Die pure Eleganz strahlte mir entgegen, als ich das Zentrum von Biarritz erreichte. Der spektakuläre Küstenabschnitt mit bildhübschen Felsformationen, einem traumhaften Sandstrand und einem zum Baden und Surfen einladenden Meer lassen erahnen, warum die französische Kaiserin und Napoleons Ehefrau Eugénie hier ein pompöses Palais erbauen ließ. Das ehemalige Fischerdorf erblühte so zu einem mondänen Ort zwischen Genuss, Erholung sowie Kultur und ist ein perfektes Ziel im Baskenland. Folge mir in diesem Artikel auf einen fotografischen Streifzug durch Biarritz!
DIE HÖHEPUNKTE AUS BIARRITZ IN DIESEM REISEBERICHT
Tipps zur Anreise, Unterkünften und den öffentlichen Bussen im Raum BAB (Biarritz-Anglet-Bayonne)
Historische Sehenswürdigkeiten wie das Hôtel du Palais, das Casino und die Häuser der Innenstadt
Eine umwerfende Naturlandschaft mit bizarren Felsformationen und Traumstrand direkt am Atlantik
Eine Kulinarik zum Genießen in der Markthalle, den umliegenden Bistros und vielen Cafés in Biarritz
Viele Fotos mit GPS-Positionen, damit du die schönsten Fotospots schnell selbst erleben kannst
Dieser Artikel wurde zuletzt am 6. September 2026 aktualisiert.
BIARRITZ
FAKTEN
Reisezeit: September (Tagesausflug ab Bayonne)
Meine Anreise: Mit dem Txik-Txak-Bus T1 von Bayonne nach Biarritz (ca. 0:35 h). Infos zur allgemeinen Anreise siehe Fließtext weiter unten.
HOTELTIPP IN BAYONNE
Unterkunft: Hotel ibis Styles Bayonne Centre Gare* (1 Pl. de la République, Bayonne): Aus Kostengründen habe ich mich nicht in Biarritz, sondern in Bayonne einquartiert, was ich empfehlen kann! Mit dem Bus T1 ist das Zentrum von Biarritz in rund 30 Minuten unkompliziert zu erreichen. Sehr gutes und preiswertes Hotel direkt am Ufer des Flusses Adour mit tollem Ausblick auf die Altstadt von Bayonne. Kurze Fußwege zum Bahnhof (zwei Minuten) und über die schöne Brücke in die Altstadt (fünf Minuten). Die Busstation nach Biarritz und andere Orte in der Region ist direkt vor dem Bahnhof. Zweckmäßig eingerichtete, saubere Zimmer, sehr bequemes Bett, Klimaanlage (abschaltbar), kleines Badezimmer mit super Dusche, schnelles WLAN. Frühstück ist im Preis inkludiert. Überschaubares Buffet, aber köstliche Auswahl an pikanten und süßen Speisen. Weiterempfehlung? JA!
Buche hier alternativ schöne und zentral gelegene Unterkünfte in Biarritz*
TRANSPARENZHINWEIS
*Die mit Stern gekennzeichneten Verweise in diesem Blogartikel sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn dir mein Blogartikel bei der Planung deiner Reise geholfen hat, freue ich mich, wenn du über diese Links deine Unterkunft oder Freizeitaktivitäten buchst. Ich erhalte dadurch eine kleine Provision und du unterstützt den Erhalt dieses Blogs. Für dich entstehen dabei selbstverständlich keine Nachteile. Vielen Dank! 🙂
Biarritz: Zwischen Meer und „Space Invaders“
Dass es mich einmal nach Biarritz im französischen Baskenland am Golf von Biskaya verschlagen würde, hätte ich nicht erwartet. „Schuld“ daran ist der Pariser Mosaikkünstler Invader, der 60 Stück seiner „Space Invaders“ genannten Werke in der Region BAB (Biarritz-Anglet-Bayonne) hinterließ, wodurch ich auf dieses Städtedreieck überhaupt erst aufmerksam wurde. Was es damit genau auf sich hat, erzähle ich dir weiter unten im Artikel. Nach einer Fotorecherche im Internet war ich auf Anhieb fasziniert von der prächtigen Architektur rund um die Strandpromenade La Grande Plage, die von einer bildhübschen Felslandschaft gesäumt ist. Für mich war sehr schnell klar: nach Biarritz muss ich unbedingt! Diesen Gedanken teilen auch Tausende andere Besucherinnen und Besucher, denn Biarritz zählt zu den populärsten und meistbesuchten Seebädern an der südfranzösischen Atlantikküste.
