (o. r.) zu finden. Das bekannteste Hotel in Broadway ist das pompöse The Lygon Arms*, dessen Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen (u. r.).
Bild o. l.: Aufnahmeort / Bild o. r.: Aufnahmeort
Bild u. l.: Aufnahmeort / Bild u. r.: Aufnahmeort
3) Roadtrip Cotswolds: Chipping Campden
In Chipping Campden hatte ich richtig Spaß am Fotografieren, denn abgesehen vom attraktiven Stadtbild kam hier auch noch die Sonne (zumindest kurz) so richtig zum Vorschein – das einzige Mal während unseres fünftägigen Roadtrips durch die Cotswolds. Die Marktstadt gilt als Geheimtipp, wobei meine Freundin und ich das nicht nachvollziehen können. Selbst in der Nebensaison hatten wir Probleme, einen Parkplatz im Zentrum zu finden. Ein Besuch lohnt sich aber wirklich, denn die Bauwerke erstrahlen in honiggelbem Cotswold Stone und kommen im Sonnenschein prachtvoll zur Geltung. Entlang der High Street sind viele interessante Shops, Antiquitätenhändler, Cafés und Hotels aneinandergereiht. In der Mitte des Hauptplatzes bildet die alte Market Hall ein faszinierendes Relikt aus der Vergangenheit.

Der Hauptplatz von Chipping Campden
Chipping Campden zählt zu den bedeutendsten Wolldörfern der Cotswolds, weshalb die Häuser durchgehend in perfektem Zustand erscheinen. Rund um den Hauptplatz bieten sich jede Menge Fotomotive an. Die typisch britischen, roten Telefonzellen sind auf dem Land mittlerweile relativ rar geworden, weshalb es natürlich Pflicht ist, sie auf einem Bild zu verewigen.
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Weitere Eindrücke aus Chipping Campden
Kurz nach der Ortseinfahrt stach mir ein Fotospot mit einem klassischen Haus und der dahinter erbauten Parish Church of Saint Catharine ins Auge (o. l.). Auf dem Hauptplatz von Chipping Campden laden viele Geschäfte, Antiquitätenhändler und Cafés zum Verweilen ein. Wichtigste historische Sehenswürdigkeit ist die alte Markthalle (Market Cross) von 1627 (o. r.). Das denkmalgeschützte Bauwerk kannst du sogar innen durchqueren (u. l.). Die St James‘ Church am nördlichen Ortsende fotografierte ich mit dem Teleobjektiv nur aus der Entfernung, sie gilt aber als eine der auffälligsten „Wollkirchen“ in den Cotswolds.
Bild o. l.: Aufnahmeort / Bild o. r.: Aufnahmeort
Bild u. l.: Aufnahmeort / Bild u. r.: Aufnahmeort
Lokaltipp für Chipping Campden
The Noel Arms Hotel* (Lower High St, Chipping Campden GL55 6AT): wir nutzten die Möglichkeit für einen günstigen Lunch und hatten Linguine mit Garnelen sowie das ortstypische Gericht Mash & Bangers (Kartoffelpüree mit Bratwürsteln und Zwiebelsoße, hier auch in der veganen Variante erhältlich).
4) Roadtrip Cotswolds: Castle Combe
Ähnlich umwerfend schön ist Castle Combe im Süden der Cotswolds, das gerne als Filmkulisse genutzt wird. Im normalerweise verschlafenen Dorfzentrum leben rund 50 Personen, die im Sommer massiv unter den Besuchermassen leiden. Es gibt im Ort nur eine Handvoll Parkplätze, ein größerer mit ca. 70 Stellplätzen befindet sich einen Kilometer entfernt. Willst du die Touristenmengen umgehen, komm hier sehr früh oder abends her, wenn die Tagesbesucher wieder weg sind. Während unseres Besuchs an einem verregneten Wochentag im Februar war Castle Combe allerdings auch mitten am Tag wie leergefegt und strahlte eine mystische Atmosphäre aus. Die Highlights sind das markante Marktkreuz aus dem 14. Jahrhundert und die alten Weberhäuser entlang der Hauptstraße. Nach einem kurzen Spaziergang wärmten wir uns im Hotel The Castle Inn* mit einem heißen Tee und Kaffee auf.

