London: 10 Tipps für deine Rückkehr

Sonnenuntergang über London von The Shard aus gesehen

Kennt ihr das Gefühl? Egal wie oft meine Freundin und ich schon in London waren – wir wollen nach der Rückreise am liebsten sofort wieder hin. London ist jedes Mal aufs Neue ein großartiger Citytrip, während dem wir garantiert etwas Unbekanntes entdecken. Ich habe euch in diesem Blogartikel zehn weitere Attraktionen in London zusammengestellt, die euch die nächste Städtereise in die britische Metropole mit Sicherheit schmackhaft machen!


Dieser Artikel wurde zuletzt am 16. Juni 2020 aktualisiert.

London

Reisezeit: August 2019 (8 Tage, 7 Übernachtungen)
Anreise: Mit easyjet von Flughafen Wien-Schwechat nach London Gatwick Airport (ca. 2:00h)
Unterkunft: Hotel citizenM Tower of London* (40 Trinity Square): sehr gute Lage unmittelbar am Tower of London, direkter U-Bahn-Zugang zur Circle sowie District Line (Station Tower Hill) und zwei Minuten Fußweg zur DLR (Station Tower Gateway), sehr nützliche Buslinie 15 ebenfalls direkt vor dem Hotel (Station Tower of London). Schon bei der Buchung unbedingt ein Zimmer mit sensationellem Blick auf den Tower wählen (Extrakosten) oder wie wir mit etwas Risiko ein normales Zimmer nehmen und dafür zum Check-in-Beginn um 14 Uhr anwesend sein (dann bei Verfügbarkeit ohne Aufpreis möglich). Die Zimmer in den Innenhof sind nämlich völlig unattraktiv mit Ausblick in die anderen Zimmer. Zimmer generell klein, aber sehr funktional, modern und nicht einengend. Steuerung von Licht/Rollo/Klimaanlage/TV zentral über ein iPad. Guter Schallschutz, internationale Steckdosen (am besten Verteilerleiste mitnehmen), sehr bequemes großes Bett, Nasszelle mit super Dusche, schnelles WLAN (Up- und Download), täglich zwei 0,5l-Flaschen Wasser gratis, leerer Kühlschrank, Safe vorhanden. Große attraktive Public Area mit Bar und kleinem Café (leckere Pastries!), perfekte Rooftop-Bar mit grandioser Aussicht. Weiterempfehlung? JA
Auf meinem bevorzugten Buchungsportal booking.com findet ihr weitere schöne Hotels in London*.

TRANSPARENZHINWEIS

*Die mit Stern gekennzeichneten Verweise in diesem Blogartikel sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn euch mein Blogartikel bei der Planung eurer Reise geholfen hat, freue ich mich, wenn ihr über diese Links eure Unterkunft oder Freizeitaktivitäten bucht. Ich erhalte dadurch eine kleine Provision und ihr unterstützt den Erhalt dieses Blogs. Für euch entstehen dabei selbstverständlich keine Nachteile. Vielen Dank! 🙂

 

 

Tower Bridge und Skyline von London

Sehnsucht nach London

Jedes Mal dasselbe: kaum steigen meine Freundin und ich nach unserer Rückkehr in Wien aus dem Flugzeug, blicken wir auch schon wieder sehnsüchtig auf die Anzeigetafel, die den nächsten Flug in die britische Hauptstadt ankündigt. Wenn euch das bekannt vorkommt oder ihr generell eine erneute Städtereise nach London plant, dann seid ihr in meinem Blogbeitrag genau richtig! Ich habe in meinen Fotos sowie Reiseaufzeichnungen gestöbert und euch zehn Attraktionen in London zusammengestellt, die ich einfach unglaublich reizvoll finde.