Biarritz, ein Ort der Sommerfrische
Biarritz war früher ein Fischer- und Walfangort, ab dem 19. Jahrhundert dann ein mondänes Seebad, wohin es die Gräfin von Montijo regelmäßig zum Urlauben zog. Ihre Tochter Eugénie heiratete 1852 den französischen Kaiser Napoleon III. und sie ließen auf einem Hügel vor dem Meer liegend ein prachtvolles Palais erbauen. Dorthin kehrten sie bis 1868 regelmäßig zur Sommerfrische nach Biarritz zurück. Das machte den ehemals kleinen Ort schlagartig berühmt und alles, was Rang und Namen hatte, wollte hier auch sehen und gesehen werden. 1884 wurde der Kaiserpalast zu einem Hotel umgebaut und beheimatet heute ein Luxushotel der Sonderklasse. Wenn du mal nach dem gewissen Etwas suchst: der Preis im Hôtel du Palais Biarritz* beginnt bei ca. 1.000 Euro pro Übernachtung. Nach dem Zweiten Weltkrieg erholte sich Biarritz rasch, entwickelte sich zu einem Hotspot für Surfer und zählt bis heute als attraktiver Ort zum Entspannen.

Die Magie von Biarritz
Im Vorfeld meiner Reise las ich die Worte des Literaten Victor Hugo (1802-85): „Ich wüsste keinen Ort, der reizvoller und herrlicher wäre als Biarritz.“ Dem kann ich nur zustimmen! Wenn es einen Ort gibt, wo du dich einfach nur auf eine der unzähligen Aussichtsplattformen mit Blick Richtung Meer begeben musst, um vollkommene Zufriedenheit zu erlangen, dann ist es Biarritz. Es ist eine perfekte Beschreibung, wie ich mich während meines Tagesausflugs hierher fühlte. Schon gleich nach der Ankunft war es um mich geschehen: Das kräftige Rauschen der ungestümen Wellen, die einzigartige Felslandschaft inmitten eines Traumstrandes und der alles überblickende historische Palast von Napoleon III. – perfekte Zutaten für eine Stadt! Die Sonne strahlte mir in Biarritz ohne Pause entgegen und setzte die Küstenstadt in ein sagenhaft schönes Licht.
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Warum ich nicht in Biarritz übernachtet habe
Normalerweise verbringe ich an jedem neuen Ort gerne zumindest eine Nacht. Ich liebe einfach das Gefühl, eine Stadt nach Einbruch der Dunkelheit zu erleben, wenn die Tagestouristen weg sind und sich eine angenehme Ruhe und Gelassenheit ausbreitet. Selbiges gilt für den folgenden Morgen, wenn die Sonne aufgeht und du die Stadt noch ganz für dich alleine hast. Biarritz wäre wirklich prädestiniert für magische Momente in den Randzeiten. Warum ich mich dennoch gegen eine Übernachtung entschieden habe: Unterkünfte gibt es in Biarritz* zwar jede Menge, doch die Preise sind abartig hoch. Und ich meine nicht Luxushotels – selbst Zimmer, die deutlich vom Strand entfernt sind, hätten mein Budget gesprengt. Außerdem empfand ich die Bilder vieler Unterkünfte als hässlich und abgewohnt. Deshalb übernachtete ich in der nur wenige Kilometer entfernten mittelalterlichen Stadt Bayonne, was ein echter Glücksgriff war.
Die Anreise nach Biarritz
Die Anreise von meiner Heimatstadt Wien nach Biarritz hätte sich als zeitaufwendig erwiesen. Direktflüge gibt es nur von wenigen Flughäfen im deutschsprachigen Raum, ein Umstieg war mir zu teuer. Die zweite Möglichkeit: einen Flug nach Paris buchen, dort gleich die französische Hauptstadt ansehen und dann vom Zentrum per Schnellzug TGV direkt nach Biarritz fahren (ca. 4:15h). Der Bahnhof ist drei Kilometer vom Zentrum entfernt und macht nochmals einen Bustransfer notwendig. Deshalb baute ich meine Reise einfach aus und ergänzte sie um die baskische Stadt Bilbao in Spanien. Diese stand schon ewig auf meinem Wunschzettel und bot sich dank eines günstigen Fluges von Wien wunderbar als Startpunkt an. Wie es von dort nach Biarritz weiterging, liest du in der nachfolgenden blauen Infobox. Mit dem Mietwagen* kommst du natürlich auch nach Biarritz, dort ist aber die Parksituation schwierig bzw. Parkplätze sehr teuer!
TIPP: Biarritz mit Bayonne und Bilbao kombinieren
Das Baskenland ist in Bezug auf Kultur, Natur und Kulinarik ein großartiges Reiseziel. Ich flog für 3 Nächte in das spanische Baskenland nach Bilbao, um danach gemütlich mit Regionalzügen über die sehr reizvolle Küstenstrecke in die Grenzstadt Hendaye zu fahren, wo es nach einem Bahnsteigwechsel direkt für weitere 3 Nächte in das französische Baskenland nach Bayonne ging. Von dieser Basis aus sah ich mir die Region des Städtedreiecks (Biarritz-Anglet-Bayonne) nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, was ausgezeichnet klappte. Die Rückreise erfolgte von Bayonne mit dem TGV direkt nach Paris (rund vier Stunden Fahrt). Dort bliebt ich noch eine Nacht und flog anschließend nach Wien zurück. Ein herrlicher Trip, den ich dir von Herzen empfehlen kann!