Der bekannteste Fotospot in Castle Combe
Der Fotospot schlechthin in den Cotswolds: Von der Brücke über den Fluss By Brooke blickst du in Castle Combe auf die Hauptstraße mit ihren wunderschönen Häusern. Nicht umsonst habe ich das Motiv auch als Hauptbild für diesen Artikel gewählt. Bei all der Schönheit darf man nie vergessen, dass hier Menschen leben – Rücksichtnahme und respektvolles Verhalten sind also Pflicht.
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Weitere Eindrücke aus Castle Combe
Schon bei der Ortseinfahrt bietet sich dir ein toller Blick auf elegante Häuser und die St Andrew’s Church im Hintergrund (Bild o. l.). Das alte Malzhaus wirkt mit seinen Kletterpflanzen an der Fassade wie verzaubert (o. r.). Der Mittelpunkt von Castle Combe ist gekennzeichnet durch das historische Marktkreuz und den Brunnen aus dem 14. Jahrhundert (u. l.). Die Hauptstraße war in der Vergangenheit auch ein beliebtes Motiv für einige Filmszenen (u. r.).
Bild o. l.: Aufnahmeort / Bild o. r.: Aufnahmeort
Bild u. l.: Aufnahmeort / Bild u. r.: Aufnahmeort
TIPP: Abstecher zu den Farm Shops der Cotswolds
In den Cotswolds warten jede Menge Märkte und Bauernläden auf dich! Während die Märkte großteils nur saisonal veranstaltet werden, kannst du dich in den Farm Shops ganzjährig mit frischen Grundnahrungsmitteln und allerlei lokalen Produkten zum gleich Essen oder zum Mitnehmen eindecken. Hier vier konkrete Tipps, wo sich ein Zwischenstopp lohnt:
Fillet & Bone (High St, Chipping Campden GL55 6AT)
Nutmeg & Thyme at No31 (31 High St, Burford OX18 4RN)
Daylesford Organic (Daylesford Near, Moreton-in-Marsh GL56 0YG)
Diddly Squat Farm Shop (5-12 Chipping Norton Rd, Chadlington, Chipping Norton OX7 3PE)
5) Roadtrip Cotswolds: Cirencester
Cirencester ist mit knapp über 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt und gleichzeitig Hauptstadt der Cotswolds. Während der römischen Besatzung war sie nach London die wichtigste Stadt Englands – heute erinnert unter anderem das Museum Corinium an diese Zeit. Meine Freundin und ich kamen am Nachmittag in Cirencester vorbei, nachdem wir zuvor Castle Combe besichtigt hatten. Obwohl nur wenige Stunden vor Ort, sprang der Funke auf uns sofort über und wir sagten unabhängig voneinander: Cirencester wäre eine ideale Basis zum Übernachten*, falls wir nochmals in die Cotswolds fahren! Rund um das Stadtzentrum gibt es mehrere große, kostenpflichtige Parkplätze, von denen du zu Fuß schnell am Hauptplatz bist. Dort ragt die mächtige Pfarrkirche St John Baptist in die Höhe und prägt das Stadtbild. Abgesehen davon waren wir verzückt von den engen Gassen und den dörflich wirkenden Hausfassaden.

Der Market Place in Cirencester
Obwohl Cirencester die größte Stadt der Cotswolds ist, hatten wir am zentralen Marktplatz das Gefühl, in einem kleinen ländlichen Ort zu sein. Die Gebäude sind allesamt niedrig gebaut und wurden im historischen Aussehen belassen.
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Zwischen Pfarrkirche und alter Brauerei
Die Hauptsehenswürdigkeit ist die mächtige Kirche St. John Baptist aus dem 15. Jahrhundert (Bild o. l.), eine der größten in ganz England. Sie ist auch von innen eine Augenweide und wartet mit zahlreichen Details auf (o. r.). Cirencester ist eine Stadt für Kreative, was sich beispielsweise in der Umwandlung einer alten Brauerei in das Kreativzentrum New Brewery Arts zeigt. Neben Shops sind dort auch Künstlerateliers untergebracht. (u. l.). Rund um den Market Place lohnt es sich, einfach ohne Ziel durch die Straßen und Gassen zu flanieren und sich in den Fassaden der zahlreichen Shops zu verlieren – im Bild die Black Jack Street (u. r.).
Bild o. l.: Aufnahmeort / Bild o. r.: Aufnahmeort
Bild u. l.: Aufnahmeort / Bild u. r.: Aufnahmeort