30 Attraktionen in London

In meinem ersten Blogartikel London: 10 Highlights für das erste Mal nahm ich euch mit zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Buckingham Palace, Westminster Palace, St Paul’s Cathedral oder die Tower Bridge. In meinem Nachfolgeartikel London: 10 Orte für das zweite Mal war es mir dann wichtig, euch zehn weitere Tipps für das Sightseeing in London zu geben, wenn ihr Zeit und Laune habt. Mit diesem Beitrag gibt es die nächsten zehn Attraktionen in London für euch! Insgesamt könnt ihr nun also aus dreißig konkreten Aktivitäten eure Favoriten auswählen und eine perfekte Städtereise nach London zusammenstellen. Viel Spaß dabei! 🙂


Panorama des Banqueting House in London

1) Banqueting House

Eine der beeindruckendsten Attraktionen in London ist das Banqueting House. Es ist das einzige Gebäude des ehemaligen Monarchenpalastes Whitehall, das heute noch steht – der Rest brannte 1698 nieder. Erbaut wurde es zwischen 1619 und 1622, wobei der heute zu besichtigende Bankettsaal die dritte Generation ist. Der erste Saal wurde abgerissen und der zweite durch ein Feuer zerstört. Ein Besuch im Banqueting House zahlt sich auf jeden Fall aus, da die Besichtigung nicht lange dauert und ihr trotzdem ein absolutes Highlight von London zu Gesicht bekommt.

Bankettsaal mit grandioser Decke

Der Eintritt ist im London Pass* inkludiert, dessen Vorteile ich euch bereits im Blogartikel London: Anleitung für eine Städtereise näher erläutert habe. Wichtig ist, dass ihr euch vorab auf der Webseite hrp.org.uk über die Öffnungszeiten informiert, da immer wieder private Veranstaltungen im Bankettsaal abgehalten werden. Der riesige Bankettsaal wartet mit einem großartigen Deckengemälde von Peter Paul Rubens auf. Ich finde es super, dass vor Ort Sitzsäcke aufgelegt sind, von denen ihr liegend das Kunstwerk betrachten könnt, ohne euren Hals zu verrenken. Übrigens: auch das WC im Banqueting House ist außergewöhnlich schön. 😉

Fotospots

 


Flohmarkt und Streed Food Market Vinegar Yard in London

2) Vinegar Yard

Oh Vinegar Yard, an dich denke ich wirklich extrem gerne zurück! Nur unweit des Wolkenkratzers The Shard (siehe Punkt 3) liegt der kleine und beschauliche Straßenmarkt Vinegar Yard. Täglich wird hier ein Street Food Market veranstaltet und an Wochenenden zusätzlich ein Vintage-Flohmarkt. Das Publikum empfanden meine Freundin und ich als äußerst angenehm mit vielen jungen Einheimischen und nur wenigen Touristen. Neben den Außenbereichen gibt es auch noch eine Bar und ein Café im Inneren, wo abends sicherlich einiges los ist.

Zwischen Essen und Vintage

Während meine Freundin sich den Ständen mit Vintage-Kleidung und Schmuck widmete, erkundete ich die verschiedenen Street-Food-Stände. Von jedem einzelnen kam ein extrem verführerischer Duft. Wir entschieden uns schließlich für einen Cheeky Tikka Chicken Burger von Baba G’s und einen Double Cheese and Bacon Burger von Nanny Bills. Dazu eines der zahlreichen Craft-Biere und danach noch einen saftigen Lemon Carrot Cupcake und Espresso von Gentleman Barrista. Der Vinegar Yard ist ganz klar ein Top-Tipp unter den Attraktionen in London!

Fotospots

 


Wolkenkratzer The Shard in London

3) The Shard

The Shard ist eine der Attraktionen in London, an die ich mit positiven und leider auch negativen Gefühlen zurückdenke. Es handelt sich um einen 310 Meter hohen Wolkenkratzer in Form einer Glasscherbe (engl. shard), der von Stararchitekt Renzo Piano geplant und 2012 eröffnet wurde. Für einige Monate handelte es sich sogar um das höchste Gebäude Europas. Ich war 2013 sowie 2019 auf der Aussichtsplattform und muss sagen: der zweite Besuch hat mich ziemlich genervt zurückgelassen.

Ein teures Vergnügen

Der Eintrittspreis ist mit einem Onlinepreis von GBP 30,- (EUR 34,-) bzw. vor Ort GBP 42,- (EUR 47,-) mehr als saftig und wir waren froh, dass The Shard im London Pass* inkludiert ist. Mit dem Pass könnt ihr ohne festgelegtes Zeitfenster einfach vor Ort die Tickets abholen. Der größte Andrang herrscht natürlich zu Sonnenuntergang, weshalb ihr mindestens (!) eine Stunde davor anwesend sein solltet – oder ihr kommt einfach untertags, wenn weniger los ist. Wenn ihr keinen London Pass habt, bietet sich eine Kombikarte für The Shard und eine Bootsfahrt* an.