Wie du Biarritz am besten besichtigst
Biarritz ist recht groß, die wichtigsten Attraktionen, Strände und Restaurants liegen aber eng beieinander. Als Startpunkt für eine Erkundung empfiehlt sich der Boulevard beim Casino. Ich reiste mit dem Bus T1 von Bayonne an und kam beim Rathaus an der Station Mairie de Biarritz an – direkt neben dem Casino. Von dort sind alle Sehenswürdigkeiten schnell zu Fuß erreichbar. Dennoch addierten sich die Schritte über den Tag schlussendlich zu einer beachtlichen Summe. Biarritz ist auch eine sehr hügelige Stadt mit vielen Steigungen und jeder Menge Treppen, achte also auf bequemes Schuhwerk. Das Bussystem Txik Txak ist für das Umland exzellent (alle Details dazu im Artikel über Bayonne), bringt dir im Stadtzentrum von Biarritz aber nichts. Die Gassen sind eng und häufig Fußgängerzonen oder Promenaden am Wasser, sodass du um viele Fußwege nicht herumkommst.
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BIARRITZ: DIE 8 SCHÖNSTEN ORTE UND SEHENSWÜRDIGKEITEN
Biarritz ist nicht nur eine Stadt, Biarritz ist aus meiner Sicht vor allem ein Gefühl. Ich hatte das Glück, sonniges Wetter und sommerliche Temperaturen bei meinem Besuch vorzufinden – dann ist die Stadt am sehenswertesten. An den Stränden kannst du dich sonnen lassen und den mutigen Surfern zusehen, wie sie sich den mächtigen Wellen entgegenwerfen. Ich liebte es, mit den Füßen durch das Meer zu stapfen und mich von der Architektur rundherum verzaubern zu lassen. Zwischen Villen, Promenaden und Boutiquen locken immer wieder Cafés und der verführerische Duft nach frisch gegrillten Köstlichkeiten. Mit den nachfolgenden acht Tipps führe ich dich nun zu den Highlights und Sehenswürdigkeiten von Biarritz!
1) Sehenswertes in Biarritz: La Grande Plage
La Grande Plage (der große Strand) hält, was der Name verspricht: ein wunderschöner Sandstrand trifft auf die menschengemachte Eleganz der Promenade mit ihren historischen Bauwerken. Sehen und gesehen werden, das ist hier das Motto. Die auffälligsten Gebäude sind das Casino im Art-Déco-Stil und das Hôtel du Palais Biarritz*. Die ehemalige Sommerresidenz von Napoleon III. und seiner Frau Eugénie ist heute ein Luxushotel und komplett abgeschottet – ein Zutritt ist nur für Hotelgäste möglich. Das Casino dagegen ist für alle volljährigen Gäste zugänglich, ich begnügte mich aber mit der architektonischen Schönheit von außen. Besonders faszinierten mich am Strand die riesigen Felsen, welche der Szenerie eine unwirkliche Schönheit verliehen. Biarritz blickt direkt auf den rauen Atlantik und die teilweise „hinterhältig“ anrollenden Wellen flößten mir doch Respekt ein – die Badegäste hingegen agierten ziemlich routiniert.

Der Grande Plage als bildhübsches Fotomotiv
Ein Spektakel auf allen Ebenen ist der Grande Plage in Biarritz. Mit gewaltiger Wucht treffen die Wellen an Land und ergießen sich dann sanft bis weit hinauf zu den Badegästen. Das südliche Ende bietet ausgezeichnete Ausblicke sowohl von einer Aussichtsplattform als auch vom Strand selbst. Das markanteste Element ist der einsame, mächtige Felsen.
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Das Luxushotel Hôtel du Palais in Biarritz
Das Luxushotel Hôtel du Palais ist zweifelszwei die Grande Dame von Biarritz. Stellt man sich den prunkvollen Palast ohne die heutige maßlose Verbauung rundherum vor, lässt sich die pompöse Wirkung des Gebäudes in der damaligen Zeit gut erahnen. Betreten kannst du das Grundstück als „Normalsterblicher“ nicht und es gibt vor dem Palais am Strand sogar einen eigenen Fußgängertunnel, um nicht in Berührung mit dem Palast zu kommen.