Leider kurze Öffnungszeiten
Zwar strahlt Cirencester nach Einbruch der Dunkelheit durch die Straßenbeleuchtung eine intensive Wärme aus, doch auskosten konnten wir das leider nicht so richtig. In den Wintermonaten sind die Öffnungszeiten der Geschäfte und Cafés ziemlich kurz, sodass ab ca. 17 Uhr fast nichts mehr geöffnet hatte.
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6) Roadtrip Cotswolds: Rollright Stones
Die Rollright Stones waren für meine Freundin und mich der erste Berührungspunkt in den Cotswolds. Auf unserer Anreise nach Stow-on-the-Wold machten wir einen kleinen Umweg und besichtigten bei Wind und Regen alte, mysteriöse Steinkreise sowie einen Monolithen. Ohne Navigationsgerät hätten wir die unscheinbare Parkspur entlang der Hauptstraße wohl komplett übersehen. Hier passen nur wenige Autos hintereinander, aber frühmorgens oder am späten Nachmittag solltest du problemlos einen Platz finden. Die drei Elemente der Rollright Stones tragen die klingenden Namen „King’s Men“, „Whispering Knights“ und „King Stone“. Auf Informationstafeln kannst du dich über die Legende der Steine tiefer informieren. Was uns abgesehen von den Rollright Stones noch faszinierte, waren die zahlreichen wunderschönen Greifvögel, die rund um uns kreisten und auf den Feldern nach Beute suchten.

Die „Kings Men“ bei den Rollright Stones
Der größte Steinkreis trägt den Namen „King’s Men“. 77 Steine sind in einem Durchmesser von 33 Metern aufgestellt. Der Legende nach traf eine Gruppe Soldaten auf eine Hexe. Diese versprach dem Anführer, er würde König von England werden, wenn er sieben lange Schritte machen und das Dorf Long Compton sehen könne. Die Hexe ließ allerdings einen großen Hügel entstehen und der Anführer erspähte nichts. Die Folge: alle Soldaten wurden zu Stein.
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„Whispering Knights“ und „King Stone“
Einige Minuten Fußweg entfernt ist der zweite Steinkreis der Rollright Stones mit dem Namen „Whispering Knights“ (o. l.). Sie stellen die Verräter dar, die den König stürzen wollten, sobald er Herrscher von England sein würde. Auf dem Weg zum dritten Monument, das sich über der Hauptstraße befindet, fielen uns die eleganten Rotmilane in der Luft auf (o. r.), während auf den Weiden friedlich Schafherden grasten (u. l.). Das dritte Element der Rollright Stones ist ein Monolith und stellt mit dem Namen „King Stone“ (u. r.) den verhinderten König von England dar.
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7) Roadtrip Cotswolds: Bourton-on-the-Water
Mit Bourton-on-the-Water verband ich eher gemischte Gefühle. Das „Venedig der Cotswolds“ genannte Dorf ist geprägt vom Fluss Windrush, der sich entlang der Hauptstraße durch den Ort schlängelt und von fünf kleinen Brücken überspannt wird. Du kannst es dir aufgrund des Spitznamens wahrscheinlich schon denken: Bourton-on-the-Water ist eines der beliebtesten Ziele von Touristen in der Hochsaison. Ganz nachvollziehen kann ich das ehrlich gesagt nicht, auch wenn das Dorf durchaus seine Reize ausstrahlt. Meine Freundin und ich waren jedenfalls glücklich, Bourton-on-the-Water nur mit einer überschaubaren Anzahl an Menschen zu teilen und die Gassen in Ruhe erkunden zu können. Es gibt zahlreiche touristische Angebote und Museen. Die bekanntesten Attraktionen sind das Vogelschutzzentrum „Birdland“ und das Miniaturdorf „The Modell Village“ – beides ließen wir aus Zeitgründen allerdings aus.