Beste Aussicht auf London

Die Warteschlange während unseres Besuchs erschien endlos, da einer der Aufzüge defekt war. Habt ihr die Schlange hinter euch gebracht, wartet eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen. Stative sind übrigens nicht erlaubt. Mit dem Aufzug geht es rasant in die Höhe in den 68. Stock. Von diesem aus führen Stufen zu vier weiteren Stockwerken, von denen ihr im Inneren und an der frischen Luft die Aussicht genießen könnt. Wirklich im Freien steht ihr aber übrigens nie – es ist alles komplett eingeglast. Beim Fotografieren entstehen dabei leider immer wieder störende Spiegelungen.

Der Mensch als Egoist

Das Positive an The Shard: der Ausblick sucht seinesgleichen und gehört zu den besten, die ihr in London haben könnt. Das Negative: der Egoismus der Menschheit wird leider gefühlt immer schlimmer. Es war wirklich schwierig, sich zu den Glasscheiben vorzukämpfen, da so viele Personen sich einfach auf den Boden setzten und somit den Zugang für alle anderen blockierten. Neben den vielen Menschen sorgte auch laute Musik dafür, dass keine Entspannung aufkommt. Ich bin gespannt, wie eure Erfahrungen dazu sind! Schreibt mir einfach einen Kommentar am Ende des Beitrags. 🙂

Fotospots

 


Alte Kirche St Dunstan-in-the-East in London

4) St Dunstan-in-the-East

Ein echter Geheimtipp unter den Attraktionen in London ist die ehemalige Kirche St Dunstan-in-the-east. Das gotische Gebäude aus dem 13. Jahrhundert ist gut versteckt zwischen den Häuserschluchten in der City of London. Die Kirche wurde zuerst durch den großen Brand von 1666 schwer beschädigt und später im Zweiten Weltkrieg fast vollkommen zerstört. Danach entschloss man sich, das Bauwerk nicht mehr herzustellen, sondern als Mahnmal zu nutzen.

Ruhiger Ort für eine Pause

Im offenen Kirchenschiff befindet sich bereits seit den 70er-Jahren ein idyllischer Park mit jeder Menge Pflanzen und einem kleinen Brunnen. Meine Freundin und ich nutzten den Ort genauso wie die Angestellten der umliegenden Bürohäuser – als ruhigen Platz für einen kleinen mitgebrachten Snack. Amüsieren konnten wir uns während unserer Pause über eine Instagram-Influencerin, die sich zwischen den Überresten von St Dunstan-in-the-east ablichten ließ und mit den Fotos sichtlich nicht zufrieden war. 😉

Fotospots

 


Blick auf die Tower Bridge in London während einer Schifffahrt auf der Themse

5) Schifffahrt auf der Themse

Die Themse ist ein zentraler Bestandteil der Metropole London und durch ihren schlangenförmigen Verlauf ein ziemlich reizvolles Ziel für eine Bootsfahrt. Vom Wasser aus bekommt ihr einfach ganz neue Perspektiven auf die Sehenswürdigkeiten. Meine Freundin und ich nutzten nach der Besichtigung des Greenwich Royal Observatory die Chance, mit dem Schiff zurück in die Innenstadt zu fahren. Durch die Nutzung des London Pass* bekamen wir an der Kassa der Anlegestation Greenwich Pier (Lage anzeigen) ein 24-Stunden-Ticket ausgehändigt, das normalerweise GBP 18,75 (EUR 21,-) kostet. Alternativ gibt es, wie bereits in Punkt 3 erwähnt, eine Kombikarte für den Wolkenkratzer The Shard und eine Bootsfahrt*.