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Das Casino von Biarritz
Das 1929 erbaute Casino ist durch seine zentrale Lage wahrscheinlich das erste prachtvolle Gebäude, das du in Biarritz zu Gesicht bekommst – und es legt mit seinem Art-Déco-Stil gleich die Latte hoch für die weitere Besichtigung der Stadt.
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Entspannung auf dem Grande Plage von Biarritz
Der Grande Plage ist rund 600 Meter lang und bietet somit genügend Platz für Sonnen- und Badehungrige. Am späten Nachmittag taucht die Sonne den Strand und die Promenade in ein atemberaubend schönes Licht.
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Die fiesen Wellen am Grande Plage
Am Meer den Wellen zuzusehen, ist meiner Meinung nach überall auf der Welt ein besonderes Ereignis. In Biarritz zeigt der Atlantik aber deutlich, wie stark er sein kann. Selbst an einem schönen Tag wie zum Zeitpunkt meines Besuchs kamen alle paar Minuten sehr tückische Wellen an Land. Baden gehen ist deshalb in Biarritz immer mit großer Vorsicht zu genießen – einige Abschnitte sind generell nur für Surfer zu empfehlen.
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2) Sehenswertes in Biarritz: Der Leuchtturm Le Phare
Der Leuchtturm Phare de Biarritz ist eines der Wahrzeichen der Stadt und von vielen Punkten aus sichtbar. Er steht im äußersten Südwesten auf dem Felsvorsprung Pointe Saint-Martin und ragt 73 Meter in die Höhe. In Betrieb genommen wurde der Leuchtturm 1830, um Schiffe und Boote auf hoher See vor der Küste zu warnen. Das überdimensionale Licht ist bis heute in Betrieb und steht seit 2009 unter Denkmalschutz. Zu erreichen ist er am einfachsten zu Fuß, indem du am Strand Grande Plage bis zu den Stufen am Ende flanierst und dann oben der Straße bis zum Leuchtturm folgst. Alternativ fährt der kostenlose Bus N5 zur Station Régina, von wo aus du noch rund zehn Minuten zum Turm benötigst. Der Leuchtturm kann über eine Wendeltreppe bestiegen werden, was einen unglaublichen Ausblick ermöglicht. Leider verpasste ich die Öffnungszeiten, allerdings gibt es auch ums Eck eine Plattform für eine exzellente Aussicht.

Per Tunnel zum Leuchtturm Le Phare
Flanierst du entlang der Promenade in Richtung des Leuchtturms Le Phare, musst du vor dem Hôtel du Palais in einen Fußgängertunnel wechseln. Am Ende des Tunnels bietet sich dir durch einen Felsbogen dieses Motiv an – der Leuchtturm zieht die Aufmerksamkeit sofort auf sich.
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Der Leuchtturm Le Phare im schönsten Licht
Das sanfte Licht der untergehenden Sonne lässt erahnen, dass ich für eine Besichtigung und einen Aufstieg auf den Leuchtturm Le Phare schon etwas zu spät dran war. Dafür bekam ich aber von einer nahe gelegenen Aussichtsplattform diesen schönen Anblick zu Gesicht.
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Aussicht auf den Grande Plage und Plage Miramar
Von derselben Aussichtsplattform erhältst du auch einen magischen Anblick des Grande Plage im Hintergrund und des Plage Miramar im Vordergrund. Die beiden Strände sind durch das Hôtel du Palais getrennt. Kurz vor Sonnenuntergang ist hier die Stimmung natürlich sensationell!
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3) Sehenswertes in Biarritz: Rocher de la Vierge
Die bekannteste und auch am stärksten frequentierte Sehenswürdigkeit in Biarritz ist der Rocher de la Vierge (Jungfrauenfelsen). Die Felsformation selbst ist schon attraktiv zum Ansehen, gemeinsam mit der Marienstatue und der Eisenbrücke ergibt sich ein faszinierendes Gesamtbild. Die Hintergrundgeschichte dazu: Im Jahr 1864 gerieten Walfänger bei ihrer Rückkehr nach Biarritz in dichtem Nebel in einen schweren Sturm. In letzter Sekunde erspähten sie ein Licht über dem Felsen, dem sie folgten und somit sicher den Fischerhafen erreichen konnten. Ob es sich dabei um das Licht des zum damaligen Zeitpunkt bereits rund 30 Jahre in Betrieb stehenden Leuchtturms Le Phare (siehe Punkt 2) handelte, bleibt ein Rätsel. Spannender klingt natürlich die Legende, dass aufgrund dieses göttlichen Erlebnisses Napoleon III. 1865 die Marienstatue als Dankopfer für das Wunder errichten ließ!