Bourton-on-the-Water, das „Venedig der Cotswolds“
Honigfarbene Häuser, romantische Steinbrücken und der gemächliche River Windrush: drei Zutaten, um Bourton-on-the-Water zu einem der beliebtesten Ziele in den Cotswolds zu machen. In der Hochsaison tummeln sich hier pro Jahr rund 300.000 Besucherinnen und Besucher, während in der Stadt aber nur 3.500 Personen wohnen – Probleme und Konflikte sind damit praktisch vorprogrammiert.
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Weitere Eindrücke aus Bourton-on-the-Water
Sehr empfehlenswert ist es, sich nicht nur entlang des Flusses aufzuhalten, sondern auch in die Seitengassen von Bourton-on-the-Water abzubiegen (Bild o. l.). Ein beeindruckend schönes Schild (o. r.) steht im Ortszentrum am Ufer und ich war etwas enttäuscht, dass es dieses Motiv in den Souvenirläden nicht als Sticker zu kaufen gibt. Nur in der Nebensaison finden die vielen Enten und weiteren Wasservögel direkt am Flussufer Platz (u. l. und u. r.).
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Lokaltipps für Bourton-on-the-Water
Ace of Spuds Café (High St, Bourton-on-the-Water GL54 2AE): Großartiger Lunch mit Jacked Potatoe (Ofenkartoffel mit Curry mit Huhn und vegetarisch mit Bohnen).
Hawkstone Brewery (College Farm, Stow Rd, Cheltenham GL54 2HN): außerhalb der Stadt gelegen, mittelgroße Brauerei mit Bar zum Verkosten und Shop.
8) Roadtrip Cotswolds: Burford
Ein Ort, der sich bei mir wirklich stark eingeprägt hat, ist Burford. Die Stadt verdankt ihren Wohlstand nicht nur dem Wollhandel, sondern auch mehreren Steinbrüchen in der nahen Umgebung. Mit dem dort abgebauten Cotswold Stone sind unter anderem einige der berühmten Colleges in Oxford errichtet worden. In Burford parkst du am besten auf dem großen, kostenlosen Parkplatz Guildenford Car Park. Von dort brauchst du nur wenige Minuten zur High Street, die zweifellos die Hauptattraktion der Stadt ist. Sie führt bergauf und bietet so einmalige Möglichkeiten für eindrucksvolle Fotos. Dutzende Shops, Cafés und Pubs reihen sich aneinander und lassen die Zeit wie im Flug vergehen. Einziger Schwachpunkt sind die endlosen Kolonnen an Autos, die sich selbst in der Nebensaison durch den Ortskern schieben – wir wollten uns gar nicht vorstellen, wie es hier im Sommer zugehen muss.

Die High Street in Burford
Die High Street in Burford führt vom Stadtzentrum aus auf einen Hügel hinauf. Ich empfehle dir, dem Straßenverlauf etwas zu folgen und oben angekommen dann einen Blick hinabzuwerfen. Nicht nur die Aussicht ist spektakulär, es lassen sich von hier oben auch eindrucksvolle Fotos machen!
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Weitere Eindrücke aus Burford
Hier siehst du den zuvor angesprochenen Blick hinab auf die High Street mit dem Burford War Memorial im Vordergrund (Bild o. l.). Viele Gebäude stammen noch aus der Blütezeit des Wollhandels in Burford (o. r.). Nicht verpassen solltest du auch die Kirche St John the Baptist Church, die ab dem 12. Jahrhundert erbaut wurde und ihr heutiges Aussehen aus dem 14. Jahrhundert trägt (u. l. und u. r.).
Bild o. l.: Aufnahmeort / Bild o. r.: Aufnahmeort
Bild u. l.: Aufnahmeort / Bild u. r.: Aufnahmeort