Spannende neue Perspektiven

Die Schiffe verkehren nicht sehr oft pro Tag, sodass eine gewisse Vorausplanung nützlich ist. Vor Ort an der Anlegestation hätten wir noch über eine Stunde bis zur nächsten Abfahrt warten müssen – diese Zeit verbrachten wir aber lieber im nahegelegenen Pub The Old Brewery (siehe auch der nachfolgende blaue Infokasten mit Pub-Tipps). Auf dem großen Schiff ging es dann in Richtung Westen. Es war für uns nach einem anstrengenden Sightseeing-Tag eine echte Entspannung, die Attraktionen in London vom Wasser aus völlig entspannt betrachten zu können. Es ergaben sich viele neue Fotogelegenheiten und als krönender Abschluss die Durchquerung der Tower Bridge. So hatten wir das Londoner Wahrzeichen zuvor noch nie gesehen. 🙂

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Pub The Counting House in London

DIE 20 BESTEN PUBS IN LONDON

Wer viel Sightseeing betreibt, wird auch irgendwann ziemlich hungrig und durstig! 😉 Deshalb habe ich euch in zwei Artikeln die 20 besten Pubs in London zusammengestellt, die euch garantiert gefallen werden! Hier findet ihr die Beiträge: London: Die 20 besten Pubs (Teil 1) und London: Die 20 besten Pubs (Teil 2)

 


Zwei alte rote Doppeldeckerbusse im London Transport Museum

6) London Transport Museum

Die Öffentlichen Verkehrsmittel – insbesondere die roten Busse und das Symbol der Underground (U-Bahn) – gehören dank ihres Design zu den bekanntesten Objekten in London. Dementsprechend wichtig empfinde ich das London Transport Museum, wenn es um die Attraktionen in London geht. Das Museum ist in einem ehemaligen Gebäude des Blumengroßmarkts Covent Garden untergebracht. Es beherbergt eine Sammlung historischer Fahrzeuge wie Busse, Doppeldecker-Straßenbahnen, eine Eisenbahn oder alte U-Bahn-Wagen. Wie auch viele andere Attraktionen ist das Museum im London Pass* bereits inkludiert.

Viel zu sehen auf zu wenig Platz

Ich persönlich empfand das London Transport Museum als sehr interessant und aufschlussreich, allerdings als zu klein dimensioniert. Stellenweise sind die Exponate einfach auf zu engem Raum ausgestellt, was die Besichtigung etwas mühsam macht. Spaß machte meiner Freundin dagegen ein Spiel, bei dem man im Museum verschiedene Stempelstellen suchen und in einem Stempelpass einprägen muss. Ein absoluter Höhepunkt war für uns dann schlussendlich der Museumsshop, in dem wirklich geniale Produkte angeboten werden – von Souvenirs über Bücher bis hin zu historischen Plänen, kreativen Postkarten und Kunstdrucken.

Fotospots

 


Leadenhall Market in London

7) Leadenhall Market

Ein richtiges Kleinod inmitten der sich rundherum auftürmenden Hochhäuser ist der Leadenhall Market in der City of London. Schon im 14. Jahrhundert wurde an dieser Stelle mit Waren gehandelt. Nach dem großen Brand von 1666 errichtete man schließlich 1881 den heute noch bestehenden Markt mit seiner markanten Überdachung. Die Architektur ist äußerst stilvoll und in den liebevollen Geschäftslokalen finden sich Produkte verschiedenster Sparten.

Bekannt aus Harry Potter

Die Kenner unter euch wissen natürlich sofort, dass der Leadenhall Market eine besondere Stellung unter den Attraktionen in London einnimmt. Hier wurden 2001 einige Szenen für den ersten Teil der Harry-Potter-Filme („Harry Potter und der Stein der Weisen“) gedreht. Wenn ihr vor Ort seid, fällt euch sicher sofort auf, wo exakt die Dreharbeiten stattfanden. 😉 Nicht vergessen dürft ihr weiters einen Blick nach oben auf die unglaublich schöne Deckenkonstruktion!

Fotospots

 


Innenansicht der Southwark Cathedral in London

8) Southwark Cathedral

Die Southwark Cathedral beeindruckte uns schon von außen und wusste auch innen enorm zu überzeugen. Die zwischen 1220 und 1420 erbaute Kirche gehört vielleicht nicht zu den spektakulärsten Attraktionen in London, aber sicherlich zu den spannendsten. So ist die Southwark Cathedral etwa das älteste noch erhaltene gotische Bauwerk in der britischen Hauptstadt. Ebenfalls als faszinierend empfanden meine Freundin und ich die Gedenkstätte für William Shakespeare, dessen Globe Theatre nicht weit von der Kirche entfernt steht. Sehr zu empfehlen ist ein Abstecher in das integrierte Café.