Der Rocher de la Vierge in voller Pracht
Napoleon III. wollte mit der Marienstatue auf dem Rocher de la Vierge (Jungfrauenfelsen) nicht nur ein Dankopfer errichten, sondern hatte noch andere Pläne. Zu seinem Schutz sollte ein Zufluchtshafen gebaut werden. Um das Baumaterial transportieren zu können, ließ er durch diesen und auch weitere Felsen einen Tunnel schlagen – du stößt bei deinem Spaziergang sicherlich auf den ein oder anderen. Die Verbindung zwischen dem Felsen und dem Festland stellte ursprünglich eine Holzbrücke her, die jedoch dem rauen Wetter nicht lange standhielt.
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Die Metallbrücke zum Rocher de la Vierge in Biarritz
Die Holzbrücke auf den Rocher de la Vierge (Jungfrauenfelsen) wurde 1877 durch eine Metallbrücke ersetzt. Du wirst in zahlreichen Artikeln und Reiseberichten fälschlicherweise lesen, dass die Brücke von Gustave Eiffel geplant und erbaut wurde. Das ist allerdings ein Irrtum, auf den auch das Tourismusbüro in Biarritz aufmerksam macht. Aufgrund des ähnlichen Designs zum Eiffelturm in Paris besteht diese Verwechslung, in Wirklichkeit wurde die Metallbrücke aber von den Werkstätten Schryver & Cie entworfen.
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Die Marienstatue auf dem Rocher de la Vierge
Die drei Meter große, bronzene Statue der Jungfrau Maria auf dem Rocher de la Vierge (Jungfrauenfelsen) wurde von einer Gießerei in Bordeaux hergestellt. Sie wacht über die Seeleute von Biarritz und die Stadt. Über die Brücke und den Tunnel kommst du ihr ganz nahe und genießt rundherum noch die Ausblicke auf das Meer und Biarritz.
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4) Sehenswertes in Biarritz: Flanieren an der Promenade
Mein persönliches Highlight in Biarritz: sich einfach entlang der Promenade treiben lassen und alle paar Meter eine neue Überraschung erleben. Ausgehend vom Grande Plage folgte ich ohne Plan ständig dem Weg entlang des Atlantiks. Mal ging es bergauf, mal bergab, dazwischen immer genügend Möglichkeiten, sich hinzusetzen und von einer der zahlreichen Aussichtsplattformen dem Treiben rundherum zuzusehen. Empfehlen kann ich dir den kleinen Eiskiosk Les Glaces d’Eugénie (Standort anzeigen) neben der Kirche Sainte-Eugénie. Hol dir dort ein Eis und lass dann deinen Blick einfach über das Meer schweifen – absolut herrlich! Den Wellen siehst du vielleicht genauso gerne zu wie ich. Während sie rund um den Grande Plage schon recht forsch an Land treffen, sind sie in der rauer werdenden Felslandschaft Richtung Süden noch imposanter zum Ansehen.

Postkartenmotiv mit Fischerdorf in Biarritz
Eine von vielen Aussichtsplattformen entlang der Küste von Biarritz ermöglicht dir diesen genialen Ausblick. Der Aussichtspunkt ist zwischen den Pflanzen etwas versteckt, aber nicht schwierig zu finden. Du schaust auf die Kirche Église Sainte-Eugénie de Biarritz und den darunter liegenden alten Fischerhafen (Le Port des Pêcheurs). Wenn dir nach einem besonderen Ambiente zum Fischessen ist, dann reserviere dir einen Platz in einem der hübschen alten Lokale – den sogenannten Crampottes. Dabei handelt es sich um historische Sardinenlager.
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Die Felsen von Biarritz
Die Felsen an der Atlantikküste von Biarritz formen teilweise bizarre Formen mit natürlichen Sichtfenstern. Durch diese erhältst du nicht nur eine weitere interessante Aussicht auf die Stadt, sie eignen sich auch hervorragend für Erinnerungsfotos. Der Felsbogen hier im Bild befindet sich unmittelbar beim Rocher de la Vierge.
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Das Musée de la Mer de Biarritz
Ebenfalls gleich beim Rocher de la Vierge stößt du auf dieses architektonische Prachtexemplar. Das im Art Déco gestaltete Musée de la Mer de Biarritz ist das Aquarium der Stadt. Das Museum widmet sich der Geschichte des Walfangs, der im Baskenland bis in das 17. Jahrhundert betrieben wurde. Außerdem sind rund 5.000 Tiere zu bestaunen, darunter Haie und Robben.
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Der Plage du Port Vieux in Biarritz
Folgst du dem Küstenweg weiter nach Süden, gelangst du zum großen Strand Plage du Port Vieux. Er liegt geschützt in einer Bucht und bietet eine großartige Möglichkeit, ohne großen Wellengang in Ruhe ins Wasser zu steigen. Im Sommer ist der Strand naturgemäß gut besucht – früh kommen lautet also die Devise, wenn du hier ein Plätzchen ergattern willst.