Fotomotive auf der High Street in Burford
Solche Motive lassen mein Fotografenherz höher schlagen: die beeindruckende Architektur eines historischen Hauses auf der High Street von Burford, die Eleganz der Pflanzen an der Fassade, der die Symmetrie brechende schiefe Giebel und ein typischer Stadtbewohner als i-Tüpfelchen.
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Lokaltipp für Burford
Davenford Stow Café (136-142 High St, Burford OX18 4QU): Modernes Café, wir hatten ein schmackhaftes Sauerteigbrot mit Schinken und Käse, dazu werden auch Chips serviert. Willst du es wie wir getoasted, musst du das beim Bestellen extra erwähnen.
9) Roadtrip Cotswolds: Bibury
Bibury ist einer der Hotspots und in den Sommermonaten hoffnungslos überlaufen. Der Grund: Bibury zählt zu den schönsten Dörfern der Cotswolds – so beschrieb es der berühmte Dichter und Begründer der Arts-and-Crafts-Bewegung, William Morris, im 19. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht die bildhübsche Häuserreihe „Arlington Row“ aus dem Jahr 1380, in denen früher Wolle gelagert wurde. Später nutzte man die kleinen aus Cotswold Stone gebauten Häuser als Wohnraum für die Weber. In der Nebensaison mussten wir nicht lange warten, um eine kostenlose Parklücke an der Hauptstraße zu finden. Auf einem kurzen Spaziergang kannst du die schönsten Fotospots erleben: Abgesehen von der Arlington Row gefiel mir auch der Blick auf die Kirche und die steinerne Brücke mit dem The Swan Hotel* im Hintergrund, in dem es sich den Bildern im Internet nach sehr stilvoll nächtigen lässt.

Die Arlington Row in Bibury
Mittelalterlich finster und wie aus einem düsteren Märchen präsentierten sich die Häuser der Arlington Row in Bibury. Die einsetzende Dunkelheit und regnerisches Wetter sorgten für eine einmalige Stimmung und wenige Besucher vor Ort. Der River Coln fließt gemächlich an den alten Steinhäusern vorbei und erinnert an die Zeit, als hier Wolle hergestellt wurde.
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Weitere Eindrücke aus Bibury
Die wenigen Sehenswürdigkeiten des kleinen Dorfs Bibury lassen sich auf einem Rundweg ansehen. Auf dem weitläufigen Areal vor den Häusern der Arlington Row wurde früher die Wolle zum Trocknen aufgespannt – heute dient es als Feuchtgebiet und geschützten Rückzugsort für Vögel (Bild o. l.). Aus fotografischer Sicht wirst du in Bibury viele kleine Details wie einen alten Briefkasten erspähen (o. r.). Die Kirche St Mary’s Church (u. l.) gibt ebenfalls ein gutes Bild ab. Sehr gefallen hat mir die Szenerie vor dem The Swan Hotel*, wo sich der Fluss unter einer alten Steinbrücke durchdrängt (u. r.).
Bild o. l.: Aufnahmeort / Bild o. r.: Aufnahmeort
Bild u. l.: Aufnahmeort / Bild u. r.: Aufnahmeort
10) Roadtrip Cotswolds: Lower Slaughter
Nur wenige Autominuten von Bourton-on-the-Water entfernt warten zwei Kleinode: Upper Slaughter und Lower Slaughter. Nachdem schon die Dämmerung einsetzte, sahen wir uns nur Lower Slaughter an, das mit einer absolut traumhaften Szenerie aufwartet – wenn du mehr Zeit hast, lohnt sich auch zusätzlich das Nachbardorf. In Lower Slaughter stellten wir unser Fahrzeug an der ruhigen Hauptstraße gegenüber des imposanten Luxushotels The Slaughters Manor House* ab und drehten entlang des idyllisch dahinplätscherten River Eye eine kleine Runde durch die bezaubernde und zu diesem späten Zeitpunkt komplett verlassene Ortschaft. Das auffälligste Bauwerk ist die alte Kornmühle aus dem 19. Jahrhundert, die ein eindrucksvolles Fotomotiv abgibt. Ebenfalls sehr schön abzulichten ist die Ortskirche mit den alten Grabsteinen auf dem Friedhof davor.