Doorkins, die Kirchenkatze

Die Southwark Cathedral bietet noch eine weitere interessante Geschichte. 2008 suchte eine Katze nach Futter und wurde fortan von den Geistlichen der Kirche aufgenommen. Sie erhielt den Namen Doorkins und wurde über die Jahre zum Maskottchen der Southwark Cathedral. Im Kirchenshop werden zahlreiche Bücher über die Katze angeboten und es gibt sogar einen eigenen Instagram-Account (instagram.com/doorkins_magnificat). 2019 wurde Doorkins aufgrund fortschreitender Erblindung dann von einem Mitglied der Kirche zu sich nach Hause genommen und ist nicht mehr in der Kathedrale zu finden.

Fotospots

 


Panorama des Emirates Stadium des FC Arsenal in London

9) Stadion-Touren

Zugegeben, dieser Punkt ist natürlich nur etwas für Fußballfans. 😉 Aber da die britische Premier League derart viele Sympathisanten in aller Welt aufweist, gehören meiner Meinung nach die Stadiontouren zu den interessanten Attraktionen in London. Die britische Hauptstadt zählt gleich 17 Vereine, eine beachtliche Menge. Ich selbst konnte bis jetzt noch kein Spiel live sehen, aber immerhin drei Stadien von innen besichtigen.

Wembley Stadium Tour

Den älteren Semestern unter euch ist sicher noch das ehemalige Wembley Stadium von 1923 im Gedächtnis. Seit 2007 erstrahlt an der Stelle der abgerissenen alten Arena das neue Stadion mit einer Zuschauerkapazität von 90.000 Sitzplätzen. Eine Stadium Tour ist alleine schon wegen der Dimensionen empfehlenswert. Während meines Besuchs starteten alle 15 Minuten Besichtigungen – die Nachfrage ist also gegeben. 😉 Tickets für eine Stadiontour* könnt ihr schon vorab online kaufen und vor Ort einfach umtauschen. Rechnet aber die lange Anfahrtszeit aus der Londoner Innenstadt mit ein!

Emirates Stadium Tour

Der FC Arsenal zählt zu den Traditionsvereinen in Großbritannien und ist dementsprechend beliebt in London. Dem alten Stadion Highbury weinen sicherlich viele Menschen nach – der Abriss erfolgte 2006. Nur 400 Meter weiter entstand das neue Emirates Stadium mit 60.000 Sitzplätzen. Eine Stadiontour ist im London Pass* inkludiert oder ihr besorgt euch die Tickets für einen selbstgeführten Rundgang durch das Emirates Stadium* vorab im Internet. Mir hat die Tour ausgezeichnet gefallen und ich bin sicher, dass jeder Fußballfan von euch genauso empfinden wird!

Stamford Bridge Tour

Ebenso prominent wie Arsenal ist der FC Chelsea. Das Stadion Stamford Bridge wurde 1877 eröffnet, seit der Gründung des FC Chelsea im Jahr 1905 für Fußballspiele genutzt und bis heute mehrfach renoviert. Der Name leitet sich übrigens von einem Fluss ab. Ich wollte die Arena schon ewig sehen und wurde während der Stadiontour nicht enttäuscht. Die Tribünen weisen eine ganz eigene Charakteristik auf und auch von außen ist es beeindruckend, wie sich das Bauwerk mit 41.000 Plätzen in die Umgebung einfügt. Die Stadium Tour ist praktischerweise erneut im London Pass* inkludiert und wirklich empfehlenswert.

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Eingang zur London Bridge Experience

10) London Bridge Experience

Unter den Attraktionen in London sticht die London Bridge Experience durch ihren Gruselfaktor deutlich heraus. Wenn ihr aus London oder anderen Städten schon das Konzept der „Dungeons“ (Kerker, Verlies) kennt, dann könnt ihr euch ungefähr vorstellen, was auf euch zukommt – nur schlimmer! 😉 Die London Bridge Experience ist eine Mischung aus Horrorkabinett und Schauspielerei. Neben Gänsehaut bekommt ihr zusätzlich eine Menge Geschichte gelehrt, weshalb ich das Konzept wirklich super finde.