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Die Villa Belza in Biarritz
Wie aus einem Filmset wirkt dieses Bauwerk, dramatisch auf einem Felsvorsprung an der Küste von Biarritz gelegen. Es handelt sich um die Villa Belza und es ist keine Überraschung: dieser Ort wurde tatsächlich schon für Dreharbeiten genutzt. Die schlossähnlich wirkende Villa im neomittelalterlichen Stil wurde 1880 bis 1895 im Auftrag des Versicherungsmaklers Ange Dufresnay erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte war sie Schauplatz glamouröser Partys und Veranstaltungen mit viel Prominenz.
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Das Teufelsloch vor der Villa Belza
Die ungewöhnliche und spektakuläre Lage auf dem Felsvorsprung, die unmittelbare Nähe zum Trou du Diable (Teufelsloch) und der Name Belza (baskisch für schwarz) befeuerten Legenden, bei der Villa Belza handle es sich um einen Ort der Hexen und Geister. Das Teufelsloch ist aber auch wirklich angsteinflößend: selbst bei schönem Wetter wie zum Zeitpunkt meines Besuchs prallten die Wellen unbarmherzig und mit voller Wucht gegen die Küste. Ich konnte mir gut vorstellen, wie die Kraft der Natur hier bei Schlechtwetter sein muss!
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Surfer am Plage Miramar in Biarritz
Wechseln wir nun in den Norden von Biarritz zum Strand Plage Miramar, wo ich mich zum Sonnenuntergang aufhielt. Dieses Motiv eines Surfers sprang mir von der Promenade aus entgegen. Einige der Strandabschnitte sind nur geübten Surfern zu empfehlen, denn der Atlantik ist gnadenlos und eignet sich nur an bestimmten Stellen zum gefahrlosen Schwimmen. Mir imponierten die Manöver der Surfer enorm und ich verbrachte hier einige Zeit, um die waghalsigen Aktionen zu fotografieren.
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Der Felsbogen Le Rocher du Fioup in Biarritz
Am nördlichen Ende des Plage Miramar endet der Strandabschnitt und du musst über Stufen auf das Straßenniveau wechseln. Wenn du dich beim Aufstieg umdrehst, wirst du mit diesem Motiv belohnt. Der Felsbogen Le Rocher du Fioup thront malerisch im Meer und bekommt beim Sonnenuntergang eine ganz besondere Aura.
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5) Sehenswertes in Biarritz: Das Zentrum der Stadt
Das Stadtzentrum (Centre-ville) von Biarritz ist in den Sommermonaten ein äußerst lebendiges Viertel mit Märkten, Restaurants, Boutiquen und Nachtleben. Mir gefiel die baskisch-französische Bauart der Häuser sehr: Die historischen, weißen Fassaden mit ihren roten, grünen und blauen Fensterläden wechseln sich ab mit nüchtern gestalteten, aber keinesfalls hässlichen Nachkriegsbauten. Dazwischen wachsen Palmen, Pinien und Zitronenbäume. Die Geschäfte und Boutiquen sind vielfältig mit einem besonderen Schwerpunkt auf Mode und Surfen. Supermarktähnliche Kioske, wie man sie aus vielen anderen Ländern kennt, fand ich aber leider fast gar keine. Was mir noch positiv auffiel: Trotz des teuren Pflasters und der Dichte an wohlhabenden Menschen wirkten die Bewohner und Gäste von Biarritz auf mich weder abgehoben noch arrogant, sondern elegant lässig und unkompliziert.

Die Skulptur „La Basque Femme“
Die architektonische Seite von Biarritz wird auf vielen Straßen und Plätzen von Skulpturen aller Art ergänzt. Hier siehst du „La Basque Femme“ („Die baskische Frau“) des galizischen Bildhauers Francisco Leiro. Seine Skulpturen sind in zahlreichen spanischen Städten und in internationalen Museen zu sehen.
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Das Postamt von Biarritz
Ein schönes Fundstück in der Innenstadt von Biarritz ist das Postamt in der Rue de la Poste. Es wurde zwischen 1920 und 1929 erbaut und sticht an der Außenseite durch seine Schrift im Art-Déco-Stil hervor.
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Die Rue du Port-Vieux in Biarritz
Die kleine Rue du Port-Vieux ist im Stadtzentrum von Biarritz einer der Hotspots. Durch die Steigung der Gasse blickst du beim Flanieren bergab direkt auf den Atlantik – eine optische Täuschung, denn zwischen der Gasse und dem Meer liegt noch ein Strand und ein Parkplatz.
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Die Kirche Église Sainte-Eugénie
Auf dem zentralen Place Sainte-Eugénie lohnt ein kurzer Besuch der Kirche Sainte-Eugénie. Sie ist der heiligen Eugenie geweiht, der Schutzpatronin der Frau von Napoleon III. Die neugotische Kirche wurde zwischen 1898 und 1903 erbaut, im Inneren gibt es Glasmalereien des französischen Malers Luc-Olivier Merson und ein sehenswertes Votivschiff zu bewundern. Leider konnte ich nur einen oberflächlichen Blick vom Eingang aus erhalten, da zum Zeitpunkt meines Besuchs gerade Renovierungsarbeiten stattfanden.