The Old Mill in Lower Slaughter
Die einzige Sehenswürdigkeit in Lower Slaughter ist The Old Mill (Alte Kornmühle), die im 18. Jahrhundert erbaut wurde und wie ein Postkartenmotiv wirkt. Kaum zu glauben, aber damit ist das Bauwerk eines der jüngsten im Ort, dessen Geschichte bis ins 11. Jahrhundert datiert ist. Die Mühle war bis 1958 in Betrieb und beherbergt heute ein Museum sowie einen kleinen Eisladen. Das große Wasserrad funktioniert immer noch und es ist beruhigend, vor diesem sehenswerten Bauwerk zu stehen und einfach kurz innezuhalten.
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Weitere Eindrücke aus Lower Slaughter
Lower Slaughter ist vor allem deshalb interessant, weil es außer der alten Kornmühle keine weiteren Attraktionen gibt: kein Café, kein Restaurant, kein touristisches Angebot. Durch die engen Straßen ist es für Busse und Campingwagen ohnehin unmöglich, durch die beiden Dörfer zu fahren – umso ruhiger ist es für Individualbesucher. Wie in Bourton-on-the-Water wird der kleine Fluss River Rye von schmalen Brücken überspannt (Bild o. l.). Im Ortszentrum steht noch ein Überrest des alten Brunnens (o. r.), der ebenso ins Auge sticht wie das mächtige Landhaus The Slaughters Manor House*, das 1658 für den High Sheriff von Gloucestershire erbaut wurde und heute ein Hotel beherbergt. Für Fotografen ist die Kirche St Mary’s Church und der Friedhof davor interessant (u. r.).
Bild o. l.: Aufnahmeort / Bild o. r.: Aufnahmeort
Bild u. l.: Aufnahmeort / Bild u. r.: Aufnahmeort
11) Roadtrip Cotswolds: Chipping Norton
In Chipping Norton hatten meine Freundin und ich drei Nächte gebucht. Dominiert wird die Stadt durch den großen Marktplatz, auf dem das Rathaus aus dem 19. Jahrhundert mit seiner Säulenoptik hervorsticht. Jeden Mittwoch findet ein Markttag statt, auf dem du frisches Obst und Gemüse, Antiquitäten und kulinarische Köstlichkeiten kaufen kannst. Die Dichte an Pubs und Cafés rund um den Marktplatz ist beachtlich, sodass du morgens gut frühstücken kannst und abends nach einem Erkundungstag in den Cotswolds garantiert etwas Gutes zu essen findest – siehe auch meine Tipps weiter unten. Eine beeindruckende Sehenswürdigkeit ist die etwas außerhalb des Zentrums liegende Bliss Tweed Mill. Die alte Wollmühle steht unter Denkmalschutz und gilt als herausragendes Beispiel der britischen Industriearchitektur.

Die Bliss Tweed Mill in Chipping Norton
Als ich in einer Broschüre das Bild und die Geschichte der Bliss Tweed Mill in Chipping Norton las, musste ich dort unbedingt hin. Das Problem: du darfst nicht mit dem Auto zufahren, da es eine Privatstraße ist. Vom Stadtzentrum aus gehst du aber nur rund 15 Minuten zu einer großen Wiese, die du betreten darfst und diesen Blick erhältst. Ein sehr unbefriedigender Umstand: Obwohl die alte Wollmühle ein wichtiges historisches Industriedenkmal darstellt, ist der Zugang für Passanten verboten. Das Bauwerk wurde in ein Domizil für wohlhabende Menschen umgewandelt und Luxuswohnung darin errichtet.
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Weitere Eindrücke aus Chipping Norton
Drei Nächte blieben meine Freundin und ich in Chipping Norton, doch besichtigt haben wir das Stadtzentrum nur am Vormittag unseres Abreisetags. Mittwochs findet nämlich der Wochenmarkt statt (o. l.), der uns aber etwas klein und überschaubar vorkam – ich denke, dass er in der warmen Jahreszeit größer ausfällt. Ansonsten bietet Chipping Norton sehr viele Einkaufsmöglichkeiten aller Art (o. r.), sehr gepflegte Vorgärten entlang der Ausfallstraßen wie der New Street (u. l.) und als Mittelpunkt natürlich die Town Hall (Rathaus) aus dem Jahr 1842 mit seinem Portikus im toskanischen Stil (u. r.).
Bild o. l.: Aufnahmeort / Bild o. r.: Aufnahmeort
Bild u. l.: Aufnahmeort / Bild u. r.: Aufnahmeort
Lokaltipps für Chipping Norton
Blue Boar Pub (1 Goddards Ln, Chipping Norton OX7 5NP): Klassisches Pub, Sonntags mehrere Sunday Roasts. Wir hatten Roasted West Country Rump of Beef und Beetroot, squash & vegan Feta Wellington, beides absolut empfehlenswert!
The Chequers (Goddards Ln, Chipping Norton OX7 5NP): in diesem urigen Pub waren wir zweimal essen. Köstlicher Short Rib Cottage Pie und Mushroom & Truffle Oil Pie, eher durchschnittliche Pan fried Cornish Mackeral.
The Rustic Bean Café (1 Market St, Chipping Norton OX7 5DD): Der Triple Ember Cheese Toastie ist zum Niederknien gut und auch der Cappuccino war äußerst geschmackvoll. Große Empfehlung zum Frühstücken!
MOR Café (4 West St, Chipping Norton OX7 5AA): Verlockendes Pudding Bread und weitere frische Backwaren.
12) Roadtrip Cotswolds: Moreton-in-Marsh
Da Moreton-in-Marsh auf unserer Route lag, nahmen wir es natürlich gleich mit und legten eine kurze Besichtigungspause ein. Die Stadt ist übrigens die einzige der Cotswolds, die per Bahnhof mit London verbunden ist. Als Tagesausflug ab London würde ich Moreton-in-Marsh allerdings nicht empfehlen – dafür bietet die Stadt aus meiner Sicht etwas zu wenig. Das Ortszentrum ist die langgezogene High Street mit einigen sehenswerten Bauwerken. Hier findest du auch problemlos einen Parkplatz, auf dem du zwei Stunden kostenlos stehen kannst. In Moreton-in-Marsh stöberten wir in einem sehenswerten Antiquitätengeschäft, machten eine Kaffeepause und bewunderten die teils aus dem 16. Jahrhundert stammenden Gebäude. Am auffälligsten ist die Redesdale Hall von 1887, das heute als Veranstaltungszentrum genutzt wird.