Inkludiert im London Pass

Meine Freundin und ich hatten die Attraktion eigentlich nicht am Programm. Wir kamen aber am Standort nahe der London Bridge zufällig vorbei und erinnerten uns, dass die London Bridge Experience im London Pass* inkludiert ist. Bei einem Eintrittspreis von GBP 19,95 (EUR 22,50) nutzten wir die Gelegenheit also gerne aus und ließen uns auf eine ungewisse Sache ein. 😉 Gleich vorweg: ich werde euch hier selbstverständlich nicht spoilern, sondern nur allgemein verraten, was im Inneren auf euch wartet. Fotografieren ist verständlicherweise streng verboten, um keine Überraschungen zu entzaubern.

Geschichte und Grusel

In Kleingruppen wird man von Schauspielern durch die schaurigen Räume geführt und bekommt jede Menge geschichtliche Hintergrundinfo über die dunklen Geheimnisse der London Bridge. Am Ende der Tour folgt der wahre Höhepunkt: der Horrorweg durch die London Tombs (dt. Gräber). Zu Beginn gibt es ein Video mit Instruktionen, wie ihr euch zu verhalten habt. Wenn ihr extrem schreckhaft seid und leicht panisch werdet, dann könnt ihr den folgenden Weg streichen und die London Bridge Experience sofort verlassen. Aber ganz ehrlich: bevor ihr die Gräber auslasst, solltet ihr euch gleich die komplette Attraktion sparen. 😉

Horrorerlebnis der Sonderklasse

Der Weg durch die Gräber zurück zum Ausgang gestaltet sich wirklich nervenaufreibend. Es ist dunkel, es ist laut, überall lauern Gefahren und Horrorerlebnisse. Mehr will ich euch echt nicht verraten, ihr müsst euch einfach drauf einlassen! Das Ende der Attraktion kündigt sich übrigens wenig stimmungsvoll an: wenn euch der Duft von Pancakes in die Nase steigt, dann wisst ihr: der Souvenirshop am Ausgang kann nicht mehr weit weg sein. Die London Bridge Experience zählt sich selbst zu den gruseligsten Attraktionen in Großbritannien – und das durchaus zu Recht!


FAZIT

In diesem Blogbeitrag habt ihr zehn konkrete Attraktionen in London kennengelernt, die ihr bei eurer nächsten Städtereise in die britische Metropole ausprobieren könnt. Ich denke, es ist eine tolle Liste an unterschiedlichen Aktivitäten, die keine Langeweile aufkommen lassen wird. Egal ob Sightseeing in der Southwark Cathedral, eine Pause am Street Food Market Vinegar Yard oder neue Perspektiven auf die Stadt vom Schiff aus – ein Highlight jagt das nächste! Wie sind eure Erfahrungen, habt ihr selbst noch einen Tipp für meine Leserinnen und Leser? Dann schreibt mir gerne einen Kommentar! 🙂

 

 

Reisebericht mit den 10 besten Attraktionen in London mit Erfahrungen zu Sehenswürdigkeiten, den besten Fotospots sowie allgemeinen Tipps.
Reisebericht mit den 10 besten Attraktionen in London mit Erfahrungen zu Sehenswürdigkeiten, den besten Fotospots sowie allgemeinen Tipps.

5 Kommentare

  1. […] London: 10 Tipps für deine Rückkehr […]

  2. […] London: 10 Tipps für deine Rückkehr […]

  3. […] London: 10 Tipps für deine Rückkehr […]

  4. […] Geheimtipps sind ja immer mit Vorsicht zu genießen, aber die ehemalige Kirche St Dunstan-in-the-east kann man durchaus noch zu den unbekannteren Spots für Touristen zählen. Das gotische Gebäude aus dem 13. Jahrhundert versteckt sich zwischen den Häuserschluchten von London und zieht hauptsächlich Büromenschen an, um kurz Pause zu machen. Die Kirche ist seit dem Zweiten Weltkrieg eine Ruine und wird heute als Mahnmal genutzt. Ihr könnt den Ort nur kurz anschauen (Zeitaufwand ca. 15 Minuten) oder euch einen Snack mitnehmen und am dortigen Springbrunnen sitzend genießen (Zeitaufwand nach eurem Belieben). –> Mehr Infos zur ehemaligen Kirche St Dunstan-in-the-east […]

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