Bild l.: Aufnahmeort / Bild r.: Aufnahmeort
6) Sehenswertes in Biarritz: Die Markthalle Les Halles
Was darf in einer französischen Stadt nicht fehlen? Richtig, eine Markthalle! In Biarritz nennt sie sich Les Halles und sollte ein Fixpunkt bei deinem Besuch sein. Das markante Backsteingebäude wurde 1885 eröffnet und ist seitdem nicht mehr aus der Stadt wegzudenken. Du kannst hier das gesamte Jahr über (ausgenommen am 25. Dezember und 1. Jänner) täglich ab 7:30 Uhr morgens bis 14:00 mittags einkaufen. In den Sommermonaten Juli und August öffnet die Markthalle abends von 18:00-21:00 Uhr nochmals und lädt zum Schlemmen nach dem Sightseeing ein. Ich hatte bei meinem Besuch gehörigen Stress, denn ich kam mit dem Bus aus Bayonne erst um 13:00 Uhr in Biarritz an und steuerte natürlich sofort Les Halles an. Gerne hätte ich hier mehr Zeit verbracht und mich durch das vielfältige Angebot durchgekostet – schlussendlich musste ich mich aber (zumindest) mit einer Tasse frischer Erdbeeren zufriedengeben.

Innenansicht der Markthalle Les Halles in Biarritz
Kennst du dieses Gefühl auch, wenn du in einer neuen Stadt die Markthalle betrittst? In Les Halles von Biarritz suchen die Augen neugierig alle Ecken ab, die Nase weiß nicht, wo sie anfangen soll hinzuschnuppern und im Mund läuft sofort das Wasser wegen all der Köstlichkeiten zusammen.
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Essen in und rund um die Markthalle in Biarritz
Die Delikatessen in Les Halles lachten mich zwar an, ich wollte aber etwas Warmes zu Mittag essen. In der Markthalle wird in einer Ecke zwar auch frischer Fisch gegrillt (der Duft!!), doch leider ergatterte ich keinen der wenigen Plätze. Die Alternativen warten aber rund um die Markthalle auf dich. Eine Vielzahl an Lokalen lädt zum Essen ein und ich ließ mich vom Mittagsangebot des Café du Commerce anlocken. Das gebratene Lachsfilet mit Gemüse und Baguette war ein absoluter Traum und der Preis sehr in Ordnung!
Bilder oben: Aufnahmeort / Bilder unten: Aufnahmeort
7) Sehenswertes in Biarritz: Rocher du Basta
An Felsformationen mangelt es Biarritz ja wirklich nicht, aber der Rocher du Basta war ein besonderes Vergnügen für mich. In Reiseführern und Reiseberichten wird dieser Felsen mit seiner sehenswerten Steinbrücke zu meiner Überraschung oft gar nicht erwähnt. Aus meiner Sicht ist er nämlich einer der schönsten in ganz Biarritz und fotografisch wesentlich spannender als der berühmte Jungfrauenfelsen Rocher de la Vierge (siehe Punkt 3). Vor Ort sieht man das offensichtlich auch so, denn das Motiv bekam ich in zahlreichen Souvenirshops sowie Kunstgalerien auf Ansichtskarten und Gemälden zu Gesicht. Situiert ist der Rocher de la Basta zwischen dem südlichen Ende des Grande Plage und dem alten Fischerhafen Le Port des Pêcheurs. Überquerst du die alte Steinbrücke, gelangst du auf zwei Aussichtsplattformen – eine davon liegt etwas erhöht und erlaubt ein sensationelles Panorama.

Der Rocher du Basta als Postkartenmotiv
Die Felsformation Rocher du Basta lädt ein, stehenzubleiben und den Moment in der Nachmittagssonne zu genießen. Die alte Steinbrücke und der Felsen mit seiner Bewachsung sehen bildhübsch aus. Unterhalb präsentiert sich der Strand perfekt zum Baden und Liegen. Das ist allerdings wegen der dort auftretenden Strömungen streng verboten – daran halten wollte sich allerdings niemand, als ich vor Ort war.
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Die erste Aussichtsplattform auf dem Rocher du Basta
Die erste ebenerdige Aussichtsplattform auf der Felsformation Rocher du Basta ist ein wundervoller Rückzugsort zwischen den Bäumen. Der Ausblick ist hier bereits gut, aber sieh dir noch das nächste Bild an – es wird noch besser!