Die Redesdale Hall in Moreton-in-Marsh
Unübersehbar die Hauptattraktion in Moreton-in-Marsh ist die Redesdale Hall von 1886 im Zentrum der Stadt auf der High Street. Sie wurde früher als Markthalle sowie Rathaus genutzt und dient heute als Veranstaltungshalle. Hinter der Halle findest du Parkplätze, auf denen du zwei Stunden kostenlos stehen kannst. Ausgenommen ist der Dienstag, wenn auf der High Street der größte Wochenmarkt der Cotswolds veranstaltet wird.
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Weitere Eindrücke aus Moreton-in-Marsh
Gegenüber der Resedale Hall ist ein sehenswertes Gebäude mit dem Curfew Tower am Eck (o. l.). Er diente im 16. Jahrhundert als Gefängnis und zum Entdecken von Bränden. Im Bell Inn Pub (o. r.) traf sich Autor J. R. R. Tolkien während seiner Studentenzeit in Oxford regelmäßig mit seinem Bruder. Das Pub soll ihm als Inspiration für das Gasthaus „Zum Tänzelnden Pony“ (The Prancing Pony) in „Herr der Ringe“ gedient haben. Entlang der High Street reihen sich Dutzende historische Gebäude aneinander (u. l.), in denen du Boutiquen, Cafés und Antiquitätenläden findest (u. r.).
Bild o. l.: Aufnahmeort / Bild o. r.: Aufnahmeort
Bild u. l.: Aufnahmeort / Bild u. r.: Aufnahmeort
FAZIT
Der Roadtrip durch die Cotswolds ließ mich absolut sprachlos zurück! Eine Fahrt durch die „Herz von England“ genannte Region ist wie eine Reise durch die Geschichte. Zwischen den sanften Hügeln der weiten Landschaft durchquerst du eine Vielzahl an bezaubernden Dörfern, in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Die aus dem berühmten Cotswold Stone erbauten Steinhäuser erinnern an Filmkulissen und sind großartige Fotospots. Die Pubdichte in den Dörfern ist enorm, das Essen köstlich und die lokale Handwerks- sowie Kreativszene riesig. Mein wichtigster Tipp für deine künftige Reise in die Cotswolds lautet: nimm dir unbedingt genügend Zeit für eine der schönsten Gegenden in Großbritannien! Schreib mir gerne einen Kommentar, ob dich die Cotswolds nun auch so reizen wie meine Freundin und mich!





























































Wieder ganz toll beschrieben! Ich war zwar schon zweimal in den Cotswolds, doch macht dein Bericht Lust auf einen dritten und ausgedehnteren Ausflug dorthin.
Dankeschön Martina, das freut mich sehr!
Viele Grüße
Christian