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Die zweite Aussichtsplattform auf dem Rocher du Basta
Folgst du dem kleinen Weg über Stufen nach oben, gelangst du zur zweiten Aussichtsplattform auf dem Rocher du Basta. Von dort überblickst du alle Himmelsrichtungen. In der Ferne schaust du auf die Promenade mit dem Casino und dem Hôtel du Palais. In diesem Bild siehst du dagegen die Aussicht in die andere Richtung mit Blick auf den alten Fischerhafen und die Kirche Sainte-Eugénie in Biarritz.
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8) Sehenswertes in Biarritz: Space Invaders
Am Beginn des Artikels erwähnte ich bereits, dass ich auf Biarritz und seine Nachbarorte Anglet sowie Bayonne erst durch Invader aufmerksam wurde. Der anonym agierende Künstler aus Paris hinterlässt seit 1998 auf der ganzen Welt seine „Space Invaders“ genannten Mosaike im öffentlichen Raum, insgesamt bereits über 4.000 Kunstwerke. Dabei gestaltete er seine Werke zu Beginn mit Motiven aus dem gleichnamigen Arcade-Videospiel von 1978, in dem du mit einer Kanone außerirdische Monster abschießen musst – meist in Form von Kraken, Tintenfischen oder Oktopussen. Im Laufe der Zeit erweiterte Invader seine Arbeiten um Motive, die einen direkten Bezug zum Ort haben, an denen er sie hinterlässt. In Biarritz und Bayonne ist das ganz besonders gut zu sehen.
60 Mosaike im Raum BAB
Im Städtedreieck BAB (Biarritz-Anglet-Bayonne) kannst du dich auf die Suche nach 60 Mosaiken machen, die mal mehr und mal weniger einfach zu finden sind. Mit der App „Flash Invaders“ lassen sich gefundene Mosaike fotografieren und Punkte verdienen – ähnlich wie bei Pokémon Go. Auf diese spielerische Art lernst du Städte ganz anders kennen und so entdeckte ich beispielsweise in Basel, Bern, München, Brüssel, Ljubljana oder Köln Stadtviertel, die ich nie am Programm hatte. Die Positionen der Mosaike sind meistens nicht in Stadtplänen eingezeichnet, das Aufspüren erfordert deshalb Kreativität: Tipps zum Finden von Space Invaders I und Tipps zum Finden von Space Invaders II.

Beispiele für Space Invaders in Biarritz
In dieser Bildcollage siehst du vier typische Mosaike der Space Invaders in Biarritz. Es handelt sich dabei um relativ große Exemplare, die beim Spazierengehen kaum zu übersehen sind und an prominenten Positionen im Stadtzentrum und am Strand angebracht sind. Als Starthilfe nenne ich dir nachfolgend die Standorte, für die restlichen Mosaike musst du aber selbst aktiv werden und die Positionen auf kreative Art herausfinden.
Bild o. l.: Aufnahmeort / Bild o. r.: Aufnahmeort
Bild u. l.: Aufnahmeort / Bild u. r.: Aufnahmeort

Space Invaders mit Bezug auf Biarritz
Invaders Arbeiten sind mal mehr und mal weniger kreativ, aber die Space Invaders in Biarritz gehören für mich zu den schönsten, die ich bisher gesehen habe. Hier habe ich dir weitere Beispiele zusammengestellt, die mir besonders in Erinnerung blieben. Fast jedes der 60 Exemplare nimmt Bezug auf seine Umgebung. Sei es die baskische Flagge, die Baskenmütze, ein Surfbrett, der Fisch Nemo aus der Cité de l’Océan, die hohen Wellen des Atlantiks, die Spielkarten als Symbol für das Casino oder der Tintenfisch, der auch auf der Fassade des Aquariums vorkommt – alles optisch großartige Kunstwerke!
FAZIT
Beim Verfassen dieses Reiseberichts über Biarritz kam ich ehrlich gesagt aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Die mondäne Küstenstadt ist einfach ein umwerfendes Ziel. Im Mittelpunkt stehen eindeutig nicht die Sehenswürdigkeiten, sondern die Natur. Die bizarren Felsformationen, lange Sandstrände, eine wundervolle Pflanzenpracht und die kraftvollen Wellen des Atlantiks verleihen Biarritz ein ganz besonderes Flair. Das Flanieren entlang der Promenade und der Küste ist Balsam für die Seele, dazu das köstliche Essen in der Markthalle oder einem der zahlreichen kleinen Bistros! Ich konnte gut nachvollziehen, warum es hier die Menschen herzieht. Biarritz lässt sich auch perfekt an einem Tag erkunden, wenn du dir die hohen Preise der Unterkünfte ersparen willst. Schreib mir nun gerne einen Kommentar, ob dich mein Artikel überzeugt hat und du nun auch nach Biarritz willst! 🙂


















